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Betreff: Integrationskonzept für die Stadt Göttingen
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:05-Büro für Integration Beteiligt:50-Fachbereich Soziales
    Dezernat C - Soziales und Kultur
Beratungsfolge:
A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Kenntnisnahme
04.11.2008 
18. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau vertagt (zurückgestellt)   
02.12.2008 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau vertagt (zurückgestellt)   
03.02.2009 
20. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau geändert beschlossen   
A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Vorberatung
A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Vorberatung
Rat Entscheidung
06.02.2009 
17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Das Integrationskonzept für die Stadt Göttingen wird zustimmend zur Kenntnis genommen

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat stimmt dem anliegenden Integrationskonzept zu.

 

Die Umsetzung der Maßnahmen wird, soweit nicht bereits Mittel im Haushalt vorhanden sind und Drittmittel eingeworben werden können, von der Haushaltslage der Stadt Göttingen abhängen.

 

Begründung:

 

Begründung:

 

Das vorliegende Konzept beinhaltet Ziele und Handlungsansätze zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt Göttingen. Es stellt einen Handlungsleitfaden für die Verwaltung, die Politik und unterschiedliche Akteure der Integrationsarbeit, z.B. Bildungs- u. Beratungsstellen, dar.

 

zur Organisation

 

Das Integrationskonzept wurde in dem Zeitraum von Februar bis September 2008 im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses erarbeitet. Auftakt und Abschluss bildeten sehr gut besuchte Integrationskonferenzen vom 15.2.2008 und 12.9.2008. Hier wurden Probleme und Chancen der Integration in Göttingen diskutiert sowie Themenfelder benannt, zu denen nachfolgend vier Arbeitsgruppen eingesetzt wurden.

 

In jeweils drei Sitzungen haben diese Arbeitsgruppen Ziele definiert sowie Maßnahmen und Umsetzungsvorschläge erarbeitet. Diese bilden den Kern des kommunalen Integrationskonzeptes. In der Abschlusskonferenz wurden die Ergebnisse nochmals in Arbeitsgruppen hinsichtlich der umzusetzenden Maßnahmen erörtert und teilweise ergänzt.

 

Alle Arbeitsgruppen wurden extern moderiert vom imap Institut aus Leverkusen. Das Institut hat den Prozess bis zum Abschluss der zweiten Integrationskonferenz fachlich begleitet und das Konzept zusammen mit dem Büro für Integration erarbeitet.

 

Ein Beirat hat den Werdegang des kommunalen Integrationskonzeptes begleitet, beraten und unterstützt. Hier haben zwei Fachdezernenten (Dez. B, Dez. C) sowie je eine Vertretung des Integrationsrates, des Netzwerkes Migration, der politischen Fraktionen und der Universität mitgewirkt. Im Beirat wurden alle Arbeitsschritte besprochen sowie eine Verständigung über Leitziele, Querschnittsaufgaben und die Schwerpunkte der Umsetzung erzielt.

 

Das Büro für Integration war für alle Aufgaben der Organisation und Koordination in der Phase der Konzepterstellung zuständig und Ansprechpartner vor Ort. Dem Büro obliegt auch der weitere Umsetzungsprozess. Erste Informationen und Beratungen von Trägern hierzu sind bereits erfolgt.

 

Der Beirat zum kommunalen Integrationskonzept hat sich bereit erklärt, den weiteren Umsetzungsprozess zu unterstützen und in größeren zeitlichen Abständen zu tagen.

 

 

Inhalte und Schlussfolgerungen

 

Das kommunale Integrationskonzept bündelt alle Vorschläge aus den 12 AG-Sitzungen und den beiden Integrationskonferenzen und nennt Defizite sowie Potenziale und Angebote zur Integration in Göttingen.

 

Vier Arbeitsgruppen haben zu folgenden Handlungsfeldern gearbeitet:

 

§         Sprache und Bildung

§         Arbeit und Soziales

§         Freizeit, Kultur und Religion

§         Politik und Recht.

 

In jeder AG wurden eingangs Ziele definiert und in einer Rangfolge priorisiert. Zu allen Einzelzielen wurden anschließend Vorschläge für Maßnahmen und deren Umsetzung formuliert. Dabei wurden je nach Ziel unterschiedlich viele Maßnahmen genannt, die additiv zu sehen sind.

 

Entsprechend den Teilnehmerlisten haben regelmäßig durchschnittlich 17 Personen in jeder Arbeitsgruppe mitgewirkt. Die Teilnehmenden haben sich aus Migrantenselbstorganisationen, Kitas, Schulen, Bildungs- u. Beratungseinrichtungen, Integrationsrat, Netzwerk Migration, Verwaltung, Kirchen, Politik u.a. interessierten Einzelpersonen zusammengesetzt. Damit haben viele Expertinnen und Experten der Integrationsarbeit ihr Fachwissen und Betroffene ihre Erfahrungen eingebracht.

 

Die vorgelegten Ergebnisse erhalten dadurch ein hohes fachliches Niveau, sind praxisbezogen und teilweise sehr konkret. Durch die breite Beteiligung verschiedener Akteure und die stattgefundene intensive Diskussion in den AGs konnten die Inhalte weitgehend abgestimmt werden. Diese orientieren sich in der Regel an den konkreten Verhältnissen vor Ort und benennen vielfach bereits Ansprechpartner für die Umsetzung.

 

Bemerkenswert ist, dass viele beteiligte Akteure nicht nur die Erarbeitungsphase des kommunalen Konzeptes als gemeinschaftlichen Prozess betrachten, sondern sich auch aktiv an der Umsetzung beteiligen wollen. Dieses kann als Ergebnis eines breiten Konsenses zum Integrationskonzept und eines gelungenen Dialoges darüber verstanden werden.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Die Umsetzung einzelner Maßnahmen erfolgt im Rahmen bestehender Budgets.

 

Anlagen:

 

Anlagen:

 

Integrationskonzept

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich INTEGRATIONSKONZEPT Stand 2009 alles (1328 KB)      
 
 

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