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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr.38 "Knoten B3/ Otto-Brenner-Straße/ Siekhöhenallee"
- Aufstellungsbeschluss
- Verfahren gem. § 13 a BauGB (beschleunigtes Verfahren)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:11-Fachbereich Personal und Organisation
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Vorberatung
04.06.2009 
26.öffentliche Sitzung des Ortsrates Grone geändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Anhörung
18.06.2009 
44. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke geändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:          

 

Der Verwaltungsausschuss beschließt:

1.      Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan Göttingen - Grone Nr. 38 “Knoten B3/ Otto-Brenner-Straße/ Siekhöhenallee gefaßt. Die Aufstellung erfolgt im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 13 a BauGB.

 

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, für den o. g. Bebauungsplan den Entwurf zu erarbeiten.

 

3.      Ziele und Zwecke der Planung:

§         Herstellung des Planungsrechtes für die erforderliche Staßenbaumaßnahme

§         Festsetzung von Straßenverkehrsflächen

 

4.      Geltungsbereich:

 

Der Geltungsbereich umfasst folgende Flurstücke in Gänze: 356/16, 356/17,

356/18, 356/37 und 356/38 der Flur 8 in Grone.

 

Hinzu kommen Teile der Flurstücke: 70/2 und 166/00 der Flur 7 in Grone,

356/4, 356/7, 356/14, 356/15, 356/19, 356/22, 356/35 und 356/36 der Flur 8 in

Grone sowie 46/5, 47/00, 48/00, 58/00 und 62/2 der Flur 15 in Grone.

 

Auf Anregung des Ortsrates Grone am 04.06.2009 und nach Beratung im A.f. Bauen, Planung und Grundstücke am 18.06.2009 wurde folgender Beschlusstext hinzugefügt:

 

Überdies möge die Verwaltung

·         prüfen, unbeschadet des beschleunigten Verfahrens i.S.v. § 13 a BauGB Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchzuführen

·         die Kosten hierfür ermitteln und

·         die Kosten im weiteren Verfahren darlegen.

Begründung:

 

Begründung:

 

Der zum Ausbau anstehende Verkehrsknoten liegt in unmittelbarer Nähe zur Anschlussstelle Göttingen. An diesem Knoten erfolgt nach Norden die Verknüpfung mit der sogenannten Westtangente (Otto-Brenner-Straße) zur Erschließung des Gewerbegebietes Grone sowie nach Süden über die Siekhöhenallee zum Gewerbegebiet Siekanger und in die Südstadt bzw. nach Rosdorf.

 

Der Knotenpunkt besitzt für die Ansiedlung eines Logistikzentrums (GVZ) im Gewerbegebiet Siekanger keine ausreichende Leistungsfähigkeit mehr. Um diese gewährleisten zu können, muß der Knoten entsprechend ausgebaut werden.

 

Derzeit weist die Kasseler Landstraße durchgehend vier Fahrstreifen auf. Ein Ausbau im Verlauf der Kasseler Landstraße (B3) leistet nur einen beschränkten Beitrag zur Verbesserung  der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes.

 

Eine Verbesserung wird nur durch zusätzliche Fahrstreifen im Bereich der Otto-Brenner-Straße und der Siekhöhenallee herbeigeführt. Hierbei wird eine Erweiterung der Kasseler Landstraße in den Einmündungsbereichen notwendig.

 

Im Rahmen des Ausbaus im Kreuzungsbereich müssen folgende Bebauungspläne in ihren Randbereichen geändert werden:

  • Grone Nr. 01 V+E „Fachmarktzentrum“
  • Grone Nr. 18, 1. Änderung „Sportzentrum am Siekweg“
  • Grone Nr. 18, 2. Änderung „ Südlich Sportplatz“
  • Grone Nr. 26 „Westlich der alten Ortslage“
  • Grone Nr. 22, 1. Änderung „Siekhöhe“
  • Grone Nr. 20, 2. Änderung „Westlich des Siekweges“

Der Bebauungsplan Göttingen - Grone Nr. 38 „Knoten B3/ Otto-Brenner-Straße/ Siekhöhenalllee“ soll hier eine neue planungsrechtliche Grundlage schaffen.

 

Der Bebauungsplan setzt in seinem gesamten Geltungsbereich eine Straßenverkehrsfläche fest.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Es entstehen für die Stadt Göttingen (gemäß Kostenschätzung von 2008) Kosten in Höhe von ca. 2.021.000 Euro.

 

Für die Planung sind in 2009  181600 Euro, für den Umbau der Kreuzung in  2010  1.181.000 Euro und in 2011   840.000 Euro in den Haushalt eingestellt.

 

Es sind EntFG – Fördermittel beantragt. Die Förderquote liegt bei ungefähr 64,4 %. Derzeit wird davon ausgegangen, dass nach Abzug der Fördermittel von den Gesamtkosten  895.200 Euro von der Stadt getragen werden müssen.

Anlagen:

 

Anlagen:

 

Übersicht Geltungsbereich – Ohne Maßstab

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich kreuzung b3 otto-brenner-str (1379 KB)      
 
 

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