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Betreff: Ausbau Infrastrukturangebote an der Straße "Auf der Lieth" in Nikolausberg
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Nikolausberg Kenntnisnahme
20.05.2021 
27. öffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

 

5.3 Ausbau Infrastrukturangebote aus der Sitzung vom 27.08.2020 – Anfrage SPD und Bündnis90/Die Grünen

 

Zur Entwicklung des Gebietes ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Der Verwaltungsausschuss hat am 26.04.2021 den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans Göttingen-Nikolausberg Nr. 22 „Auf der Lieth“ gefasst. Der Beschlussvorlage (Allris-Nr. FB61/1873/21) wurde in der Sitzung des Ortsrates Nikolausberg am 18.03.2021 zugestimmt.

Als Zielsetzung des Bebauungsplans ist u.a. die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes gem. § 4 BauNVO genannt, in dem das Wohnen die vorwiegende Nutzung sein muss. Unter den Begriff des Wohnens fallen auch solche Wohnnutzungen, die ganz oder teilweise auf die Betreuung und Pflege ihrer Bewohner*innen ausgerichtet sind. Damit sind hier auch unterschiedliche Formen des altengerechten oder betreuten Wohnens, z.B. für Demenzkranke, zulassungsfähig. Die Grundstücke werden über nicht überbaute Flächen verfügen müssen, welche sowohl als Mieter- als auch Gemeinschaftsgärten angelegt werden können.

 

Neben dem Wohnen sollen auch weitere, der Versorgung des Gebietes dienende Nutzungen gem. § 4 Abs. 2 Nr. 2 u. 3 BauNVO zulässig sein. Hier kommen z.B. ein Laden, Café, Friseur oder sozialen Zwecken dienende Einrichtungen (z.B. Kita oder Quartierstreff) in Betracht. Auch eine Physiotherapie- oder Arztpraxis (kein Ärztehaus) wären als freie Berufe gem. § 13 BauNVO oder als gesundheitlichen Zwecken dienende Einrichtungen zulässig. 

 

Zusammenfassend sind damit neben dem Wohnen viele weitere Nutzungsarten zulässig, welche jedoch im Wesentlichen gebietsdienlich und -verträglich sein müssen. Weiterhin darf der Charakter des Wohngebietes durch den Umfang der anderen Nutzungen nicht beeinträchtigt werden. Das Wohnen muss die vorwiegende Nutzung bleiben.

 

 

 

 

 
 

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