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Betreff: "Betreutes Wohnen zu Hause"
(Antrag der SPD-Ratsfraktion)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:50-Fachbereich Soziales Beteiligt:Dezernat C - Soziales und Kultur
    50-Fachbereich Soziales
Beratungsfolge:
A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Vorberatung
06.11.2007 
8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Wohnungsbau vertagt (zurückgestellt)   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Ausschuss für Soziales und Wohnungsbau nimmt vom vorgeschlagenen Verfahrensablauf der Verwaltung Kenntnis. Der Antrag wird nach Vorlage des „Kommunalen Berichts zur Situation älterer Menschen in Göttingen“ erneut aufgegriffen.

Stellungnahme der Verwaltung:

Stellungnahme der Verwaltung:

 

 

Wie bereits in der Vorlage vom 24.08.2007 „Erstellung eines Altenhilfeplanes für die Stadt Göttingen“ dargelegt, arbeitet die Sozialverwaltung an einem aktuellen „Kommunalen Bericht zur Situation älterer Menschen in Göttingen“. Parallel werden auch Gespräche mit Göttinger Wohnungsbaugesellschaften und Kirchengemeinden geführt. Insbesondere spielt hierbei auch die Verbesserung der ambulanten Versorgung in den einzelnen Stadtquartieren eine wichtige Rolle.

Daneben hat die Bundesregierung die „Reform zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung“ beschlossen. So soll u. a. die ambulante Versorgung gestärkt werden. Die Angebote für Pflegebedürftige sollen wohnortnah besser aufeinander abgestimmt und vernetzt werden. Es sollen Pflegestützpunkte in den Stadtteilen aufgebaut werden.

Mit dem Ziel, wohnortnah die Angebote für Pflegebedürftige besser aufeinander abzustimmen und zu vernetzen sowie aus einer Hand anzubieten, sollen quartiersbezogene Pflegestützpunkte unter Berücksichtigung vorhandener Strukturen gebildet werden. Diese werden mit einem neuen Vertragstyp „Integrierte wohnortnahe Versorgung und Betreuung“ realisiert, der zwischen Krankenkassen, Pflegekassen, Kommunen und Leistungserbringern geschlossen werden kann. Es wird eine Anschubunterstützung für die Pflegestützpunkte von der Pflegeversicherung für 2 Jahre gewährt. Es ist eine Förderung von durchschnittlich einem Stützpunkt je 20.000 Einwohner mit 15.000 €  vorgesehen.

Da bereits zum 01.07.2008 der Pflegebeitragssatz um 0,25 Prozentpunkte erhöht werden soll, ist die Verabschiedung des Reformgesetzes einzubeziehen, um die dort aufgezeigten Veränderungen in der Pflege mit in die Planung eines Konzeptes für das „Betreute Wohnen zu Hause“ aufnehmen zu können.

 

Die Verwaltung schlägt daher vor, unter Zugrundelegung des vorzulegenden „Kommunalen Berichts zur Situation älterer Menschen in Göttingen“ und der o. g. Reformgesetze zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung die Beratung Anfang 2008 fortzusetzen.

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

Anlagen:

 

Anlagen:

 

Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 30.8.2007

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag SPD 30 08 07 (21 KB)      
 
 

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