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Betreff: Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen,
Bebauungsplan Nr. 109
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:41-Fachbereich Kultur
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Entscheidung
22.02.2007 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Werksausschusses der Stadthalle ungeändert beschlossen   
Ortsrat Herberhausen Anhörung
13.03.2007 
4. öffentliche Sitzung des Ortsrates Herberhausen geändert beschlossen   
Rat Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Rat möge beschließen:

 

Die in der Anlage dargestellten Erschließungsstraßen werden in „Marie-Juchacz-Straße“ und „Else-Bräutigam-Straße“ benannt.

Begründung:

 

Begründung:

 

Das geplante Baugebiet am nördlichen Ende der Ortschaft Herberhausen wird über die Friedrich-von-Bodelschwingh-Straße erschlossen. Dieser Straßenname bietet sich auch für die weiterführende Haupterschließungsstraße an. Alternativ könnte hier die Benennung nach dem angrenzenden Hügel „Am Hasenknüll“ erfolgen.

 

Für die zwei abzweigenden Straßen werden zwei Frauennamen vorgeschlagen, welche sich, ähnlich den Namensgebern im angrenzenden Wohnviertel, für soziale und karitative Belange eingesetzt haben.

 

Marie Juchacz (geb. 15.03.1879 in Landsberg/Warthe, gest. 28.01.1956 in Düsseldorf) ergriff als Mitglied der verfassungsgebenden Nationalversammlung 1919, als erste Frau in einem deutschen Parlament, das Wort zu einer programmatischen Rede. Von 1920 bis 1933 gehörte sie dem Reichstag an. Als besondere Leistung ist die Ende 1919 erfolgte Gründung der „Arbeiterwohlfahrt“ anzusehen, die sich unter ihrer Leitung zu einer bedeutenden fürsorgerischen und sozialpädagogischen Organisationen entwickelte.

 

In der Ratssitzung vom 06.06.1986 hat der Rat der Stadt Göttingen einstimmig beschlossen: „Eine noch festzulegende Straße in Göttingen-Herberhausen wird nach der Begründerin der Arbeiterwohlfahrt und Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz benannt.“ Insofern stellt der jetzige Beschlussvorschlag den Vollzug des Ratsbeschlusses von 1986 dar.

 

Else Bräutigam (geb. 03.01.1931 in Göttingen, gest. 24.03.2001 in Göttingen) wurde bereits im September 1991 für ihre Verdienste für das Gemeinwohl in Göttingen mit der Ehrenbürgerwürde geehrt. Sie gründete 1962 den Verein Selbsthilfe Körperbehinderter. Unter ihrer Federführung begann 1978 die individuelle Schwerbehindertenbetreuung in Göttingen, sie war Mitbegründerin der Telefonseelsorge und über zwei Jahre Mitglied im Rat der Stadt Göttingen und später auch des Seniorenbeirates.

 

Weiteres Engagement zeigte sie in verschiedenen Funktionen u.a. im Vorstand des „Hausnotruf“ und im Beirat des „Paritätischen“ und initiierte die Arbeitskreise für Behindertenvereine und  -   verbände sowie der pflegerischen Dienste.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

3 Straßenschilder: ca. 600 €

Anlagen:

 

Anlagen:

 

Kopie des Bebauungsplanentwurfes

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Hasenknüll (1664 KB)      
Stammbaum:
FB61/457/07   Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen, Bebauungsplan Nr. 109   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
FB61/457/07-1   Benennung der neuen Erschließungsstraßen im Baugebiet "Lutterberg", in Göttingen-Herberhausen, Bebauungsplan Nr. 109   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
 
 

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