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Betreff: Konzept für winterliche Extremwetterereignisse
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:75-Göttinger Entsorgungsbetriebe   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Umweltdienste
29.06.2021 
34. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

Das als Anlage beigefügte Konzept wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

 

Begründung:

 

Der extreme Wintereinbruch ab dem ersten Februarwochenende hat die Göttinger Entsorgungsbetriebe - und alle Göttingerinnen und Göttinger - vor große Herausforderungen gestellt. Von Samstag, 6. Februar, bis in den Montagvormittag, 8. Februar 2021, hat es fast durchgängig geschneit.

 

Ein derartiges Wetterereignis ist sehr selten und tritt nur alle 20 bis 50 Jahre ein. Die Ausmaße und erforderlichen Maßnahmen sind vor diesem Hintergrund bedauerlicherweise unterschätzt worden. Die Göttinger Entsorgungsbetriebe waren auf solch ein Ereignis nicht vorbereitet. Infolgedessen haben die Kapazitäten des üblichen Winterdienstes (Personal und Geräte) trotz interner Aufstockung nicht ausgereicht.

 

In der Vergangenheit gab es für solch ein winterliches Extremwetterereignis keinen Notfallplan. Wichtig ist in der Nachschau, aus den Erfahrungen zu lernen und Vorkehrungen zu treffen, um bei einem weiteren winterlichen Extremwetterereignis besser vorbereitet zu sein.

 

Dazu war es zunächst erforderlich, Rückmeldungen aus allen Bereichen zu bündeln, entsprechende Schlüsse zu ziehen und auf dieser Grundlage ein Konzept aufzustellen.

 

Daher wurde Im Nachgang zu diesem Winter eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Bereichen der Stadt Göttingen und den GöVB eingerichtet, um Maßnahmen vorzuschlagen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, um bei der nächsten winterlichen Extremwetterlage besser vorbereitet zu sein.

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

1. Auswirkungen auf den Gebührenhaushalt:

 

  1. Anmietung von drei Winterdienstfahrzeugen (mit Geräten) für vier Monate:

ca. 45.000 EUR; Dies entspricht unter Berücksichtigung des durch den städtischen Haushalt zu tragenden Anteils ca. 3% des Gebührenbedarfs.

 

  1. Weitere Kosten für Personal, Betriebsmittel und ggf. externer Unterstützung sind nicht bezifferbar, da abhängig vom tatsächlichen Einsatz. Das winterliche Extremwetter im Februar 2021 hat ca. 160.000 Euro an zusätzlichen Kosten (u. a. für Drittbeauftragung) verursacht.

 

Dies entspricht unter Berücksichtigung des durch den städtischen Haushalt zu tragenden Anteils ca. 11% des Gebührenbedarfs.

 

2. Auswirkungen auf den städtischen Haushalt:

 

Die durch den städtischen Haushalt zu tragenden Kosten (Stadtanteil, Busbuchten, Radwegenetz, Winterdienst außerhalb geschlossener Ortslage) betragen rd. 45% der Gesamtkosten (zu a.: ca. 20.000 Euro; zu b.: ca. 72.000 Euro).

 

 

 

Anlagen:

 

Klimascheck: nein

 

Konzept winterliche Extremwetterereignisse

To-do-Liste

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Konzept Extremwetterereignisse25052021 (166 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich To-do-Liste Konzept Extremwetterereignisse Winter (419 KB)      
 
 

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