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Betreff: "Verkehrsstromanalyse für die Weender Ortsdurchfahrt (alte B 3)" (Antrag der PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe für den Umweltausschuss am 28.11.2017)
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
05.03.2018 
12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Die Stellungnahme der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Von einer umfangreichen Verkehrserhebung im Bereich B 3alt/Altdorf Weende wird abgesehen. Einer weiteren Beratung im Rat bedarf es nicht.

Stellungnahme der Verwaltung: 

 

Die Hannoversche Straße (B 3 alt) im Altdorf Weende nördlich der B 27 ist trotz der neuen B 3 immer noch eine wichtige Hauptverkehrsstraße und daher auch im Vorbehaltsnetz des Klimaplan Verkehrsentwicklung enthalten.

Die Verkehrsbelastung beträgt nach Zählungen der Stadt Göttingen vom Oktober / November 2016 nördlich von Weende –Nord ca. 8.900 Kfz/24h und steigt bis zur B 27 auf ca. 19.000 Kfz/24h an. Hieraus kann in einer ersten Abschätzung abgeleitet werden, dass neben den Pendlern auch ein erheblicher Anteil (bis ca. 50 %) an Anliegerverkehr diese Straße nutzt.

 

Eine Sperrung der Hannoversche Straße hätte auf jeden Fall Verlagerungen des Kfz-Verkehrs auf die B 3 neu und die B 27 neu („Autobahnzubringer“) zur Folge. Die hier bereits heute - insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr - vorhanden Rückstaus würden hierdurch noch verschärft. Dies gilt insbesondere für die B 27 neu in Fahrtrichtung Osten. Hier gibt es jetzt teilweise schon einen Rückstau von der Hannoversche Straße bis zur B 3 neu. Auch die Lichtsignalanlage an der bereits heute hochbelasteten Kreuzung Hannoversche Straße/B 27 dürfte an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit kommen bzw. diese überschreiten. Verkehrszahlen aus den Erschließungsstraßen im Altdorf Weende liegen der Verwaltung nicht vor.

 

Von einer Sperrung oder Teilsperrung der Hannoverschen Straße (Ortsdurchfahrt Weende) wie vom Antragsteller intendiert, ist abzusehen. Aus diesem Grunde ist eine umfangreiche Verkehrserhebung bzw. Befragung nicht erforderlich.

 

Um die im Antrag aufgeführten Fragen detailliert beantworten zu können, wäre eine umfangreiche Verkehrserhebung / ggf. auch Verkehrsbefragung und eine aufwändige Untersuchung erforderlich.

Die erforderlichen Mittel hierfür würden sicherlich im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich liegen, die im Haushalt derzeit nicht vorgesehen sind.

 

Eine Antragstellung beim Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ kann zum 31.05.2018 aufgrund des zu knappen Zeitfensters nicht erfolgen, da dem Antrag intensive Abstimmungen mit den Projektpartnern (Bovenden, Landkreis) vorangehen müssen, u.a. zu den Themen Finanzierung, Zuständigkeiten/Projektleitung und planungsrechtliche Absicherung.

Hinzu kommt, dass für eine Antragstellung eine gewisse Planungsreife vorhanden sein muss, um über eine Vorzugsvariante und darüber hinaus über anstehende Baukosten (auch mit dem Fördergeber) sprechen zu können.

Eine Antragstellung vor Mai 2019, sofern das Programm weitergeführt wird, ist somit nicht möglich.

Anlagen:

 

Antrag der PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe vom 14.11.2017

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 37083_NI_Antrag_Verkehrsstromanalyse_Weender_Ortsdurchfahrt (186 KB)      
 
 

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