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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 7, 11. Änderung, "Lütjen Feldsweg / Rodeweg"
- Aufstellungsbeschluss
- Auslegungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Vorberatung
25.11.2010 
39. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
09.12.2010 
66. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:             

 

Der Verwaltungsausschuss beschließt:

1.       Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 7, 11. Änderung, „Lütjen Feldsweg / Rodeweg“ gefasst.

Die Aufstellung erfolgt im vereinfachten Verfahren gem. § 13 BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB.

Gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen.

 

2.       Dem Entwurf zum Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 7, 11. Änderung, „Lütjen Feldsweg / Rodeweg“ wird zugestimmt.

 

3.       Die Verwaltung wird beauftragt, für den o. g. Bebauungsplan die erforderliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB sowie die Beteiligung der Behörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

 

4.       Ziele und Zwecke der Planung:

 

§         Festsetzung von allgemeinen Wohngebieten

§         Änderung der Bauweise

 

 

 

5.       Geltungsbereich:

 

Der Geltungsbereich der Bebauungsplanänderung umfasst eine Größe von ca. 4 ha und wird im Norden durch den Rodeweg, im Osten durch den Lütjen Feldsweg und im Westen durch den Elmweg begrenzt. Im Süden grenzt das Plangebiet an die Wohnbaugrundstücke der Straße Rhönbogen sowie die Jona Kindertagesstätte an.

 

Maßgeblich ist die Darstellung des Bebauungsplanes im Maßstab 1:500.

 

 

Begründung:

 

Für den vorliegenden Bereich wurde am 05.09.2008 der Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 7, 10. Änderung, „Lütjen Feldsweg / Rodeweg“ als Satzung durch den Rat beschlossen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes wurde die vorgesehene Umnutzung des ehemaligen Betriebsgeländes des Baugeschäftes Dawe in ein Wohngebiet planungsrechtlich vorbereitet. Im Frühjahr des Jahres 2009 wurde mit der Erschließung des Geländes begonnen und nachfolgend die ersten Gebäude errichtet. Die Entwicklung des Quartiers „Am Stadtpark“ verläuft positiv und es zeichnet sich eine gute Nachfrage nach kostengünstigem Wohneigentum in verdichteter Bauweise im Stadtteil Grone ab. Die Fa. Dawe hat, aufbauend auf die bisherigen Erfahrungen aus der Vermarktung und den von potentiellen Käufern geäußerten Bedarfen, weitere Haustypen entwickelt. Diese lassen sich jedoch aufgrund des bestehenden Planungsrechtes so nicht realisieren, weshalb auf Teilflächen des Gebietes eine Änderung der Bauweise angestrebt wird.

 

Bei den Änderungsflächen handelt es sich um die Gebiete WA 4 nördlich der Planstraße A (Eifelweg) sowie die Gebiete WA 3 westlich der Planstraßen B und C. In diesen Gebieten sind entweder nur Einzel- und Doppelhäuser oder nur Doppelhäuser und Hausgruppen, vorwiegend in offener Bauweise, also mit einzuhaltenden seitlichen Grenzabständen, zulässig. Dies soll dahingegen geändert werden, dass in allen dieser Gebiete sowohl Einzel- und Doppelhäuser als auch Hausgruppen zulässig sind. Damit besteht eine größere Varianz an möglichen Typologien. Weiterhin sollen diese Gebäude künftig auch einseitig auf die Grenzen gebaut oder in geschlossener Bauweise errichtet werden dürfen. Damit können kleinere und somit kostengünstigere Grundstücke angeboten werden, die eher der hier bestehenden Nachfrage entsprechen.

 

Andere wesentliche Festsetzungen wie Baulinien und Baugrenzen, die vorgesehene Stellung der baulichen Anlagen, Geschossigkeiten, Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ) werden nicht verändert. Die städtebauliche Zielkonzeption bleibt somit erhalten und es werden keine zusätzlichen Flächenversiegelungen ermöglicht.

 

Da die Grundzüge der Planung somit nicht berührt werden, soll das Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt werden. Die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen nach § 13 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 BauGB hierfür sind ebenfalls gegeben, da keine Vorhaben begründet werden, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegen. Weiterhin liegen auch keine Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der Erhaltungsziele und der Schutzzwecke der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (Natura 2000) der europäischen Vogelschutzgebiete vor, da derartige Gebiete weder im näheren noch im weiteren Umfeld liegen.

 

Aufgrund der städtebaulich nur geringen Änderungen soll gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen werden. Von der Umweltprüfung sowie vom Umweltbericht und von der Angabe, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, wird gemäß § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine. Die Kosten für die Änderung des Bebauungsplanes werden von der Vorhabenträgerin übernommen.

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Planzeichnung (Entwurf)

Textliche Festsetzungen (Entwurf)

Begründung (Entwurf)

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 4 1 öffentlich Gro007_11_Übersichtsplan Geltungsbereich (325 KB)      
Anlage 3 2 öffentlich Gro007_11_Planzeichnung_Entwurf (5996 KB)      
Anlage 2 3 öffentlich Gro007_11_textliche Festetzungen_Entwurf (124 KB)      
Anlage 1 4 öffentlich Gro007_11_Begründung_Entwurf (1554 KB)      
 
 

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