zurück
 
 
Betreff: Umbau der Straße "Am Papenberg" zwischen der Straße "Am Ebelhof" und der "Zimmermannstraße"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
14.04.2011 
35.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen geändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
05.05.2011 
72. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:             

 

Der Planung zum Umbau der Straße "Am Papenberg" zwischen der Straße "Am Ebelhof" und "Zimmermannstraße" (Variante 2) wird zugestimmt.

Begründung:

Begründung:

Beschreibung der vorhandenen Verhältnisse

 

Der in der Abbildung 1 im Anhang dargestellte Abschnitt der Straße "Am Papenberg" liegt zwischen der Bundesstraße 27 und der "Zimmermannstraße".

Der Straßenabschnitt ist Teil einer wichtigen innerstädtischen (Rad-)Verkehrsverbindung zwischen dem Süden und dem Norden der Stadt, wobei neben der Zufahrtsmöglichkeit zum Weender Krankenhaus diese Straße insbesondere für den Radverkehr mit dem Ziel "Uni-Nord-Bereich" eine herausragende Bedeutung einnimmt. Belegt wird dies durch die Tatasche, dass der Straßenzug "Am Papenberg" ? "Albrecht-Thaer-Weg" ? "Plesseweg" ? "Roedererstraße" ? "Hermann-Föge-Weg" Bestandteil einer im bestehenden Verkehrsentwicklungsplan festgelegten Radverkehrshauptroute ist (vgl. Abbildung 2 im Anhang)

Die derzeitige Fahrbahnbreite der Straße "Am Papenberg“ beträgt einschließlich einer 3-reihigen Muldengosse ca. 5,50 m. Die Straße befindet sich innerhalb der städtischen Tempo 30-Zone, so dass der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt wird. Linienbusverkehr findet auf der Straße nicht statt.

Befestigte Parkflächen sind nicht vorhanden. Auf der Westseite der Straße werden die Fahrzeuge derzeit auf dem unbefestigten Seitenstreifen abgestellt. Zudem gibt es viele Kraftfahrzeuge, die rechtswidrig auf dem verhältnismäßig breiten Gehweg auf der Ostseite geparkt werden und damit z. B. Fußgängern mit Kinderwagen oder Rollatoren das Passieren der Engstellen erschweren. Die Umbauplanung sieht vor, durch geeignete Maßnahmen dieses Problem zu lösen.

Neben einer zwingend notwendig gewordenen Neuordnung des Parkens begründet insbesondere der schlechte Straßenzustand die Umbaumaßnahme "Am Papenberg" zwischen der Straße "Am Ebelhof" und der "Zimmermannstraße". Die unzähligen Straßenaufbrüche, Risse und Unebenheiten beeinträchtigen nicht nur den Fahrkomfort für den Kfz-Verkehr, sondern insbesondere das sichere Befahren der Straße für den Radverkehr, wie die Abbildungen 3 und 4 im Anhang verdeutlichen.

Beschreibung der geplanten Baumaßnahme:

Die im Anhang dargestellte Planung umfasst die Umbauplanung der Straße "Am Papenberg" von der Straße "Am Ebelhof" bis zur "Zimmermannstraße" (Abschnittslänge: ca. 175 m). Die Umbaumaßnahme ist im (zeitlichen und inhaltlichen) Zusammenhang mit dem Ausbau der B27 (von "Robert-Koch-Straße" bis "Hoffmannshof") zu sehen, wobei der – von der Straßenbauverwaltung Gandersheim federführend betreute – Ausbau für den Einmündungsbereich "Am Papenberg" neben einer Signalisierung des Knotenpunktes mit der B27 auch Angleichungsarbeiten bis zur Straße "Am Ebelhof" vorsieht.

Die angedachte Umgestaltung des Abschnittes von der Straße "Am Ebelhof" bis zur "Zimmermannstraße" soll die oben beschriebenen Defizite abbauen und auf die derzeit absehbaren verkehrlichen Entwicklungen ausgerichtet sein.

Im Ausbaubereich erhält die bituminöse Fahrbahn eine für die Straßenfunktion erforderliche (Mindest-) Breite von 5,50 m.

Hinsichtlich der Straßenseitenraumgestaltung hat die Verwaltung zwei Planungsvarianten erarbeitet:

Die erste Variante sieht vor, auf der Westseite der Fahrbahn auf das Anlegen von Längsparkstreifen gänzlich zu verzichten, um stattdessen einen zwischen 1,0 m und 2,45 m breiten Gehweg zu errichten (s. Anlage 1).

Die zweite Variante, die als Vorzugsvariante anzusehen ist, da sie dem in der Straße vorherrschenden Parkdruck Rechnung trägt, beinhaltet im Gegensatz zur Variante 1 das Anlegen von Parkbuchten auf der Westseite (s. Anlage 2). Weitere Unterscheidungsmerkmale weisen die beiden Planungsvarianten nicht auf.

Die Umsetzung der Variante 2 sieht folgerichtig vor, neben der Fahrbahn einseitig Parkstreifen in einer Breite von 2,00 m anzuordnen und in Pflasterbauweise auszuführen. Zur weiteren Gliederung des Straßenraumes werden die Parkstreifen durch Grünflächen, wenn möglich mit Bäumen (abhängig von der Lage der Versorgungsleitungen), unterbrochen.

Auf der Westseite ist angedacht, einem (mittelfristig) geplanten Parkhaus des Weender Krankenhauses zu gegebener Zeit eine Zufahrt zu ermöglichen.

Auf der Ostseite wird ein Gehweg mit einer Breite von 1,75 bis 2,45 m und auf der Westseite ein Gehweg (Schrammbord) mit einer Breite von 0,75 bzw. 1,00 m angeordnet (der für das Ein-/Aussteigen auf der Beifahrerseite der geparkten Fahrzeuge erforderlich ist). Die Gehwege werden in Pflasterbauweise ausgeführt.

Der Gehweg auf der Ostseite wird durch bauliche Maßnahmen (u.U. dem Vorsehen von Pollern) so hergestellt, dass ein regelwidriges Parken zukünftig nicht mehr möglich sein wird, so dass nach dem Straßenumbau eine deutlich verbesserte Situation für die Fußgänger vorliegen wird.

Um der hohen Bedeutung für den Radverkehr Rechnung zu tragen, wird nach Fertigstellung der Maßnahme der Straßenabschnitt als Fahrradstraße ausgewiesen, um dem Radverkehr gegenüber dem Kraftfahrzeugverkehr eine Bevorrechtigung einzuräumen. Durch entsprechende Beschilderung sowie großflächige blaue Markierung mit Fahrradpiktogrammen auf der Fahrbahn wird auf die neue straßenverkehrsrechtliche Einstufung der Straße "Am Papenberg" hingewiesen.

Die Baumaßnahme wird (voraussichtlich) Mitte August beginnen. Als Bauzeit sind ca. 3 Monate vorgesehen. 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

Die Gesamtbaukosten für den Straßenumbau betragen ca. 402.000,- € brutto [einschließlich der im Text beschriebenen "Angleichungsmaßnahmen" auf dem Teilabschnitt "B27 (An der Lutter) bis "Am Ebelhof"].

Die Anlieger tragen nach NKAG ca. 188.100,- € der Gesamtkosten. Die Leitungsträger beteiligen sich mit ca. 5700,- €. Der verbleibende Anteil für die Stadt beträgt folglich ca. 208.200,- €

 

 

 

Anlagen:

Anlagen:

 

- Lageplan Variante 1 und 2

- Anhang

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 2 1 öffentlich LageplanNEU, März 2011,Variante 1 LP 250 (2) (599 KB)      
Anlage 1 2 öffentlich Lageplan,NEU, März 2011 (1257 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Anhang Am Papenberg (455 KB)      
 
 

zurück