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Betreff: Aufstockung des Verwaltungsneubaus der Göttinger Entsorgungsbetriebe an der Rudolf-Wissell-Straße im Zuge der notwendigen Fassadensanierung
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:75-Göttinger Entsorgungsbetriebe   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Umweltdienste
26.02.2019 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste vertagt (zurückgestellt)   
14.03.2019 
-außerordentliche(n)- 20. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Dem Vorschlag der Verwaltung, im Zuge der notwendigen Fassadensanierung eine Erweiterungsoption (Aufstockung) des Verwaltungsneubaus der Göttinger Entsorgungsbetriebe an der Rudolf-Wissell-Straße auszuführen, wird zugestimmt. 

 

 

 

Begründung:

Im Rahmen der Gewährleistungsabnahme wurden 2015 gemeinsam mit dem damals beauftragten Architekturbüro gravierende Mängel am Wärmedämmverbundsystem (WDVS) des Verwaltungsneubaus an der Rudolf-Wissell-Straße aus dem Jahr 2010 festgestellt. Diese Mängel müssen 2019 nach zwischenzeitlicher Vorlage des Gutachtens (Ende 2017) im gerichtlich angeordneten Beweisverfahren, bei dem die befürchteten erheblichen Mängel bestätigt und umfassend dokumentiert wurden, und Klärung weiterer Fragen an den Sachverständigen sowie Vorplanung in 2018 durch eine vollständige Fassadensanierung dringend behoben werden.

 

Im Zuge der notwendigen vollständigen Fassadensanierung könnten die Defizite im Altbau des Verwaltungsgebäudes (Anlage 1) sowie die zunehmenden Engpässe bei den Büroarbeitsplätzen, u. a. durch zusätzliche Stellen (aktuell: neue Meisterstelle für Ausbildung im Verbund mit Landkreis und Abfallzweckverband) und eine stetig steigende Zahl von Teilzeitbeschäftigten, durch die bereits beim letzten Anbau vorbereitete Aufstockung des südwestlichen Gebäudetrakts gelöst werden. Durch den Anbau könnten 13 zusätzliche Arbeitsplätze in fünf Büroräumen mit je zwei Arbeitsplätzen sowie drei Büros mit je einem Arbeitsplatz geschaffen werden. Des Weiteren wäre hier ein größerer Technikraum unterzubringen. Zusätzliche Besprechungsräume und Nebenanlagen (Teeküche, Toiletten) sind nicht vorgesehen.

 

Bisher konnte auf die Platzprobleme nur mit dem Ausweichen auf die weiteren Betriebsstätten der GEB, z. B. zur Kläranlage, reagiert werden. Weitere sinnvolle Büroarbeitsplätze außerhalb des Verwaltungsgebäudes an der Rudolf-Wissell-Straße finden sich nicht mehr, wobei hier auch auf die angespannte Raumsituation auf dem Betriebsgelände des Bioenergiezentrums während der Umbauphase Mitte 2019 bis Ende 2020 besonders hingewiesen werden muss.

 

Zusammenarbeit in Teams wird von den im Altbau untergebrachten Abteilungen gewünscht, ist bei der aktuellen Raumsituation allerdings nur sehr eingeschränkt möglich. Weitere Synergien könnten durch kurze Wege erzielt werden.

 

Zudem würden die erheblichen Belastungen und Erschwernisse bei Arbeiten im laufenden (Büro-)Betrieb bei gleichzeitiger Fassadensanierung und Aufstockung nur einmalig auftreten.

 

Da die Fassadensanierung 2019 von besonderer Dringlichkeit ist, sollte die Aufstockung kurzfristig als Rohbau in 2019 in der weiteren Planung mitberücksichtigt werden. Der weitere Ausbau dieses zusätzlichen Trakts würde dann in 2020 erfolgen (Anlage 2).

 

Die Einsparungen bei einer gleichzeitigen Ausführung belaufen sich nach der jüngsten Kostenschätzung auf rd. 40.500 € brutto.

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

  • Investitionskosten: ca. 610.000 Euro (brutto)
  • Einsparungen durch Synergien: ca.   40.500 Euro (brutto)

 

 

 

 

Anlagen:

  1. Bewertung Büroräume Altbau GEB, Rudolf-Wissell-Straße, durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit, Herrn Peter Asche (Fa. TESIUM) vom 12.02.2019
  2. Zeitplan

 

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Bewegungs und Funktionsflächen GEB_Entwurf (263 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Grobterminplan 2019-01-29 (409 KB)      
 
 

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