zurück
 
 
Betreff: "Verkehrsberuhigung Am Rischen-Kampstraße-Auf dem Paul" (Anregung der SPD-Fraktion im Ortsrat Geismar vom 29.11.2018)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Geismar Kenntnisnahme
28.03.2019 
17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

Der Ortsrat nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.

Stellungnahme der Verwaltung: 

 

 

Zu dem Thema Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in den Straßen Am Rischen – Kampstraße - Auf dem Paul wurde seitens der Verwaltung letztmalig zur Sitzung des Ortsrates Geismar am 27.09.2018 (Vorlage FB61/1586/18) ausführlich Stellung genommen. An der grundsätzlichen Einschätzung hat sich seit dem nichts geändert. Die damaligen grundsätzlichen Aussagen sind hier nochmals aufgeführt:

 

Die Straßen Am Rischen /Kampstraße/Auf dem Paul bilden die Haupterschließung für das Gebiet zwischen Hauptstraße und Kiesseestraße und haben somit die Funktion von Sammelstraßen im städtischen Verkehrsnetz. Für Sammelstraßen sind gemäß der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) Richtwerte von 400 – 800 Kfz/h anzusetzen. Die Verkehrsbelastung Am Rischen liegt mit 160 – 200 Kfz/h (Zählung Oktober 2016) deutlich unter den Richtwerten für Sammelstraßen und unterschreiten darüber hinaus auch den Richtwert bis 400 Kfz/h, der für Wohnstraßen anzusetzen ist.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt ca. 35 km/h. Laut Aussage der Polizei ist der Straßenzug in Bezug auf Unfälle unauffällig.

Zusammenfassend ist daher festzustellen, dass aufgrund der verkehrlichen Situation seitens der Verwaltung nach wie vor keine Notwendigkeit gesehen wird, hier mit baulichen Maßnahmen regulierend einzugreifen.

 

Da der Straßenzug von der GöVB-Buslinie 12 befahren wird, sollten keine Maßnahmen ergriffen werden, die das komfortable Befahren durch den Bus beinträchtigen.

 

Nachfolgend wird der Vollständigkeit halber zu den einzelnen Antragspunkten vom 29.11.2018 nachfolgend Stellung genommen, auch wenn die Notwendigkeit von Maßnahmen nach wie vor nicht gesehen wird:

 

 

Zu 1. – Pflasterkissen

 

Diese Teilaufpflasterungen sind grundsätzlich ein mögliches bauliches Instrument, auf Straßen mit Linienbusverkehr eine Geschwindigkeitsdämpfung herbeizuführen. Allerdings könnte es zu Problemen beim Befahren mit Rettungsfahrzeugen führen, da diese nicht unbedingt die Spurbreite der Busse haben. Außerdem müssten diese Kissen nach der RASt 06 in regelmäßigen Abständen (ca. alle 50 m) angeordnet werden, um eine durchgehende angepasste Geschwindigkeit zu erreichen. Diese müssen auch immer paarweise angeordnet werden – je ein Pflasterkissen pro Fahrtrichtung. Dies würde in der Straße „Am Rischen mit einer Länge von rund 350 m zwischen Kampstraße und Hauptstraße zu ca. sechs Stellen mit insgesamt 12 Kissen führen. Dies würde allerdings Kosten in Höhe von ca. 50.000, -- € verursachen, die im städtischen Haushalt nicht zur Verfügung stehen.

 

 

Zu 2 Fahrbahnversatz

 

Auch hierzu wurde bereits in der letzten Vorlage Stellung genommen:

 

Ein Fahrgassenversatz müsste aufgrund der notwendigen Befahrbarkeit durch den Gelenkbus relativ lang sein und würde somit für PWW keine bremsende Wirkung haben. Allerdings würde der Fahrkomfort für die Busfahrgäste durch die Querbeschleunigung beeinträchtigt.

 

Hierfür wären Kosten in Höhe von ca. 10.000, -- € anzusetzen. Auch diese Mittel stehen im städtischen Haushalt nicht zur Verfügung.

Außerdem bestehen durch die parkenden Fahrzeuge bereits heute gewisse Versätze.

 

 

Zu 3. Wartelinie vor der Straße Am Junkerhof

 

Hierzu wird ebenfalls auf die letzte Stellungnahme Bezug genommen:

 

Die Einmündung Am Junkernhof ist, von Osten kommend, nicht allzu gut zu erkennen. Hier jedoch auf dem Rischen eine Haltelinie aufzubringen, wird für übertrieben erachtet. Es wurde daher Z 102 (Achtung Kreuzung oder Einmündung) vor der Einmündung Am Junkernhof aufgestellt, um auf die Einmündung aufmerksam zu machen.

 

Auch an dieser Einschätzung hat sich nichts geändert

 

 

Anlagen:

 

Anregung und Protokoll vom 29.11.2018

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anregung und Protokoll vom 29.11.2018 (1392 KB)      
 
 

zurück