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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 56, Teilplan1 "Nördlich der Friedrich-Ebert-Straße"
- Bescheidung der Anregungen
- Satzungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
15.09.2011 
38.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen (offen)     
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
22.09.2011 
77. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
04.10.2011 
39.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen ungeändert beschlossen   
Rat Entscheidung
11.11.2011 
1. -konstituierenden- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Göttingen möge beschließen:

 

1.      Die zum Entwurf des Bebauungsplanes Göttingen Nr. 56, Teilplan 1 „Nördlich der Friedrich-Ebert-Straße“ im Rahmen der öffentlichen Auslegung vorgebrachten Anregungen werden entsprechend dem Vorschlag in der Anlage zu dieser Vorlage beschieden.

2.      Der Bebauungsplan Göttingen Nr. 56, Teilplan 1 „Nördlich der Friedrich-Ebert-Straße“ wird gem. § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung mit seiner Begründung beschlossen.

3.      Geltungsbereich:
Der Planbereich liegt im Norden Göttingens im Ortsteil Weende, nördlich der Friedrich-Ebert-Straße und des Geländes des ehem. Verpackungsmittelherstellers, für den die Fläche zuletzt als Parkplatz diente. Das Grundstück beinhaltet das Flurstück 104/004 der Flur 01 der Gemarkung Weende mit einer Fläche von rd. 4.500 m².
Die genaue Abgrenzung ergibt sich durch die Darstellung des Bebauungsplans im Maßstab 1 : 500.

Begründung:


 

 

 

 

              Der Oberbürgermeister

Begründung:

 

Für das gesamte Areal des ehem. Verpackungsmittelherstellers, der in 2005 die Produktion am Standort Göttingen-Weende einstellte, wurde am 19.11.2007 durch den Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 56 „Südlich Friedrich-Ebert-Straße“ gefasst. Zu Beginn des Jahres 2008 wurde ein Entwurfsworkshop durchgeführt, dessen Ergebnisse der Öffentlichkeit und den politischen Gremien vorgetragen wurden.

Für die Teilfläche nördlich der Friedrich-Ebert-Straße wurde das Verfahren von dem übrigen Komplex abgetrennt. Während für das Gelände südlich der F.-E.-Straße zunächst eine Rahmenplanung als Zwischenschritt zur Aufstellung eines Bebauungsplans erfolgt, ist die Zielplanung für die ehem. Parkplatzfläche des ehem. Großbetriebs klar umrissen mit einer Wohnbebauung, die sich in den vorhandenen Bestand einfügt und als Allgemeines Wohngebiet festgesetzt werden soll.

Der Plan sieht die Bebauung mit Reihen- und Doppelhäusern vor und trifft dafür die erforderlichen Festsetzungen. Die überbaubaren Flächen werden mit Baugrenzen festgesetzt. Zwei Vollgeschosse werden ermöglicht. Der Bebauungsplan trifft noch textliche Festsetzungen über die Zulässigkeit von Nebenanlagen und Stellplätzen/Garagen/Carports sowie Lärmpegelbereiche.

Für den Bebauungsplan Teilplan 1 wurde am 21.03.2011 durch den Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen die Zustimmung zum Entwurf und zur öffentlichen Auslegung beschlossen. Die öffentliche Planauslegung erfolgte in der Zeit vom 04.04. bis 04.05.2011. Von Bürgern sind keine Anregungen vorgebracht worden. Von den unterrichteten Behörden sind verschiedene Stellungnahmen eingegangen, über die wie im angefügten Abwägungsvorschlag beschlossen werden soll. Die Problematik, die in erster Linie zu lösen war, betraf die Lärmsituation. Der Bebauungsplan setzt ein allgemeines Wohngebiet fest. Die hier einzuhaltenden Schallpegel können nur erreicht werden, wenn auf dem südlich angrenzenden (noch) Gewerbegebiet Maßnahmen ergriffen werden. In der Folge wurde die Zufahrt für Lkw verlegt und erfolgt nunmehr über die Straßen Reinhard-Rube-Straße, Wagenstieg und Große Breite vom Gebiet Lutteranger aus. Für die Verladeanlagen der Spedition Zufall wurden schallmindernde Maßnahmen durchgeführt (Bodenbeläge, Schallschutzwand). Die Situation wurde durch ein Fachbüro geprüft und bewertet. Im Ergebnis kann nunmehr der Satzungsbeschluss für die 1. Änderung gefasst werden.

Das Gewerbeaufsichtsamt hat erklärt, dass mit den beschriebenen Maßnahmen die Lärmgrenzwerte für das im Teilplan 1 gelegene Wohngebiet eingehalten werden können. Für die südlich davon liegende Hauptfläche sind allerdings im weiteren Verfahren noch Untersuchungen erforderlich.

Mit dem Satzungsbeschluss wird das Verfahren abgeschlossen und mit dessen Bekanntmachung der Teilplan 1 rechtsverbindlich.

 

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Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine.

Anlagen:

Anlagen:

Übersicht der beteiligten Behörden, Stellungnahmen und Abwägungsvorschlag

Bebauungsplan und Begründung

Das Schallgutachten ist der Vorlage nicht in Papierform beigefügt um den Umfang zu begrenzen. Es ist im elektronischen Informationssystem hinterlegt und kann beim Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung eingesehen werden.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Abwägung (32 KB)      
Anlage 2 2 (unbekannt) Stellungnahmen Frühzeitige Beteiligung (1664 KB)      
Anlage 3 3 (unbekannt) Stellungnahmen Beteiligung Auslegung (429 KB)      
Anlage 4 4 (unbekannt) Bebauungsplan Zeichnung (1905 KB)      
Anlage 5 5 öffentlich Bebauungsplan Begründung (1618 KB)      
Anlage 6 6 öffentlich Schallgutachten (1615 KB)      
 
 

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