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Betreff: Umbau der Knotenpunkte Robert-Koch-Straße/Goldschmidtstraße und Robert-Koch-Straße / Im Hassel/ Hans-Adolf-Krebs-Weg zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:20-Fachbereich Finanzen
    32-Fachbereich Ordnung
   66-Fachbereich Tiefbau und Bauverwaltung (ehem. FB 60)
   67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
Beratungsfolge:
Ortsrat Weende/Deppoldshausen
14.03.2019 
19. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Entscheidung
04.04.2019 
38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag: 

 

Der Ausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und stimmt dem Umbau der Knotenpunkte Robert-Koch-Straße / Goldschmidtstraße und Robert-Koch-Straße / Im Hassel / Hans-Adolf-Krebs-Weg und der Austattung mit Lichtsignalanlagen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu.

Begründung:  

 

Anlass

 

Die Knotenpunkte Robert-Koch-Straße/Goldschmidtstraße und Robert-Koch-Straße/Im Hassel wurden im Rahmen der Unfallkommission als Unfallhäufungsstellen benannt. Der Knotenpunkt Robert-Koch-Straße / Im Hassel ist bereits seit 2015 auffällig in Hinblick auf die Unfallzahlen. Insbesondere Unfälle mit Radfahrerbeteiligung sind an beiden Knotenpunkten vorherrschend. Um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsarten zu verbessern ist ein Umbau der Knotenpunkte zwingend erforderlich.

 

Entwurfsvarianten:

 

Im Rahmen der Vorplanung wurde untersucht, die Knotenpunkte als Kreisverkehre auszubilden. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsbelange ergeben sich hierbei keine Vorteile. Die Unfallgefahr an den östlichen Einmündungen im Bereich des Zweirichtungsradweges/Radschnellweges ist gleichbleibend und der Konfliktpunkt wird lediglich verlagert. Es besteht weiterhin eine erhöhte Unfallgefahr zwischen ein- und ausfahrenden Fahrzeugen und Radfahrenden, die aus beiden Richtungen die Fahrbahn queren. Weitere negative Aspekte bei einem Umbau zum Kreisverkehr sind die Verschwenkung des Radschnellwegs im Gegensatz zu der heutigen geradlinigen Linienführung sowie Behinderungen des Radverkehrs durch Fahrzeuge, die in den Kreisverkehr einbiegen wollen und im Querungsbereich warten. Längere Fahrzeuge (Busse/Lkw) müssen vor der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr vor dem Radschnellweg warten und versperren die Kreisfahrbahn für nachfolgende Fahrzeuge. Auch die Baukosten für die Anlage von Kreisverkehren sind deutlich höher als für einen Kontenpunktumbau mit der Anlage von Lichtsignalanlagen. Unter Berücksichtigung aller Kriterien und insbesondere der Verkehrssicherheit wird diese Ausführungsart nicht zur Umsetzung vorgeschlagen.

 

Planungsvariante:

 

Im Zuge der Ausstattung der Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen sind auch derzeit nicht vorhandene Querungsbeziehungen für Fußgänger und Radfahrer zu ergänzen bzw. vorhanden Beziehungen zu verbessern. So wird zukünftig für den Radverkehr die Möglichkeit bestehen, aus den östlichen Einmündungsästen Goldschmidtstraße und Hans-Adolf-Krebs-Weg bereits vor den Knotenpunkten sicher nach Süden auf den Radschnellweg zu gelangen. Aufstellflächen und weitere Verkehrsanlagen an den Querungen werden gem. Richtlinien in ausreichender Breite geplant. Die Signalisierung ist derart geplant, dass sowohl die Priorisierung des Radschnellweges als auch die gesicherte Führung des Linksabbiegerverkehrs gewährleistet ist. Zur Konfliktvermeidung im Bereich der heutigen Bushaltestelle Goldschmidtstraße zwischen der zukünftigen geplanten zusätzlichen Radverkehrsführung, der Fahrgäste und dem MIV wird die Haltestelle an die Robert-Koch-Straße südlich des Knotenpunktes verlagert. Die Haltestellenverlegung ist mit der GöVB abgestimmt.

Finanzielle Auswirkungen:

 

× siehe Anlage

 

Die Planungskosten von 96.206 € brutto stehen unter der Investitionsnummer 6163005021 Beseitigung Unfallschwerpunkte zur Verfügung.

Die Baukosten betragen nach derzeitiger Kostenschätzung ca. 700.000 € brutto für den Tiefbau (Investitionsnummer 6663005037) sowie 310.000 € für die technische Ausrüstung inkl. Tiefbau (Investitionsnummern 6663005016 Goldschmidtstraße, 6663005017 Im Hassel).

Anlagen:

 

Formblatt Finanzielle Auswirkungen

Lageplan Kreisverkehre, M 1:500

Lageplan Lichtsignalanlagen, M 1:500

Lageplan Robert-Koch-Straße / Goldschmidstraße, M 1:250

Lageplan Knotenpunkt Robert-Koch-Straße / Im Hassel / Hans-Adolf-Krebs-Weg, M 1:250

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Variante Kreisverkehr mit beiden KP (856 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Lageplan Übersicht mit Schutzstreifen (867 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Lageplan KP LSA Robert-Koch-Straße_ Goldschmidtstraße (839 KB)      
Anlage 4 4 öffentlich Lageplan KP LSA Robert-Koch-Straße_ Im Hassel_Hans-Adolf-Krebs-Weg Variante Schutzstreifen (690 KB)      
 
 

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