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Betreff: Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 56 ’Südlich Friedrich-Ebert-Straße’
- Aufstellungsbeschluss
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Vorberatung
22.02.2007 
5. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vertagt (zurückgestellt)   
18.10.2007 
16. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Anhörung
15.11.2007 
8.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen beschließt:

 

1.          Für den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 56 ’Südlich Friedrich-Ebert-Straße’ gefasst.

 

2.                     Die Verwaltung wird beauftragt, für den Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 56 ’Südlich Friedrich-Ebert-Straße’, das erforderliche Verfahren mit Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden einzuleiten.

 

3.                     Ziele

§          Festlegung von Wohnbauflächen und Gewerbeflächen

§          Entwicklung von Wohngrundstücken für unterschiedliche Baudichten (Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau)

§          Öffentliche Erschließung, Herstellung von Wegeverbindungen, Anschluss an das ÖPNV-Netz

§          Entwicklung eines Biotopverbunds mit dem Klosterpark, Öffnung des Gewässers „Weende“

§          Begrenzung des Einzelhandels

 

4.                     Geltungsbereich:
Das Plangebiet des Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 56 ’Südlich Friedrich-Ebert-Straße’  umfasst das Werksgelände der Fa. Huhtamaki, Göttingen, Ortsteil Weende. Es wird begrenzt: im Norden durch die Friedrich-Ebert-Straße einschl. des Parkplatzes östlich der Haus Nr. 54, im Osten durch die Wolgang-Döring-Straße (südlicher Abschnitt), die Karl-Grüneklee-Str. (nördl. Abschnitt) und die westliche Begrenzungsmauer des Klosterparks Weende, im Süden durch den Anschluss an die Reinhard-Rube-Str. und die nördlichen bzw. westlichen Grundstücksgrenzen der Gewerbegrundstücke Reinhard-Rube-Str. 21, 19, 17, 15a, 15, 13b, im Westen durch die Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Maßgeblich für die Abgrenzung ist die zeichnerische Darstellung des Bebauungsplanes im Maßstab 1:500

Begründung:

Begründung:

 

Zu 1.

Die Einleitung des Bauleitplanverfahrens wird erforderlich, um die beabsichtigten städtebaulichen Planungsziele zu sichern und Fehlentwicklungen zu vermeiden. Das Bebauungsplanverfahren wird in einem Parallelverfahren zur 90. Änderung des Flächennutzungsplans durchgeführt.

 

Die Fa. Huhtamaki ist als ein auf dem internationalen Markt agierender Produzent von Lebensmittelverpackungen bekannt. Im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen wurde 2005 der Produktionsstandort Göttingen ersatzlos aufgegeben. Bis auf eine kleinere Einheit (westlicher Bereich) wurden die Betriebsabläufe weitgehend eingestellt. Die Liegenschaft hat eine Gesamtfläche von ca. 11 ha, sowohl in Realeigentum wie in Erbbaurecht. Die Fläche ist überwiegend durch Hallenbauten überbaut. Nördlich der Friedrich-Ebert-Straße befindet sich zudem ein Parkplatz.

 

Durch die Aufgabe der gewerblichen Nutzung stellt die Fläche ein mögliches Potenzial für die Wohnbaulandentwicklung der Stadt Göttingen dar. Im ’Leitbild 2020, Städtebauliches Leitbild für Göttingen’ (2007), wird die Fläche mit einer Entwicklungsoption für den Wohnungsbau dargestellt.

 

Zur weiteren Entwicklung des Bereichs sind durch ein städtebauliches Gesamtkonzept mögliche Varianten insbesondere hinsichtlich Nutzung, Erschließung und Freiraum unter Einbeziehung des Eigentümers zu klären. Dabei sind auch gewerbliche Nutzungsoptionen (z.B. zeitlich begrenzte Zwischenlösungen) zu prüfen.

 

Zu 2.

Die Anhörung der Öffentlichkeit und der Behörden soll durchgeführt werden, um die Planungsziele frühzeitig mit den betroffenen Bürgern und Behörden abzustimmen und eine Bewertung der berührten Belange herbeizuführen.

 

Zu 3./4.

Um den Aufstellungsbeschluss planungsrechtlich zu sichern, sind die Planungsziele und der Geltungsbereich Gegenstand der Beschlussfassung.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Entwicklungsträger der mit der Planung verbundenen Ausbaumaßnahmen ist zunächst der Eigentümer. Mit diesem wäre im weiteren Verlauf des Planungsverfahrens ein städtebaulicher Vertrag zu schließen, in dem nähere Regelungen insbesondere für die öffentliche Infrastruktur getroffen werden.

Anlagen:

Anlagen:

 

Abgrenzung des Planbereichs (ohne Maßstab)

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Planbereich (737 KB)      
 
 

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