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Betreff: Geschäftsordnung für das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis Göttingen
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
14.11.2013 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:             

 

Der Geschäftsordnung für das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis Göttingen wird zugestimmt.

 

Begründung:

Begründung:              

 

Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 1. Januar 2012 sind Frühe Hilfen und die Entwicklung verbindlicher Verfahren und Absprachen insbesondere bei drohenden oder manifesten Kindeswohlgefährdungen zwischen den verschiedenen Systemen, in denen sich Familien und Kinder bewegen als Elemente in der Kinder-, Jugend und Familienhilfe deutlich gestärkt worden. Es ist gesetzlicher Auftrag für den öffentlichen Träger der Jugendhilfe, ein Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz zu bilden. Im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) werden folgende zu beteiligende Akteure bzw. Partner benannt: Einrichtungen und Dienste der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Einrichtungen und Dienste der Sozialhilfe, Gesundheitsämter, Sozialämter, Gemeinsame Servicestellen, Schulen, Polizei- und Ordnungsbehörden, Agenturen für Arbeit, Krankenhäuser, Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderstellen, Beratungsstellen für soziale Problemlagen, Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Dienste zur Müttergenesung, Dienste zum Schutz gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen, Familienbildungsstätten, Familiengerichte, Angehörige der Heilberufe.

 

Die Aufgaben eines verbindlichen Netzwerkes umfassen:

        gegenseitigen Austausch und Information über Angebote und Bedarfe an primärer und sekundärer Prävention,

        Konzepterstellung und Beteiligung für bzw. am Aufbau eines Informationssystems für werdende und junge Familien,

        Konzepterstellung und Beteiligung für die bzw. an der Weiterentwicklung eines vernetzten Systems bei drohender oder manifester Kindeswohlgefährdung.

 

Da dieses Netzwerk ein sehr komplexes und breites Spektrum an Institutionen, Akteuren und Systemen einbindet und deren Kooperationsbeziehungen optimieren soll, würde der Aufbau eines jeweils eigenen Netzwerks im Bereich der örtlich zuständigen Jugendämter von Stadt und Landkreis Göttingen dem Netzwerkgedanken widersprechen und das Potenzial an Kooperationsmöglichkeiten, im Sinne eines optimierten Kinderschutzes, eingrenzen. Aus diesem Grund haben der Fachbereich Jugend der Stadt Göttingen und das Jugendamt des Landkreises Göttingen begonnen dieses Netzwerk gemeinsam aufzubauen.

 

Um eine Grundlage für die Arbeit und Beteiligung in diesem Netzwerk zu haben, hat eine Vorbereitungsgruppe bestehend aus Vertreter/-innen des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Göttingen, des Sozialpädiatrischen Zentrums der Universitätsmedizin Göttingen, der Frühförderstelle des Deutschen Roten Kreuzes Hann. Münden, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, des Fachbereichs Jugend der Stadt Göttingen und des Jugendamtes des Landkreises Göttingen die in der Anlage befindliche Geschäftsordnung erarbeitet.

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Entwurf Geschäftsordnung

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Entwurf_ Geschäftsordnung (120 KB)      
Stammbaum:
FB51/0417/13   Geschäftsordnung für das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis Göttingen   51-Fachbereich Jugend   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
DezKo/0254/13   Geschäftsordnung für das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis Göttingen   Dezernentenkonferenz   DK-Vorlage
 
 

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