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Betreff: 81. Änderung des Flächennutzungsplans "westlich der KES Holtensen"
- Aufstellungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
22.11.2012 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke vertagt (zurückgestellt)   
24.01.2013 
21. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Ortsrat Holtensen Vorberatung
22.01.2013 
8.öffentliche Sitzung des Ortsrates Holtensen ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Vorberatung
29.01.2013 
8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt - und Klimaschutz ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.      Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für die 81. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Göttingen „Nördlich Elliehausen“ gefasst.

 

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, für diese Änderung des Flächennutzungsplanes das erforderliche Verfahren mit Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gem. §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB einzuleiten.

 

3.      Ziele und Zwecke der Planung:

?         Planerische Vorbereitung von noch landwirtschaftlich genutzten Flächen für die langfristige Siedlungsentwicklung Göttingens

?         Änderung der Darstellung des Flächennutzungsplans von „Flächen für die Landwirtschaft“ in „Sonderbaufläche Universität – Wissenschaftliche Einrichtungen

 

4.      Geltungsbereich:

Der Änderungsbereich liegt im nordwestlichen Stadtgebiet, in der Gemarkung Holtensen, nordwestlich der Autobahn bzw. Kommunalen Entlastungsstraße Holtensen. Er wird im Westen und Norden begrenzt von der Stadtgebietsgrenze zu Bovenden, im Osten von der Kommunalen Entlastungsstraße Holtensen, im Süden von der Gemarkungsgrenze zu Elliehausen. Die Fläche beträgt ca. 30 ha.
Maßgeblich ist die zeichnerische Darstellung im Maßstab 1 : 5000.

Begründung:

Begründung:

 

Göttingen ist einer der herausragenden bundesdeutschen Wissenschaftsstandorte. Im Jahr 2010 waren 18.000 Menschen in der Stadt in diesem Bereich beschäftigt, damit sind rund ein Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Göttingen im Bereich der Hochschulen und der Wissenschaft tätig. Dies aktuell mit steigender Tendenz. Damit verbunden war die Realisierung diverser Neubauvorhaben, so dass die Entwicklungsmöglichkeiten für Hochschulen und Forschungsinstitute weitgehend ausgeschöpft sind:

 

?         Das Universitäts-Nordgelände ist inzwischen zu großen Teilen vollgelaufen.

?         Am Fassberg ist der Max-Planck-Campus entstanden, die dortigen Erweiterungsflächen stehen allein für eine Entwicklung der dortigen Forschungsschwerpunkte zur Verfügung

?         Das DLR in der Bunsenstraße hat mit dem Wegzug des dortigen Max-Planck-Institutes Erweiterungsflächen gewonnen, die bereits verplant sind.

?         Auf den Zietenterassen entsteht auf der noch vorhandenen Erweiterungsfläche für die HAWK ein erstes Fraunhofer-Anwendungszentrum. Auch hier sind weitere Entwicklungen in Planung.

Mittel- bis langfristig ist insofern abzusehen, dass die Entwicklungspotentiale auf den bestehenden Sonderflächen Wissenschaft an ihre Grenzen kommen. Aus unterschiedlichen Gründen (Topografie, Naturschutz, fehlende angrenzende Freiflächen) ist es nicht möglich, die jetzigen im Stadtgebiet vorhandenen Sonderflächen Universität/Wissenschaft zu erweitern. Insofern ist es erforderlich, eine neue Sonderfläche für Wissenschaft/Universität auszuweisen, um zukünftigen Entwicklungen oder Neuansiedlungen von Forschungsinstituten, Anwendungszentren und Hochschulen Flächen anbieten zu können. Da dies in direkter Nähe zu den vorhandenen Sondergebieten nicht möglich ist, muss eine solche Fläche zumindest durch ihre Lage und verkehrliche Anbindung für alle Kooperationspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft gut erreichbar sein.

 

Eine weitere Flächenentwicklung in Richtung Osten und Norden (Göttinger Stadtwald) ist nicht möglich. Daher sollen Flächen westlich der Autobahn, nördlich des Ortsteils Elliehausen, durch eine geänderte Darstellung des Flächennutzungsplans als Fläche für die Universität und andere Forschungseinrichtungen gesichert werden. Die Flächen waren bereits in der Vergangenheit, im Siedlungskonzept „Göttingen 2000“, unter dem Namen „Koppelhude“ als Siedlungserweiterungsflächen diskutiert worden. Ein Teil dieser Fläche ging als Tauschfläche für das Kompostwerk an den Flecken Bovenden (erkennbar an dem Einschnitt an der Stadtgebietsgrenze).

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine.

Anlagen:

Anlagen:

 

Auszug aus dem wirksamen Flächennutzungsplan

Geltungsbereichsgrenze der Änderung der Darstellung

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Auszug F-Plan (459 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Geltungsbereich 81. Änd. F-Plan (681 KB)      
 
 

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