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Betreff: Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen,
Bebauungsplan Nr. 109
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
  Bezüglich:
FB61/457/07
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:41-Fachbereich Kultur
    11-Fachbereich Personal und Organisation
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Vorberatung
31.05.2007 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Werksausschusses der Stadthalle geändert beschlossen   
Ortsrat Herberhausen Anhörung
12.06.2007 
6. öffentliche Sitzung des Ortsrates Herberhausen ungeändert beschlossen   
Rat Entscheidung
06.07.2007 
6. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat möge beschließen

Die in der Anlage dargestellten Erschließungsstraßen werden in „Marie-Juchacz-Straße“ und „Marie-Elisabeth-Lüders-Straße“ benannt.

 

Begründung:

 

Begründung:

 

Das geplante Baugebiet am nördlichen Ende der Ortschaft Herberhausen wird über die Friedrich-von-Bodelschwingh-Straße erschlossen. Dieser Straßenname bietet sich auch für die weiterführende Haupterschließungsstraße an.

Für die zwei abzweigenden Straßen werden zwei Frauennamen vorgeschlagen, welche sich, ähnlich den Namensgebern im angrenzenden Wohnviertel, für soziale und karitative Belange überregional eingesetzt haben.

Marie Juchacz (geb. 15.03.1879 in Landsberg/Warthe, gest. 28.01.1956 in Düsseldorf) ergriff als Mitglied der verfassungsgebenden Nationalversammlung 1919, als erste Frau in einem deutschen Parlament, das Wort zu einer programmatischen Rede. Von 1920 bis 1933 gehörte sie dem Reichstag an. Als besondere Leistung ist die ende 1919 erfolgte Gründung der „Arbeiterwohlfahrt“ anzusehen, die sich unter ihrer Leitung zu einer bedeutenden fürsorgerischen und sozialpädagogischen Organisationen entwickelte.

In der Ratssitzung vom 06.06.1986 hat der Rat der Stadt Göttingen einstimmig beschlossen: „Eine noch festzulegende Straße in Göttingen-Herberhausen wird nach der Begründerin der Arbeiterwohlfahrt und Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz benannt.“ Insofern stellt der jetzige Beschlussvorschlag den Vollzug des Ratsbeschlusses von 1986 dar.

Marie Elisabeth Lüders (geb. 25.06.1878 in Berlin, gest. 23.03.1966 in Berlin), war von 1919 bis 1932 Abgeordnete des Berliner Reichstages (DDP) und wirkte maßgeblich bei der Mitgestaltung des „Reichsgesetzes für Jugendwohlfahrt“ mit. 1933 verlor sie sämtliche politischen Ämter und war von 1953 bis 1961 als Bundestagsabgeordnete (FDP) die treibende Kraft bei der Bundesgesetzgebung zur Jugendwohlfahrt sowie bzgl. der Gleichstellung von Frau und Mann im bürgerlichen Recht und im Sozialrecht. Der Name von Marie-Elisabeth Lüders wurde auch für einen der neuen Parlamentsbauten in Berlin verwendet.

Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus beherbergt als "Wissenschaftliches Dienstleistungszentrum des Deutschen Bundestages" hauptsächlich Bibliothek, Archiv und Pressedokumentation des Deutschen Bundestages.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

3 Straßenschilder: ca. 600 €

 

Anlagen:

 

Anlagen:

 

Kopie des Bebauungsplanentwurfes

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage Lutterberg-neu (374 KB)      
Stammbaum:
FB61/457/07   Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen, Bebauungsplan Nr. 109   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
FB61/457/07-1   Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen, Bebauungsplan Nr. 109   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
 
 

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