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Betreff: Zustimmung zu einer überplanmäßigen Aufwendung/Auszahlung
- Sonderbudget Wirtschaftliche Jugendhilfe -
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:20-Fachbereich Finanzen   
Beratungsfolge:
A.f. Finanzen, Wirtschaft,allg. Verwaltungsangelegenheiten u. Feuerwehr Vorberatung
05.12.2017 
9. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft, allgemeine Verwaltungsangelegenheiten und Feuerwehr ungeändert beschlossen   
Jugendhilfeausschuss Vorberatung
Rat Entscheidung
15.12.2017 
9. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Im Sonderbudget „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ wird einer überplanmäßigen Aufwendung/Auszahlung in Höhe von insgesamt

 

950.000 €

 

bei folgenden Kontierungen zugestimmt:

4332500,3632300,9409600 (274.500 €)

4332500,3634130,9409600 (675.500 €)

 

Die überplanmäßige Aufwendung/Auszahlung ist in voller Höhe gedeckt durch Mehrerträge bei der Gewerbesteuer (Kontierung: 3013000,9109620,6111100).             

 

 

 

Begründung:

 

Bereits mit dem Controlling Report zum 30.06.2017 war eine Budgetgefährdung in Höhe von nahezu 1 Mio. € prognostiziert worden. Die Haushaltsanpassung erfolgt jetzt nach Konkretisierung des tatsächlichen Bedarfes.

 

 

 

Die zusätzliche Mittelbereitstellung im Sonderbudget „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ ist aus folgenden Gründen erforderlich:

 

-          Im Bereich der Unterbringung alleinerziehender Eltern mit ihren Kindern ist ein signifikanter Fallzahlenanstieg zu verzeichnen. Bei Betrachtung des Jahresdurchschnitts liegt die monatliche Fallzahl jeweils 5 Fälle über der Monatsfallzahl des Vorjahres. Der Haushaltsansatz ist in diesem Bereich aktuell bereits um 200.000 € überschritten und wird zum Jahresende prognostisch um 274.500 € überschritten.

-          Im Bereich der stationären Hilfen für Jugendliche und junge Volljährige werden vermehrt Einrichtungsplätze mit hochintensivem Betreuungsangebot benötigt, die entsprechend kostenintensiv sind. Der Haushaltsansatz bei den stationären Hilfen ist bereits um rund 1.660.000 € überschritten und die Prognose zum Jahresende liegt ca. 2.500.000 € über dem Ergebnis des Vorjahres. Ursache für die Steigerungen der Jugendhilfe in diesem Bereich ist nicht unbedingt ein Fallzahlenanstieg, sondern der gestiegene Bedarf an Betreuungsintensität mit erhöhtem Personaleinsatz. Damit steigen im Durchschnitt die Kosten pro Fall.

-          Aufgrund des Fachkräftemangels in den pädagogischen Diensten haben nahezu alle Leistungserbringer eine Personalkostenanpassung an die tarifliche Vergütung im öffentlichen Dienst vorgenommen. Dieser Anpassungsprozess führt zu stark steigenden Kostensätzen bei den Hilfen zur Erziehung und den Hilfen für junge Volljährige.

 

 

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Die überplanmäßige Aufwendung/Auszahlung ist in voller Höhe gedeckt durch Mehrerträge bei der Gewerbesteuer (Kontierung: 3013000,9109620,6111100).

 

Anlagen:

 

Keine

 

 

 

 
 

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