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Betreff: Bebauungsplan Göttingen Nr. 121, 2. Änderung "Prinzenstraße-Nord"
- Auslegungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
07.10.2010 
63. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:             

 

1.       Dem Entwurf zum Bebauungsplan Göttingen Nr. 121, 2. Änderung „Prinzenstraße-Nord“ wird zugestimmt.

 

Der Geltungsbereich wird entsprechend der Plandarstellung gegenüber dem Aufstellungsbeschluss um die Straßenverkehrsfläche im Bereich der Straße Stumpfebiel ergänzt.

 

Der Entwurf zum o. g. Bebauungsplan wird mit seiner Begründung öffentlich ausgelegt.

 

2.       Die Verwaltung wird beauftragt für o. g. Bebauungsplan die erforderliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB sowie die Beteiligung der Behörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

 

3.       Ziele und Zwecke der Planung:

·         Schaffung von vielfältigeren Nutzungsmöglichkeiten der Gebäude durch die Umwandlung eines Reinen Wohngebietes (WR) in ein Allgemeines Wohngebiet (WA).

·         Erhalt und Fortentwicklung der Wohnnutzung am Standort.

·         Intensivere Ausnutzbarkeit der Grundstücke entsprechend ihrer zentralen Lage in der Innenstadt.

·         Planungsrechtliche Absicherung von bestehenden Gebäuden und Erweiterungsmöglichkeiten

 

4.       Der Geltungsbereich wird im Norden durch das Gelände des ehemaligen Alten Stadtbades, im Osten durch die Straße Stumpfebiel, im Süden durch die Mühlenstraße und im Westen durch den Leinekanal begrenzt.

 

Es umfasst die Flurstücke 20/5, 20/6, 22/2, 22/3, 23-26 und 86/1 vollständig sowie 86/2 und 61/3 teilweise - alle Flur 22 Göttingen.

 

Maßgeblich für die Abgrenzung ist die zeichnerische Darstellung des Bebauungsplanes im Maßstab 1:500.

 

 

Begründung:

Begründung:

 

Bei den zu beplanenden Grundstücken handelt es sich um einen innerstädtischen Wohnbereich, der in seiner Eigenart fortentwickelt werden soll. Derzeit ist hier ein Reines Wohngebiet festgesetzt. Dies soll zu einem allgemeinen Wohngebiet (WA) entwickelt werden.

 

Innerstädtisches Wohnen unterscheidet sich jedoch vom Wohnen in den Stadtteilen. Der zentralen Lage geschuldet, ist das Wohnen hier von den angrenzenden gewerblichen Bereichen/Nutzungen geprägt und beeinflusst. Hier sind sämtliche Infrastruktureinrichtungen wie Ärzte, Geschäfte, Schulen etc. gut erreichbar, was jedoch entsprechende Beeinträchtigungen wie Lärm und entsprechenden Verkehr mit sich bringt.

 

Da diese Beeinträchtigungen aus dem Umfeld vorhanden sind, soll es im Gegenzug in den Wohnbereichen möglich sein in begrenztem Rahmen gewerbliche Tätigkeiten auszuüben, sofern sie das Wohnen an sich nicht stören.

 

Durch die Bebauungsplanänderung sollen Flächen für maßvolle Erweiterungen für Balkone oder Wintergärten vorgesehen werden, um die Wohnungen an heutige Erfordernisse anpassen zu können und somit die Wohnqualität zu steigern.

 

 

Das Bebauungsplanverfahren wird gemäß § 13a BauGB durchgeführt. Die Durchführung einer Vorprüfung i.S. des § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BauGB ist nicht erforderlich. Bei der vorliegenden Planung handelt es sich um eine planungsrechtliche Änderung im beplanten Innenbereich, die weniger als 20.000 m² Grundfläche festsetzt.

 

Der Bebauungsplan begründet der Bebauungsplan keine Zulässigkeit von Vorhaben, die einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegen oder die Erhaltungsziele und den Schutzzweck von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung und der Europäischen Vogelschutzgebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes beeinträchtigen. (§ 13a Abs. 2 i.V.m. § 1 Abs. 6 Nr. 7 Buchstabe b BauGB).

 

Damit werden alle Anforderungen die an die Zulässigkeit der Aufstellung eines Bebauungsplanes gemäß des Verfahrens nach § 13a BauGB gestellt werden erfüllt.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Der Stadt Göttingen entstehen durch die Bebauungsplanänderung keine Kosten.

 

 

 

Anlagen:

Anlagen:

·         Bebauungsplanentwurf

·         Textliche Festsetzung (Entwurf)

·         Begründungsentwurf

·         Schalltechnisches Gutachten*

 

 

*) Das schalltechnische Gutachten steht im Allris und kann beim Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung

     eingesehen werden.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 4 1 öffentlich BP 121_2.Ä.Plan (248 KB)      
Anlage 1 2 öffentlich Textliche Festsetzungen_092010 (26 KB)      
Anlage 2 3 öffentlich Begründung_Entwurf (863 KB)      
Anlage 3 4 öffentlich Schallgutachten (3117 KB)      
 
 

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