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Betreff: Anregungen und Beschwerden gem. § 22 c NGO - hier: Anregungen des Herrn Münzenberg bezüglich Verkehrssicherheit Am Papenberg und Robert-Koch-Straße
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:01-Referat des Oberbürgermeisters -01.6-Ratsangelegenheiten Beteiligt:Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
    66-Fachbereich Tiefbau und Bauverwaltung (ehem. FB 60)
   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Kenntnisnahme
04.11.2010 
64. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Rat Entscheidung
05.11.2010 
33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Anregungen des Herrn Münzenberg sowie die Stellungnahme der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.

 

Den Anregungen wird nicht gefolgt.

 

Begründung:

Begründung:

 

Zu 1:              Die Ausbauplanungen für die B 27 sehen im Bereich der Einmündung Am Papenberg einen signalisierten Knotenpunkt vor, d.h. das zukünftig sowohl der Fahrzeugverkehr aus der Einmündung sicher in die B 27 einbiegen kann, als auch eine gesicherte Querungsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer über die B 27 vorhanden sein wird.

 

Auf Grund des hohen Parkdrucks in der Straße Am Papenberg zwischen Zimmermannstr. und B 27 gibt es viele Falschparker, die rechtswidrig mit ihrem Fahrzeug teilweise auf dem Gehweg parken und damit z. B. Fußgängern mit Kinderwagen oder Rollatoren das Passieren der Engstellen unmöglich machen. Leider reicht die personelle Kapazität der kommunalen Verkehrsüberwachung nicht aus, um den angesprochenen Bereich dauerhaft zu kontrollieren. Der Nordabschnitt der Straße Am Papenberg soll vorbehaltlich ausreichender finanzieller Mittel in den nächsten Jahren umgebaut werden. Inwiefern durch eine andere Straßenraumaufteilung die Situation entschärft wird, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

 

 

Zu 2:              Ein baulicher Radweg auf der Nordseite der Goldschmidtstraße kann wegen der zu geringen vorhandenen Breite des Gehwegs nicht eingerichtet werden. Außerdem müssten an der Robert-Koch-Str. in Richtung Süden trotzdem beide Fahrbahnen der Goldschmidtstraße überquert werden. Auf der Südseite liegt die Bushaltestelle „Goldschmidtstr.“ der Linie 5. Ein- und aussteigende Fahrgäste und Radfahrer aus zwei Richtungen würden sich gegenseitig behindern. Deshalb wird von der Einrichtung eines Radweges abgesehen. Radfahrer aus Richtung Uni-Nord-Gelände können und dürfen sich an der Kreuzung Goldschmidtstr./Robert-Koch-Str. frühzeitig auf dem Linksabbiegefahrstreifen der Goldschmidtstr. einordnen und an der Radfahrerfurt nach Süden einbiegen. Dadurch können Konflikte mit dem Kfz-Verkehr  vermieden werden.

 

Die Schaltungen der einzelnen Lichtsignalanlagen der Robert-Koch-Str. auf dem Abschnitt Kreuzbergring bis Zimmermannstr. sind koordiniert („Grüne Welle“). Eine Grüne Welle für Kfz-Verkehr und Radfahrer ist technisch nur in Einzelfällen möglich, da unterschiedliche Geschwindigkeiten berücksichtigt werden müssten. Ohne Grüne Welle würden durch ständigen Stop-and-Go-Verkehr vermeidbare Abgasemissionen entstehen, daher wird der Kfz-Verkehr bzgl. der Grünen Welle vorrangig behandelt.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Schreiben des Herrn Münzenberg vom 13.09.2010

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anregung 13-09-2010 (770 KB)      
 
 

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