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Betreff: "100 Jahre kommunales Frauenwahlrecht"
Änderung des Ratsbeschlusses vom 17.05.2019
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SmartDoc
Federführend:41-Fachbereich Kultur   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle
19.09.2019 
24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle (offen)   
Rat
15.11.2019 
24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Zum Gedenken an die ersten im Jahr 1919 demokratisch gewählten Frauen als Abgeordnete im  Bürgervorsteherkollegium der Stadt Göttingen

 

• Henriette „Henni“ Lehmann,

• Luise Stegen,

• Dorothea vor Mohr,

• Elisabeth Freitag-Winter

 

wird eine gemeinsame Gedenktafel am Ort ihres Wirkens - dem Alten Rathaus -angebracht. Ihre Namen werden in die Liste der zu benennenden Straßennamen aufgenommen. Das Anbringen der Gedenktafel am Alten Rathaus wird verbunden mit dem (öffentlichen) Stadtrundgang „Lernet Wählen!“.

 

Begründung:  

 

In einer Nachrecherche zu der vom Rat am 17.05.19 beschlossenen Gedenktafel wurde festgestellt, dass laut den Ergebnislisten der Wahlen zum Göttinger Bürgervorsteherkollegium weitere Frauen Mandate erhielten: 1919 Henriette „Henni“ Lehmann, Louise Stegen, Dorothea vor Mohr, Elisabeth Freytag-Winter, 1924 Luise Henkel (SPD), 1929 Luise Syring (SPD), Gertrud von Hippel berparteiliche Arbeitsgemeinschaft). Darüber hinaus waren von 1919 bis 1933 mindestens zwei weitere Frauen im Bürgervorsteherkollegium vertreten: Frau Prof. Hübner (DNVP) und Frl. Dr. Hansmann, (beide wahrscheinlich als Nachrückerinnen; diese Recherche ist noch nicht abgeschlossen). Der Ratsbeschluss, neben den vier 1919 gewählten Frauen zusätzlich Luise Syring auf der Gedenktafel am Alten Rathaus zu erwähnen, berücksichtigt somit nicht alle von 1919-33 im Bürgervorsteherkollegium vertretenen Frauen. In Abänderung des Ratsbeschlusses vom 17.05.19 wird daher vorgeschlagen, auf der Gedenktafel am Alten Rathaus nur die Namen der ersten vier, 1919 demokratisch gewählten Frauen aufzunehmen.

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

 Nein

 

 siehe Anlage

 

ca. 1.000 Euro

 

Anlagen:

 

1) Interfraktioneller Antrag „100 Jahre kommunales Frauenwahlrecht“ aller

    Ratsfraktionen und -gruppen sowie des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes vom

    05.03.19

2) Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft vom  

    21.03.2019

3) Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Rates am 17.05.2019

4) Auszug aus dem Protokoll der Sitzung des Rates vom 17.05.2019

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Inter-21-03-2019_Frauenwahlrecht (658 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Prokollauszug KWA 21.03.19 TOP 7 100 Jahre komm. Frauenwahlrecht (91 KB)      
Anlage 4 3 öffentlich Allris-Vorl. kommunales Frauenwahlrecht KWA 25.04_Rat 17.05.19 (286 KB)      
Anlage 3 4 öffentlich Auszug-Rat-17-5-2019-TOP_41 (71 KB)      
 
 

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