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Betreff: Antrag der CDU-Ratsfraktion im Rat der Stadt Göttingen betr. "Ein Bildungszentrum für Grone-Nord"
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:40-Fachbereich Schule Beteiligt:51-Fachbereich Jugend
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Vorberatung
24.09.2020 
31.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone (offen)   
Schulausschuss Entscheidung
27.08.2020 
24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses vertagt (zurückgestellt)   
29.10.2020 
25. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses ungeändert beschlossen   
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
12.11.2020 
33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

Der komplette Umzug der Astrid-Lindgren-Schule in das Gebäude der ehem. Heinrich-Heine-Schule wird abgelehnt. Das Gebäude wird für die kommenden zwei Schuljahre anderweitig genutzt.

 

Einer Beratung im Rat bedarf es nicht.

 

Begründung:  

 

Die Stadt Göttingen hat für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule (2005-2007) umfangreiche Fördermittel aus dem Investitionsprogramm des Bundes „Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB) bekommen. Sie ist verpflichtet, das Gebäude 25 Jahre lang schulisch zu nutzen.

Nachdem die Heinrich-Heine-Schule zum Ende des vergangenen Schuljahres ausgelaufen ist, stand das Gebäude daher zur Verfügung.

Die im Gebäude benachbarte Astrid-Lindgren-Schule hat nach dem Schulstättenentwicklungskonzept bis zum Schuljahr 2022/23 einen Raumbedarf von sechs Allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und vier Gruppenräumen (GR). Aktuell beträgt der Fehlbedarf lediglich 3 GR. Es wird eine steigende Schüler*innenzahl aufgrund neu entstehender Baugebiete im Einzugsbereich erwartet.

Bis über die endgültige Verwendung der ehem. Heinrich-Heine-Schule entschieden ist, sollen der Astrid-Lindgren-Schule alle Räume im Mitteltrakt des Gebäudes (12 AUR und 5 kleine GR) zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Damit erhält die Schule deutlich mehr Räume, als nach dem SSEK erforderlich. Diese Räume können insbesondere für die Förderung und Differenzierung genutzt werden.

 

Die Produktionsschule, seit dem neuen Schuljahr eine Außenstelle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, soll am bisherigen Standort in der Levinstraße einen Neubau erhalten. Das derzeitige Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Die Produktionsschule benötigt daher für einen Zeitraum von ca. zwei Jahren Ersatzräume. Hier ist der bisherige Fachklassentrakt (Lehrküche, Werken, Technik, Naturwissenschaften) der ehem. Heinrich-Heine-Schule gut geeignet, um den Schüler*innen der Produktionsschule ihre notwendigen Unterrichtsangebote zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus werden ein PC-Raum, ein Büro und drei AUR genutzt (Unterricht, Büro, Freizeit).

 

Im Bereich Grone fehlen nach der Kindertagesstättenbedarfsplanung erhebliche Plätze im Krippen- und Kindergartenbereich. Dazu sind in den nächsten Jahren verschiedene Maßnahmen zur Schaffung weitere Betreuungsplätze für diese Altersstufen geplant. U.a. plant der ASC Göttingen den Neubau einer 4-gruppigen Kindertagesstätte in Grone, die in zwei Jahren zur Verfügung stehen soll. Damit bereits jetzt weitere Plätze angeboten werden können, werden dem ASC im jetzt beginnenden KiTa-Jahr die Räumlichkeiten für eine 2-gruppige KiTa im Verwaltungstrakt der ehem. Heinrich-Heine-Schule zur Verfügung gestellt. Diese sind mit geringem baulichen Aufwand für die Belange der KiTa hergerichtet worden.

 

Alle drei Nutzungen (Produktionsschule, Grundschule, KiTa) sind so im Gebäude und im Außenbereich verteilt, dass sie sich gegenseitig nicht beeinträchtigen. Die Mensa und die Gymnastikhalle werden nach Absprache von der Grundschule und der KiTa genutzt. Nur wenige Räume im Gebäude werden von diesen Nutzern nicht benötigt; sie werden als Lagerraum bzw. Archiv genutzt.

 

Die Landesschulbehörde hat die dargestellte Nutzung für die nächsten zwei Jahre genehmigt; sie ist daher nicht zuschussschädlich.

 

So besteht die Möglichkeit, die Entwicklung der Göttinger Schul- und KiTa-Landschaft abzuwarten, bevor dann über eine endgültige Nutzung des gesamten Gebäudes entschieden wird. Die von den Antragstellern geforderte Bereitstellung von zusätzlichen Räumen für die Astrid-Lindgren-Schule sowie die Schaffung von zusätzlichen KiTa-Plätzen wird mit dieser Interimslösung bereits in großem Umfang umgesetzt.

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 Nein

 

 siehe Anlage

 

 

 

Anlagen:

 

Antrag der CDU-Ratsfraktion „Ein Bildungszentrum für Grone-Nord“

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag CDU Bildungszentrum Grone-Nord (286 KB)      
 
 

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