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Betreff: Geplante 380 kV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar
Stellungnahme der Stadt Göttingen zur Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren am 4.10.2007 in Braunschweig
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Beschlussvorschlag:

 

Zu 1.)

Die Stadt Göttingen fordert die Vorstellung einer Alternativtrasse auf dem Stadtgebiet der Stadt Göttingen, die Gegenstand des Raumordnungsverfahrens wird.

 

Zu 2.)

Die Stadt Göttingen fordert eine Erdverkabelung für die gesamte Überquerung des Stadtgebietes.

Begründung:

 

Begründung:

 

1.      Die EON Netz GmbH wird mit einem favorisierten Trassenkorridor in das Raumordnungsverfahren gehen (siehe Anlage 1). Die Trasse soll danach auf dem Gebiet  der Stadt Göttingen entlang der BAB A 7 von Norden nach Süden verlaufen. Die 380 kV Leitung soll die vorhandene 220 kV Leitung ersetzen. Für den südniedersächsischen Raum, somit auch für das Gebiet der Stadt Göttingen sind von der EON Netz keine Trassenvarianten vorgestellt worden. Im weiteren nördlichen Verlauf liegen jedoch eine Vielzahl von Varianten vor. Da in Sachen Raumordnungsverfahren nur die vorliegenden Trassenvarianten untersucht werden, entfällt für den Göttinger Raum derzeit eine alternative Trassenführung. Die EON Netz GmbH wird aufgefordert, auch für den Göttinger Raum eine Alternativtrasse in das Raumordnungsverfahren einzubringen.

 

2.      Die EON Netz GmbH wird im Raumordnungsverfahren  den Bau einer Freileitung beantragen. Nach dem Energiewirtschaftsgesetz ist eine Erdverkabelung derzeit nicht möglich. Fast im gesamten geplanten Trassenverlauf auf dem Stadtgebiet der Stadt Göttingen werden in erheblichem Umfang Gewerbeflächen des Gewerbegebietes Grone tangiert. Möglicherweise werden in diesem Zusammenhang durch die Verbreiterung der Schutzstreifenbereiche Beeinträchtigungen für die vorhandenen Gewerbebetriebe erwartet. In den Unterlagen zur Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren wird von einem Sicherungsabstand zu Siedlungsbereichen von 500 m gesprochen, der auf Göttinger Stadtgebiet nicht eingehalten wird (z.B. Ortslage Elliehausen). Bei einer Masthöhe von 52 m und mehr (siehe Anlage 2) kann man nicht mehr von einem schlanken Erscheinungsbild sprechen. Diese Masthöhen beeinträchtigen daher in großem Maße das Landschaftbild  des Leinetals.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

keine

Anlagen:

 

Anlagen:

 

1.)    Übersichtskarte des Planungskorridors für das Raumordnungsverfahren

2.)    Größenvergleich

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Plan 380 kV Korridor (386 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich ( Photo Größenvergleich) (403 KB)      
Stammbaum:
FB61/518/07   Geplante 380 kV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar Stellungnahme der Stadt Göttingen zur Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren am 4.10.2007 in Braunschweig   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
FB61/518/07-1   Geplante 380 kV Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar Stellungnahme der Stadt Göttingen zur Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren am 4.10.2007 in Braunschweig   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
 
 

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