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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 11, 5. Änderung, "Industriestraße"
-Aufstellungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Vorberatung
30.09.2010 
37.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
07.10.2010 
63. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:             

 

Der Verwaltungsausschuss beschließt:

 

1.       Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 11, 5. Änderung, Industriestraße“ gefasst.

 

2.       Die Verwaltung wird beauftragt, für den o. g. Bebauungsplan das erforderliche Verfahren mit Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gem. §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB einzuleiten.

 

3.      Ziele und Zwecke der Planung:

 

§       Anpassung der als Gewerbegebiet (§ 8 BauNVO) und Industriegebiet (§ 9 BauNVO) festgesetzten Flächen sowie der der Binnenerschließung dienenden Straßenverkehrsflächen

§       Änderung der festgesetzten Verkaufsflächenzahl (VKZ) im SO-2

 

4.    Geltungsbereich:

 

Der Geltungsbereich wird im Süden durch die Industriestraße, im Westen durch die Martin-Luther-Straße, im Norden durch das Betriebsgelände südlich der Firma PEGU-FORM sowie den in Ost-West-Richtung verlaufenden „Flötergraben“ und im Osten durch die Rudolf-Winkel-Straße begrenzt.

 

Maßgeblich für die Abgrenzung ist die zeichnerische Darstellung des Bebauungsplanes im Maßstab 1:1000.

 

Begründung:

Begründung:

 

Der Geltungsbereich des vorliegenden Bebauungsplanes umfasst im Wesentlichen Flächen des ehemaligen Betriebsgeländes der Firma Glunz, die im Jahr 2002 ihren Betrieb eingestellt hat.

Zur Sicherung der städtebaulichen Entwicklung und Ordnung, Vermeidung negativer Auswirkungen durch unverträgliche temporäre Nutzungen, Verbesserung der Erschließung der Flächen sowie zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung im Hinblick auf die Gesamtstadt wurde die 4. Änderung des Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 11 aufgestellt. Diese ist seit dem 20.11.2009 rechtskräftig.

 

Die Stadt Göttingen hat große Teile dieser inzwischen unbebauten Flächen erworben. Hier erfolgt nunmehr entsprechend dem Bebauungsplan eine Neuordnung, um neue Nutzungen und Erweiterungen bestehender Ansiedlungen an diesem Standort ermöglichen zu können. Insofern läuft bereits die Vermarktung der Industrie- und Gewerbeflächen, wobei erste erfolgreiche Abschlüsse bereits realisiert sind.

 

Derzeit gibt es für Teilbereiche des Gebietes Interessenten, deren Vorhaben jedoch nicht mit den Festsetzungen der derzeit bestehenden 4. Änderung des Bebauungsplanes vereinbar sind. Mit der 5. Änderung sollen die Festsetzungen für zwei Bereiche geändert werden:

 

Der im Nordwesten des Planungsgebietes ansässige Betrieb beabsichtigt eine umfangreiche Erweiterung in östlicher Richtung. Die hierfür erforderlichen Flächen überschneiden die derzeit festgesetzte Erschließungsstraße, insbesondere die Wendeanlage. Daher sollen die Straßenflächen nach Süden verschoben und außerdem in östlicher Richtung fortgesetzt werden, um schließlich als Wendeanlage zu enden. Eine Erschließung zur Florenz-Sartorius-Straße entfällt, auch bedingt durch die vorgesehene Erweiterung der bestehenden Firma. Die Flächen werden entsprechend als Gewerbe- bzw. Industriegebiet festgesetzt. Eine Änderung der zulässigen Arten der baulichen Nutzung ist nicht vorgesehen.

 

Nachdem die SO 1 Fläche direkt an der Industriestraße bereits erfolgreich vermarktet werden konnte, soll auch die SO 2 Fläche einer Handelsnutzung zugeführt werden. Hierfür ist jedoch eine Anpassung der Verkaufsflächenzahl erforderlich. Die bestehende Festsetzung lässt eine Verkaufsfläche von 400 m² zu, die das aktuelle Konzept einer arrondierenden Nahversorgungsnutzung nicht ermöglicht. Hierzu soll die Verkaufsflächenzahl erhöht werden, so dass die Errichtung von 800 m² Verkaufsfläche im SO 2 ermöglicht wird.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

·           Senkung der Erschließungskosten (Straßenbau)

·           Erhöhung des Anteils an vermarktbarer Gewerbefläche

·           Erzielung eines höheren Verkaufspreises für die Fläche SO 2

Anlagen:

Anlagen:

 

·      Übersichtsplan Geltungsbereich

·      Konzeptskizze zur Änderung der Erschließung

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Grone 11_05_Übersichtsplan Geltungsbereich (665 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Grone 11_05_Skizze Änd. Erschließung (780 KB)      
 
 

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