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Betreff: Entwicklung der Terrasse Bettina-von-Arnim-Straße zu einer Klimaschutzsiedlung
Vermarktung durch ein Investorenauswahlverfahren
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
  Aktenzeichen:D/80-Fr(SonnenterrasseZieten)
Federführend:80-Fachbereich Gebäude und Immobilien   
Beratungsfolge:
Ortsrat Geismar Kenntnisnahme
25.11.2010 
33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar zur Kenntnis genommen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
09.12.2010 
66. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

1.         Die Verwaltung wird beauftragt, das Investorenauswahlverfahren in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchzuführen.

 

2.         Den Unterlagen zum Investorenauswahlverfahren zur Entwicklung des Grundstücks „Terrasse Bettina-von-Arnim-Straße“ wird zugestimmt.

 

Begründung:

Begründung:

 

Die Stadt Göttingen beabsichtigt die Terrasse Bettina-Von-Arnim-Straße auf den Zietenterrassen zu einer Klimaschutzsiedlung zu entwickeln.

 

Die Stadt Göttingen hat sich dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet. Die Handlungsmöglichkeiten der Stadt sollen genutzt werden, um den lokalen CO² - Ausstoß nachhaltig zu senken. Insofern sollen neben den Aspekten „Erzielung eines Verkaufserlöses“, „Städtebau“ und „Architektur“ insbesondere Klimaschutzaspekte eine herausgehobene Rolle spielen. Die Potentiale dieses Standortes sollen genutzt und die Terrasse zu einer „Klimaschutzsiedlung“ entwickelt werden.

 

Die Terrasse ist etwa zwei Hektar groß und nach Südwesten ausgerichtet. Als energetischer Standard wird die Passivhausbauweise vorgegeben. Durch die energieeffiziente Bauweise kombiniert mit einer hohen Solarenergieerzeugung, sollen Energieplushäuser entstehen. Das heißt, dass die Gebäude insgesamt mehr Energie erzeugen, als sie zur Bewirtschaftung verbrauchen und die CO²-Emissionen, die durch die Haushaltsanwendungen verursacht werden, mehr als kompensiert werden.

 

Die Bebauung soll nach notwendiger Bebauungsplanänderung unmittelbar erfolgen, wobei aufgrund der Größe des Grundstücks auch eine Aufteilung in Bauabschnitte ermöglicht wird.

 

Die Kaufpreisvorstellung orientiert sich am vorhandenen Bodenrichtwert und berücksichtigt die erforderlichen Maßnahmen zur inneren Erschließung und Aufwendungen für die Planungsrechtsänderung.

 

Für die Vergabe des Grundstücks ist eine europaweite Ausschreibung zwingend vorgegeben. Auch hier soll ein Investorenauswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb durchgeführt werden; das Verfahren selbst ist insofern wie folgt vorgesehen:

a)    Europaweite öffentlichen Bekanntmachung der Verkaufsabsicht;

b)   Aus den Teilnehmeranträgen werden drei geeignete Bewerber ausgewählt. Mit diesen drei Bewerbern werden dann anhand von vorzulegenden detaillierteren Angeboten die Bedingungen für einen Verkauf ausgehandelt, was schließlich in ein letztes verbindliches Angebot mündet.

c)    Das wirtschaftlichste Angebot wird ausgewählt. Die Kriterien für diese Entscheidung sind im Einzelnen in den „Unterlagen zum Investorenauswahlverfahren“ im Abschnitt VII aufgeführt.

Die Entscheidung im Vergabeverfahren kann dem Letztentscheidungsrecht des Rates der Stadt Göttingen zur Aufstellung eines Bebauungsplans und des Grundstücksverkaufs nicht vorgreifen.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

Die Höhe des Verkaufserlöses kann erst nach Abschluss des Auswahlverfahrens dezidiert dargestellt werden.

Kosten entstehen für das vorgesehene Ausschreibungsverfahren.

 

Anlagen:

Anlagen:

 

 

Lageplan Projektfläche

 

Unterlagen Investorenauswahlverfahren

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Übersichtsplan 2010-08-23 (444 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Unterlagen Ausschreibung 2010-11-18 (4264 KB)      
 
 

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