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Betreff: Benennung des Bereiches von der Bahnhofswestseite bis zur Volkshochschule (VHS) nördlich der Lokhalle in "Jochen-Brandi-Platz"
Antrag der CDU-Ratsfraktion zur Benennung des Platzes vor der Lokhalle in 'Jochen-Brandi-Platz' zur Sitzung des Kultur- und Wissenschaftsausschusses am 18.06.09
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
  Bezüglich:
FB61/714/09
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:Dezernat C - Soziales und Kultur
    02-Gleichstellungsbeauftragte
   32-Fachbereich Ordnung
   41-Fachbereich Kultur
   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung
   Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
   37-Fachbereich Feuerwehr
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Vorberatung
22.04.2010 
28. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Werksausschusses der Stadthalle (offen)   
Rat Entscheidung
07.05.2010 
28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat möge beschließen:

Der in der Anlage dargestellte Bereich wird in „Jochen-Brandi-Platz“ benannt.

Begründung:

 

Begründung:

 

Der im Jahre 2005 verstorbene Göttinger Architekt Jochen Brandi hat neben zahlreichen Impulsen für das Göttinger Stadtbild in Form von zeitgemäßen Bauplanungen und Entwürfen sich auch maßgeblich und prominent für die Erhaltung der Göttinger Lokhalle engagiert. Die Verdienste Brandis um die Stadt Göttingen werden auch vom Städtebaubeirat der Stadt Göttingen gewürdigt, der eine Straßenbenennung nach Jochen Brandi begrüßen würde.

Nach Prüfung der grundsätzlichen Eignung Brandis für eine Benennung, riet die Verwaltung jedoch von einer Platzbenennung vor der Lokhalle ab, zumal inzwischen zahlreiche Anlieger ihre Bedenken geäußert hatten, weil Sie bei einer Benennung von einer Umadressierung mit nicht unerheblichen Nachteilen betroffen wären.

Als Alternative für eine Straßenbenennung wurde von der Verwaltung in der Sitzung des Ausschuss für Kultur und Wissenschaft am 20.08.2009 die Benennung des unmittelbar nördlich der Lokhalle gelegenen, bisher nicht benannten Weges nach Jochen Brandi vorgeschlagen. Der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft vertagte die Entscheidung und forderte die Verwaltung auf, einen alternativen und angemessenen Benennungsvorschlag zu unterbreiten.

Bei der Suche nach möglichen Plätzen oder Straßen soll Brandis Einsatz für den Erhalt der Lokhalle besonders gewürdigt werden. Die zu benennende Straße/Platz soll in einem angemessenen Bezug zur Bedeutung der Persönlichkeit Jochen Brandis stehen.

In seinen Entwürfen aus den achtziger Jahren ging Brandi noch von einer Überquerung der Bahnstrecke und einer Durchquerung der Lokhalle auf dem Weg zur Leineaue aus. Dieses Konzept wurde später verworfen. Die Überwindung der trennenden Bahnstrecke und auch der dahinterliegenden Bahnhofsallee erfolgt seitdem durch den inzwischen als Passage ausgebauten Bahnhofstunnel und den anschließenden platzähnlichen Bereich vor der Bahnhofswestseite. Die Fortführung dieser Wegeverbindung als Verbindung zwischen Innenstadt und Leineaue unter Integration des Lokhallenareals war auch Bestandteil des Plans aus dem Jahre 2003 (siehe Anlage), welchen Jochen Brandi auf Grundlage des vom Rat der Stadt Göttingen beschlossenen Masterplans von Moore, Ruble und Yudell für die GWG erstellt hatte.

Auf Anfrage bei der Deutschen Bahn AG würde diese einer erweiterten Benennung bis zum Bahnhofswesteingang in Jochen-Brandi-Platz zustimmen. Dieser Bereich mit dem zentralen Rondell für die Zu- und Abfahrt vom Bahnhof bildet heute den Ausgangspunkt für die von Brandi vorgeschlagene Magistrale zwischen der Stadt und der Leineaue, welche derzeit westlich der Lokhalle in Höhe der Volkshochschule endet.

Die vorgeschlagene Achse von der Bahnhofswestseite bis zur VHS wäre nicht mit Adressänderungen der Anlieger verbunden.

Zur besseren Auffindbarkeit der Volkshochschule soll diese auf der Bahnhofwestseite entsprechend ausgeschildert werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit durch eine Tafel im Bereich der Unterführung der Bahnhofsallee auf die Person Jochen Brandi hinzuweisen.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

3 Straßenschilder: ca. 600,00 €.

Zusätzliche Hinweisschilder z.B. für die VHS ca. 500,00 €

 

 

Anlagen:

 

-          Lageplan aus dem Jahre 2003 des Büro Brandi und Partner aus einer Präsentationsbroschüre

-          Auszug aus der Stadtgrundkarte

-          Antrag der CDU-Ratsfraktion „Benennung des Platzes vor der Lokhalle in

-          „Jochen-Brandi-Platz“ zur Sitzung des Kulturausschusses am 18.06.09

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Lageplan 2003 (821 KB)      
Anlage 3 2 öffentlich Jochen-Brandi-Platz (384 KB)      
Anlage 4 3 öffentlich CDU-18-6-09-Benennung-Jochen-Brandi-Platz (196 KB)      
Stammbaum:
CDU/041/09   Antrag der CDU-Ratsfraktion betr.:'Benennung des Platzes vor der Lokhalle in 'Jochen-Brandi-Platz''   CDU-Ratsfraktion   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
FB61/714/09   Benennung des Weges von der Bahnhofsallee bis zur Volkshochschule (VHS) nördlich der Lokhalle in "Jochen-Brandi-Weg" Antrag der CDU-Ratsfraktion zur Benennung des Platzes vor der Lokhalle in 'Jochen-Brandi-Platz' zur Sitzung des Kultur- und Wissenschaftsausschusses am 18.06.09   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
FB61/714/09-2   Benennung des Bereiches von der Bahnhofswestseite bis zur Volkshochschule (VHS) nördlich der Lokhalle in "Jochen-Brandi-Platz" Antrag der CDU-Ratsfraktion zur Benennung des Platzes vor der Lokhalle in 'Jochen-Brandi-Platz' zur Sitzung des Kultur- und Wissenschaftsausschusses am 18.06.09   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
 
 

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