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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 29, 4. Änderung "Schülergästehaus XLAB, Stumpfe Eiche"
- Aufstellungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
15.11.2012 
8.öffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
22.11.2012 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.      Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 29, 4. Änderung „Schülergästehaus XLAB, Stumpfe Eiche“ gefasst.
Die Aufstellung soll im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 13a BauGB erfolgen. Die Öffentlichkeit wird über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung informiert.
 

2.      Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung:
- Umnutzung des Geländes des ehemaligen Schützenhauses in Weende – Stumpfe Eiche – für eine Schülerunterkunft des XLAB (Experimentallabor) der XLAB Stiftung
- Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen durch Änderung des bestehenden Bebauungsplans
- Festsetzung eines Sondergebietes - Schülergästehaus
 

3.      Geltungsbereich:
Das Plangebiet liegt im Norden Göttingens im Ortsteil Weende, Baugebiet Stumpfe Eiche. Es umfasst im Wesentlichen das Flurstück 599/0 der Flur 7, Gemarkung Weende, mit einer Fläche von 3985 m² sowie die Anbindung an die öffentliche Verkehrsfläche der Straße Stumpfe Eiche. Die genaue Abgrenzung ergibt sich aus der Zeichnung mit dem Geltungsbereich im Maßstab 1 : 500.

Begründung:

Begründung:

 

Das Gelände des Schützenhauses in Weende, am Rande des Wohnquartiers Stumpfe Eiche, soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Der bisherige Schützenverein kann den Standort mit Schießanlage und Restauration nicht halten.

 

In nur 500 m Entfernung (Luftlinie) befindet sich auf dem Nordcampus der Universität das XLAB, eine Einrichtung, die als Experimentallabor eine Brücke zwischen Schule und Hochschule schlagen will. Dazu werden ganzjährig Experimentalkurse in allen Naturwissenschaften angeboten. Schulklassen ab Klasse 10 und Oberstufenschüler aus der ganzen Bundesrepublik und den europäischen Nachbarländern nehmen dieses Angebot wahr. Für die Dauer ihres Aufenthaltes in Göttingen benötigen die Teilnehmer eine Unterkunft. Die Unterbringung ist oft problematisch, da gerade in der Universitätsstadt viele junge Studenten in Konkurrenz dazu auf dem Wohnungsmarkt agieren.

 

Das XLAB will auf dem Grundstück des Schützenhauses ein Gebäude errichten, in dem die Teilnehmer der Kurse während dieser Zeit untergebracht werden können. Durch die kurze Distanz zum XLAB Gebäude, das fussläufig erreicht werden kann, ist die Lage ideal. Die gemeinsame Unterbringung in dem Gebäude mit Gemeinschaftseinrichtungen ergänzt die fachlichen Erfahrungen um die persönlichen Kontakte im Austausch mit Anderen und macht den Aufenthalt zu einer wertvollen Erfahrung für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Grundstück wird damit mittel- bis langfristig wieder sinnvoll genutzt.

 

Art des Verfahrens

Das Aufstellungsverfahren dieser Änderung des Bebauungsplanes wird gemäß § 13a BauGB als beschleunigtes Verfahren der Innenentwicklung durchgeführt. Bei der vorliegenden Planung handelt es sich um eine Änderung bereits planungsrechtlich gesicherter Innenbereichsflächen, die weniger als 20.000 m² Grundfläche festsetzt. Das Plangebiet liegt innerhalb des im Zusammenhang bebauten Ortsteils und steht nicht im räumlichen, sachlichen oder zeitlichen Zusammenhang mit anderen Bebauungsplänen. Weiterhin begründet der Bebauungsplan keine Zulässigkeit von Vorhaben, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegen oder die Erhaltungsziele und den Schutzzweck von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung und der Europäischen Vogelschutzgebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes beeinträchtigen. Damit werden alle Anforderungen, die an die Zulässigkeit der Aufstellung eines Bebauungsplanes gemäß des Verfahrens nach § 13a BauGB gestellt werden, erfüllt. Gemäß § 13a Abs. 2 BauGB wird kein Umweltbericht nach § 2a BauGB erstellt.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

Keine.

Anlagen:

Anlagen:

Übersichtsplan Geltungsbereich im Maßstab 1 : 500 verkleinert

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Geltungsbereich Übersichtsplan DIN A 4 (1004 KB)      
 
 

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