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Betreff: "Verbesserung der Verkehrssicherheit unter der Eisenbahnbrücke Godehardstraße" - Antrag des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:20-Fachbereich Finanzen
    66-FB Tiefbau und Bauverwaltung
   32-Fachbereich Ordnung
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke
09.05.2019 
40. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

  1. Der Ausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

  1. Der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wird zugestimmt.

 

  1. Der Antrag des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes der Piraten-und-Partei-Ratsgruppe "Verbesserung der Verkehrssicherheit unter der Eisenbahnbrücke Godehardstraße" kann damit für erledigt erklärt werden.

Begründung:  

 

Anlass:

 

Die Godehardstraße in Fahrtrichtung Innenstadt ist westlich der Einmündung zur Bahnhofsallee mit zwei Richtungsfahrbahnen ausgestattet. Östlich der Einmündung verschmälert sich die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen. In diesem Bereich (vor der Bahnunterführung) wird auch der Radverkehr in Richtung Innenstadt vom Hochbordradweg auf einen Radfahrstreifen geführt. Dies kann zu Konflikten zwischen dem Kfz-Verkehr und Radfahrern führen.

 

 

Unfallentwicklung:

 

Seit dem Jahr 2011 haben sich zwei Unfälle mit Radfahrerbeteiligung ereignet:

 

-          20.06.2017: Zusammenstoß zweier Radfahrer unter der Bahnbrücke (ein Beteiligter hat den Radfahrstreifen verbotswidrig in entgegengesetzter Fahrtrichtung befahren)

 

-          10.01.2019: LKW mit Anhänger hat beim Vorbeifahren einen Radfahrer touchiert

 

 

Planung:

 

Um die Unfallgefahr für Radfahrer zu reduzieren, ist geplant, die beiden Fahrstreifen der Godehardstraße in Richtung Innenstadt bereits westlich der Einmündung zur Bahnhofsallee auf einen Geradeausfahrstreifen zu reduzieren. Der südliche Fahrstreifen ist damit für Rechtsabbieger in die Bahnhofsallee vorgesehen, während der nördliche Fahrstreifen weiterhin für den Geradeausverkehr in Richtung Innenstadt markiert bleibt. Damit werden Fahrstreifenwechsel unmittelbar vor der Bahnunterführung vermieden.

 

In einem zweiten Schritt wird der heute vorhandene Übergang vom Hochbordradweg auf die Fahrbahn weiter nach Westen verlegt und mit Fahrbahnmarkierungen derart gestaltet, dass der Radverkehr geschützt auf die Fahrbahn geführt wird. Somit gerät der Radverkehr frühzeitig in das Blickfeld des Kfz-Verkehrs.

 

Die im Antrag vorgeschlagene Freigabe des südseitigen Gehwegs für den Radverkehr im Bereich der Bahnunterführung wird aus Verkehrssicherheitsgründen abgelehnt.

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Die Umsetzung der Maßnahmen ist mit Kosten in Höhe von 10.000,- EUR verbunden. Die Mittel stehen unter der Investitionsnummer 6163005013 zur Verfügung.

 

 Nein

 

X siehe Anlage

 

 

 

Anlagen:

 

-          Antrag des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes der Piraten-und-Partei-Ratsgruppe vom 23.01.2019

-          Lageplan mit Darstellung der geplanten Verkehrsführung

-          Darstellung der finanziellen Auswirkungen

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag Piraten_Partei Godehardstraße (592 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Planung Godehardstraße (631 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Darstellung der finanziellen Auswirkungen (202 KB)      
 
 

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