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Betreff: Bebauungsplan Göttingen Nr. 217 'GVZ Göttingen',
TP 2 'Nördliche Erschließung'
- Zustimmung zum Entwurf und zur öffentlichen Auslegung
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
16.06.2011 
37.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
23.06.2011 
74. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag

 

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen möge beschließen:

 

1.  Dem Entwurf des Bebauungsplans Göttingen Nr. 217 „Güterverkehrszentrum Göttingen“, Teilplan 2 „Nördliche Erschließung“ sowie der dazugehörigen Begründung wird zugestimmt.

 

2.  Der Entwurf des Bebauungsplans Göttingen Nr. 217 „Güterverkehrszentrum Göttingen“, Teilplan 2 „Nördliche Erschließung“ wird mit seiner Begründung öffentlich ausgelegt.

 

Geltungsbereich:

Der Planbereich wird begrenzt im Westen durch eine Linie innerhalb der DB-Gleisanlagen im Abstand von ca. 3.50m zum befahrenen Gleis Nr. 70 (Zustellgleis der KV-Anlage), im Norden durch eine Linie ca. 3m südlich der Gebäudeflucht Nordhoffstraße 9, der südlichen Grundstückgrenze des Grundstücks Lutteranger 10 folgend bis zur Straße Lutteranger, im Osten durch Teilabschnitte der Straßen „Lutteranger / Im Rinschenrott“, Teile der westlichen bzw. nördlichen Grundstücksgrenzen der Grundstücke Im Rinschenrott 10, 14 und Hannoversche Straße 43, sowie die westliche Planbereichsgrenze des Bebauungsplans 217, Teilplan1.

Ferner werden zwei externe Teilbereiche für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen in den Geltungsbereich mit einbezogen. Es handelt sich hierbei um eine Teilfläche A an der Straße Rinschenrott (westlich der Bahntrasse) und eine Teilfläche B südlich des Lappenbergs.

Maßgeblich für die Abgrenzung ist die zeichnerische Darstellung des Bebauungsplanes im Maßstab 1:1000.

Begründung:

Begründung:

 

Mit dem vorliegenden Teilplan 2 sollen für den nördlichen Teilbereich des bestehenden GVZ die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine verbesserte Erschließung geschaffen werden. Im Bereich der B27/B3 soll ein neuer Knotenpunkt entstehen, über den das GVZ, insbesondere die hier vorhandenen Infrastruktureinrichtungen wie Logistikhalle und Container-Terminal, auf direktem Weg erschlossen wird.

 

Im Einzelnen werden folgende Planungsziele definiert:

 

·         Verbesserter Anschluss des GVZ an das übergeordnete Verkehrsnetz

·         Stärkung des Logistikstandorts Göttingen.

·         Verbesserung der Umweltauswirkungen gegenüber der heutigen Situation.

 

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen hat am 15.10.2007 die Aufstellung des Bebauungsplanes Göttingen Nr. 217 „Güterverkehrszentrum Göttingen“, Teilplan 2 „Nördliche Erschließung“ beschlossen.

Die frühzeitige Beteiligung erfolgte in der Zeit vom 30.10.07 bis 12.11.07. Auf der Grundlage der Umweltprüfung wurde ein Umweltbericht erstellt, in dem alle Schutzgüter geprüft und bewertet wurden. Der Bebauungsplan liegt nunmehr als Entwurf vor.

 

Zu 2.

Mit vorliegenden Beschluss zur öffentlichen Auslegung soll der Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben werden, innerhalb des durch Bekanntmachung im Amtsblatt festgelegten Zeitraums (einen Monat) den Bebauungsplanentwurf einschließlich aller Anlagen und Fachgutachten einzusehen und hierzu Stellung zu nehmen. Mit der öffentlichen Auslegung werden auch die Behörden beteiligt.

 

Anmerkung: Eine Änderung des Flächennutzungsplans ist nicht mehr erforderlich. Der Aufstellungsbeschluss vom 15.10. 2007 für die 92. Änderung als beabsichtigtes Parallelverfahren wird daher nicht weiter verfolgt.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Für den Haushalt der Stadt Göttingen werden keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen erwartet, da das Projekt federführend durch die GWG vorbereitet und durchgeführt wird und dort im Wirtschaftsplan zu hinterlegen ist. Die Gesamtkosten belaufen sich nach bisheriger Schätzung auf insgesamt ca. 5,56 Mio. €. Die anfallenden Baukosten sind grundsätzlich förderfähig nach EFRE und GVFG. Über Finanzierung und Abwicklung des Projekts ist ein städtebaulicher Vertrag zwischen Stadt und GWG abzuschließen.

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Begründung mit Umweltbericht

B-Plan -Entwurf

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 3 1 öffentlich Geltungsbereich (721 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich B-Plan Nr. 217 TP2-F _ 0 (856 KB)      
Anlage 4 3 öffentlich GVZ_Textliche Festsetzungen (22 KB)      
Anlage 1 4 öffentlich ( Begründung B-Plan Entwurf) (4977 KB)      
 
 

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