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Betreff: Zustimmung zu einer überplanmäßigen Aufwendung/Auszahlung gemäß § 117 Abs. 1 NKomVG
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:20-Fachbereich Finanzen Beteiligt:66-FB Tiefbau und Bauverwaltung
Beratungsfolge:
A.f. Finanzen, Wirtschaft,allg. Verwaltungsangelegenheiten u. Feuerwehr Vorberatung
05.11.2013 
16. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
07.11.2013 
31. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Rat Entscheidung
15.11.2013 
18. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen

Beschlussvorschlag:

 

Im Rahmen der Abbrucharbeiten der Godehardhalle wird einer überplanmäßigen Aufwendung/Auszahlung bei der Kontierung 4211100,8011000,1113610 in Höhe von

 

125.000 €

zugestimmt.

Die überplanmäßige Aufwendung/Auszahlung ist in voller Höhe gedeckt durch eingesparte Liquiditätskreditzinsen im Finanzbudget bei der Kontierung 4521000,9109620, 6121100.

 

Begründung:

 

Im Rahmen der Abbrucharbeiten der Godehardhalle sind erhebliche Mehraufwendungen entstanden, die trotz detaillierter Voruntersuchungen (Schadstoffkataster) und Erhebungen  durch entsprechende Fachbüros nicht vorhersehbar waren.

Der Mehraufwand entstand vorrangig beim Abbruch der Decken und der Außenwände der Halle. Der Aufbau der Dachfläche stellte sich als Aufbau aus Dachpappe, Styropor und Folie heraus, der teilweise doppelt verbaut worden war. Bei der Giebelwand zum Schützenhaus stellte sich heraus, dass sie so konstruiert war, dass die Dämmung mit dem Mauerwerk fest verbunden, in den Stein eingearbeitet war. Dies hatte erheblichen

Mehraufwand für Trennung von Hand und Entsorgung zur Folge.

Darüber hinaus führte die Entsorgung von gemischten Abbruchabfällen, besonders von Styropor, zu Kostensteigerungen. Hier war in großem Umfang eine fachgerechte Entsorgung erforderlich.

 

Zusätzliche Kostensteigerungen ergaben sich auch aus den Bombensondierungen, da der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen eine Sondierung mit einem Raster von 2 Metern gefordert hatte. Dieses Ausmaß war in den Schätzungen der Planungsbüros nicht in der Intensität eingeplant.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Im Rahmen des Jahresabschlusses 2012 wurde der Bildung einer Rückstellung für den Abriss der Godehardhalle in Höhe von insgesamt 250.000 € durch Beschluss des Rates vom  15.02.2013 zugestimmt.

Demnach entstehen jetzt Abrisskosten in Höhe von 375.000 €.

 

Die überplanmäßige Aufwendung/Auszahlung ist in voller Höhe gedeckt durch Einsparungen im Finanzbudget für Liquiditätskreditzinsen bei der Kontierung 4521000,9109620,6121100.

 

 

 

 
 

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