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Betreff: „Case-Management Inklusive Bildung (CM IB)“ (Antrag des beratenden Mitglieds Jonas Morgenroth vom 28.11.2019)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend Beteiligt:11-Fachbereich Personal und Organisation
Beratungsfolge:
Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion Entscheidung
20.01.2020 
27. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Personal,Gleichstellung und Inklusion vertagt (zurückgestellt)   
02.03.2020 
28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Personal,Gleichstellung und Inklusion ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

Die Stellungnahme der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Stellungnahme der Verwaltung: 

 

Die Verwaltung sieht die Schaffung einer weiteren Beratungseinrichtung als nicht zielführend an.

 

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) sind die „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen“ (EUTB) geschaffen worden, die in erster Linie als Anlauf- und Koordinierungsstelle für Menschen mit Beeinträchtigungen oder deren Eltern dienen sollen. Im Stadtgebiet existieren insgesamt drei EUTB, die in verschiedensten Zusammenhängen auch immer wieder als aktiv und unterstützend erlebt werden.

 

Des Weiteren kommt der Eingliederungshilfe (EGH) mit dem § 106 im SGB IX die Rolle zu, welche die Antragsteller für das Case-Management Inklusive Bildung im Fokus haben. Das beantragte Case-Management soll umfangreich beraten und unterstützen, was aber laut Gesetzgeber die Rolle der EGH sein soll. Die EGH und damit aus Sicht der Verwaltung die Hilfeplanung der EGH soll Menschen mit Beeinträchtigungen über eigene Leistungen sowie die Leistungen anderer Reha-Träger informieren und bei der Auswahl unterstützen. Diese Unterstützung kann insofern sogar der gemeinsame Besuch einer möglichen Einrichtung für die/den Betreffende/n sein.

 

Für Kinder und Jugendliche wird neben dem SGB IX (bei körperlicher und geistiger Behinderung) auch Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII-Kinder- und Jugendhilfe (bei seelischer Behinderung) geleistet.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass für diese Kinder und Jugendliche nach dem individuellen Bedarf von Kindern und Jugendlichen Inklusionshilfe an Schulen in Form des Einsatzes von Schulassistenzen geleistet wird. Gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen wird derzeit ein Pilotprojekt an der IGS Geismar und der IGS Bovenden durchgeführt. An diesen Schulen wird eine Systemassistenz erprobt, wonach nicht mehr nur eine Schulassistenz für eine/einen Schülerin/Schüler zuständig ist.

 

Die interdisziplinäre Frühförderstelle der Stadt Göttingen ist, wie es richtig im Antrag dargestellt wurde, nur für Kinder mit besonderem Förderbedarf bis zum Schuleintritt zuständig, befördert aber den Übergang vom (integrativen) Kindergarten zur Schule und steht den Erziehungsberechtigten beratend zur Seite.

 

Mit der Frühförderstelle und später den Allgemeinen Sozialen Diensten der Fachbereiche Soziales und Jugend ist eine „Hilfe aus einer Hand“ gegeben.

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Keine

 

 

Anlagen:

 

Antrag vom 28.11.2019

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag Case-Management (299 KB)      
 
 

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