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Betreff: Radverkehrsführung in der Güterbahnhofstraße/ Maschmühlenweg - Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 13.03.2013
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SmartDoc
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Entscheidung
05.09.2013 
28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:             

 

Der Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

 

Begründung:

 

Heutige Situation:

 

Derzeit wird der Radverkehr westlich der Kreuzung Weender Landstraße/Güterbahnhofstraße vom Hochbordradweg auf die Fahrbahn geführt. Das Befahren des Gehwegs in Richtung Westen ist nicht gestattet. Für den Radverkehr ist im Übergang vom Hochbordradweg auf die Fahrbahn eine Führung abmarkiert. Die Länge der Verflechtungsstrecke beträgt 20 m und ist damit nach geltenden Regelwerken ausreichend bemessen. Jedoch wird das Einfädeln der Radfahrer auf die Fahrbahn durch die sich anschließenden Parkstände erschwert.

 

Übergang vom Hochbordradweg auf die Fahrbahn



Im weiteren Verlauf Richtung Maschmühlenweg wird der Radverkehr im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt. Der Abschnitt zwischen Zufahrt GVZ und Bahnhofsallee wird von den Kfz mit mäßiger Geschwindigkeit befahren, da der Verlauf mehrere enge Kurven aufweist. Wegen der Bahnunterführung mit Höhenbeschränkung ist hier der Schwerverkehrsanteil an der Gesamtverkehrsstärke sehr niedrig. Aus diesen Gründen ist hier die Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn aus Sicht der Verwaltung ohne begleitende Maßnahmen vertretbar.

 

Auf der Südseite der Güterbahnhofstraße zwischen Zufahrt GVZ und Weender Landstraße ist ein Radfahrstreifen angelegt, welcher etwa 50 m vor der Kreuzung Weender Landstraße/Güterbahnhofstraße in einen Hochbordradweg übergeht.

 

 

Planung:

 

Die Verwaltung plant, zwischen dem Ende des Hochbordradwegs aus Richtung Weender Landstraße und der Zufahrt zum GVZ II auf einer Länge von 130 m einen Radfahrstreifen einzurichten (s. Anlage 2). Durch die Maßnahme entfallen insgesamt 14 Kfz-Stellplätze. Die Verwaltung wird das Verkehrsgeschehen nach Fertigstellung der GVZ-Zufahrt zur B 27 beobachten und, falls erforderlich, im weiteren Verlauf der Güterbahnhofstraße bzw. Maschmühlenweg unterstützende Maßnahmen für den Radverkehr vorsehen.

 

 

Beteiligung des ADFC:

Der ADFC hat in seiner Stellungnahme vom 21.04.2013 an die SPD-Fraktion ebenfalls den Übergang vom Hochbordradweg auf die Fahrbahn der Güterbahnhofstraße bemängelt. Die Einrichtung eines Schutzstreifens bzw. Radfahrstreifens wird positiv gesehen, solange die Regelbreiten eingehalten werden.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Für das Aufbringen der Markierung für den Radfahr- bzw. Schutzstreifen entstehen Kosten in Höhe von ca. 5.000,- €. Die Mittel stehen unter der Investitionsnummer 6163005020 zur Verfügung.

 

Anlagen:

 

-          1. Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 13.03.2013

-          2. Lageplan Güterbahnhofstraße

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich SPD-18-4-2013-Fahrradsicherheitsstreifen_Güterbahnhostr (164 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Lageplan Güterbahnhofstrasse (4097 KB)      
 
 

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