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Betreff: Ausbau des "Greitweg" zwischen "Auf dem Greite" und "Martin-Luther-Straße" ( 3. BA )
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Anhörung
28.06.2012 
8.öffentliche Sitzung des Ortsrates Grone zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
05.07.2012 
12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke vertagt (zurückgestellt)   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Planungen zum Ausbau des Greitweg zwischen Auf dem Greite und Martin-Luther-Straße werden zur Kenntnis genommen. Der Vorstellung der Planungen in der Anliegerinformation wird zugestimmt.

Begründung:

 

 

1.              Bestand / Planungsanlass

 

Der Greitweg ist eine innerstädtische Hauptsammelstraße zwischen der Martin-Luther-Straße und dem Königsstieg. Er verbindet das Altdorf Grone mit dem Wohngebiet Egelsberg. Die Verkehrsbelastung beträgt ca. 4.000 Kfz/24 h.

Im städtischen Radroutennetz ist der Greitweg als Hauptroute enthalten.

Der Greitweg wird außerdem von der Buslinie 8 im 1/4 – Stundentakt befahren.

 

Der Greitweg weist einen allgemein schlechten Zustand auf (Verdrückungen, Risse, unebene Fahrbahn) und muss daher dringend grunderneuert werden.

Die vorhandene Bushaltestelle erfordert eine Anpassung an die Niederflurtechnik.

 

In den Jahren 2002 - 2004 wurde aufgrund des schlechten baulichen Gesamtzustandes bereits der Bereich zwischen der Rudolf-Winkel-Straße ( Saline ) und Auf dem Greite ausgebaut.

 

Nun soll als dritter und letzter Bauabschnitt mit einer Länge von ca. 270 m der Bereich zwischen Auf dem Greite und der Martin-Luther-Straße grunderneuert werden.

 

 

 

 

2.              Planungskonzept / Varianten

 

Der Greitweg hat nur eine Straßenraumbreite ( zwischen den Grundstücksgrenzen ) von ca. 10,00 bis 11,00 m, sodass hier keine Spielräume für gestalterische oder verkehrsberuhigende Maßnahmen wie z. B. Fahrbahnverschwenkungen bestehen. Baumpflanzungen scheiden aufgrund der vielen Leitungen in den schmalen Gehwegen ebenfalls aus.

 

Nach den hier anzuwendenden Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen ( RASt 06 ) und den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ( ERA 2010 ) sind bei der vorhandenen Verkehrsbelastung und als Bestandteil einer Tempo-30-Zone grundsätzlich keine separaten Radverkehrsanlagen erforderlich. Der Radverkehr kann im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt werden

 

Da dem Radverkehr allerdings eine immer größere Bedeutung zukommt und er entsprechend gefördert werden soll, wurden zwei Varianten erarbeitet ( mit / ohne Radverkehrsanlagen ), die beide vorgestellt und diskutiert werden sollen.

 

Variante 1 ohne separate Radverkehrsanlagen

 

Variante 2 mit beidseitigen Schutzstreifen

 

Die Details werden nachstehend erläutert.

 

Gemeinsam haben beide Varianten in der Knotenpunktzufahrt vor der Martin-Luther-Straße einen vorgezogenen Aufstellbereich für die Radfahrer und einen Vorbeifahrstreifen, der es den Radfahrern ermöglicht, an wartenden Fahrzeugen bis zur Haltelinie vorbeizufahren.

 

Die vorhandene Bushaltestelle wird Niederflurgerecht mit einem Bussonderbord und taktilem Leitsystem für sehbehinderte Personen hergestellt.

Die Wartehalle wird erneuert und die Haltestelle wird beleuchtet.

 

 

Variante 1

 

Analog dem bereits ausgebauten Bereich sind eine Fahrbahnbreite von 6,50 m für den Begegnungsfall Bus / Bus und beidseitige Gehwege von mindestens 1,50 m bis ca. 2,50 m vorgesehen. Der Radverkehr wird - wie oben bereits erläutert - im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt.

Das heute übliche Parken auf der Fahrbahn im Bereich zw. Bünne und Auf dem Greite wird weiterhin möglich sein.

 

Variante 2

 

Hier werden auf der gesamten Länge beidseitig Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Fahrbahn abmarkiert. Die Fahrbahn erhält dadurch eine Gesamtbreite von 7,00 m, die Schutzstreifen sind jeweils 1,25 m breit. Die verbleibende Fahrgasse für den Kfz-Verkehr beträgt 4,50 m. Dies reicht für den Begegnungsfall Pkw / Pkw aus, bei der Begegnung größerer Fahrzeuge können diese auf den Schutzstreifen ausweichen.

Die Gehwegbreiten reduzieren sich hierbei allerdings auf teilweise 1,30 m gegenüber der Bushaltestelle bis ca. 2,00 m.

Das Parken auf der Fahrbahn wird nicht mehr möglich sein, erlaubt ist nur noch das kurzzeitige Halten zum Ein - / Aussteigen oder für Ladetätigkeiten.

 

 

3. Weiteres Vorgehen

 

Nach der Vorstellung im Ortsrat Grone am 28.06.2012 und im Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke am 05.07.2012 wird die Planung in der 28. Kalenderwoche in einer Anliegerinformation vorgestellt.

 

Die Ergebnisse dieser Anliegerinformation werden dem Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke am 06.09.2012 mit einem Entscheidungsvorschlag vorgestellt.

 

Der Baubeginn ist für Frühjahr 2013 vorgesehen.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Die Baukosten betragen nach derzeitigem Stand ca. 470.000,-- € ( brutto ), die Planungskosten ca. 65.000,-- €.

 

Als NKAG – Beiträge sind zurzeit ca. 300.000,-- € veranschlagt.

 

Anlagen:

 

Anlage 1 : Lageplan Variante 1

Anlage 2 : Lageplan Variante 2

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Lageplan Entwurf, Variante 1, M 500, 08.06.2012 (860 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Lageplan Entwurf, Variante 2, M 500, 08.06.2012 (902 KB)      
 
 

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