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Betreff: Schulstättenentwicklungskonzept und Sanierungsaufwand in Schulgebäuden
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:40-Fachbereich Schule   
Beratungsfolge:
Schulausschuss Entscheidung
30.11.2017 
8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Schulausschusses zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Roringen Kenntnisnahme
18.01.2018 
7. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Roringen zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Geismar Kenntnisnahme
25.01.2018 
8.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Grone Kenntnisnahme
25.01.2018 
10. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone vertagt (zurückgestellt)   
01.03.2018 
11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Herberhausen Kenntnisnahme
13.02.2018 
8. öffentliche Sitzung des Ortsrates Herberhausen zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Groß Ellershausen/Hetjershausen/Knutbühren Kenntnisnahme
15.02.2018 
9. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Groß Ellershausen/Hetjershausen/Knutbühren zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Weende/Deppoldshausen Kenntnisnahme
15.02.2018 
11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Holtensen Kenntnisnahme
20.02.2018 
6. öffentliche Sitzung des Ortsrates Holtensen zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Nikolausberg Kenntnisnahme
22.02.2018 
9. öffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg zur Kenntnis genommen   
Ortsrat Elliehausen/Esebeck Kenntnisnahme
13.03.2018 
12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Elliehausen/Esebeck zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Das Schulstättenentwicklungskonzept wird zu Kenntnis genommen.

 

Auf der Grundlage des Konzeptes findet ein breiter Informationsprozess der betroffenen Akteure statt.

Danach wird es erneut im Schulausschuss beraten.

 

Das Konzept wird regelmäßig aktualisiert.

 

Der Antrag der SPD- und Bündnis 90/Die Grünen-Ratsfraktionen vom 13.11.2015 wird für erledigt erklärt.

 

 

Begründung:

 

Der Rat der Stadt Göttingen hat den Antrag der SPD- und Bündnis 90/ Die Grünen-Ratsfraktion in seiner Sitzung am 13. November 2015 zur weiteren Beratung in den SchulA überwiesen. In dem Konzept soll dargelegt werden,

 

  • welche Grundschulen aufgrund der zunehmenden Schülerzahlen oder wegen der Umstellung auf Ganztagsschulbetrieb auch zeitnah ausgebaut werden müssen,
  • wie die zukünftige Nutzung, der durch die Aufhebung von Schulen freiwerdenden Kapazitäten, Gebäude und Räume aussehen könnte.
  • Darüber hinaus soll der bestehende Sanierungsaufwand aller Schulgebäude untersucht werden.

 

Die Verwaltung legt hiermit das Schulstättenentwicklungskonzept für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen für die Schuljahre bis 2021/2022 vor. In dieses Konzept sind neben den Grundschulen auch die weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft und wesentliche Aspekte der Schulentwicklung umfassend einbezogen.

Soweit bereits bekannt sind notwendige Bauunterhaltungsmaßnahmen aufgeführt.

Ein Schulsanierungsplan wird in einer gesonderten Vorlage vorgestellt.

 

Parameter für eine Schulentwicklungsplanung

 

Wesentliche Grundlagen der Schulentwicklungsplanung sind

  • die Schüler/innenzahlenentwicklung und
  • Schulstrukturveränderungen und
  • die curricularen Vorgaben des Landes.

Die Schüler/innenzahlentwicklung wird auf der Grundlage von für die Schulbezirke erhobenen Daten prognostiziert. Schulstrukturveränderungen, die sich auf die Raumbedarfe auswirken, werden berücksichtigt. Zu nennen wären hier beispielsweise die Entwicklung unserer Schulen zu Ganztagsschulen, G 9 und die Inklusion sowie das Auslaufen von Schulformen.

Noch nicht Berücksichtigt werden konnten Veränderungen im Bereich der Förderschulen, die die neue Landesregierung anzustreben scheint.

 

Zumindest bei den erstgenannten Parametern ist die Entwicklung sehr dynamisch; deshalb soll das Konzept regelmäßig aktualisiert werden.

 

Auf diesen Datengrundlagen werden Ausstattungsstandards für die einzelnen Schulformen entwickelt.

 

Hieraus leitet das Schulstättenentwicklungskonzept dann den Raumbedarf jeder einzelnen Schule ab.

 

 

Maßnahmen

 

Wenn die Räume im Bestand nicht ausreichen, besteht Handlungsbedarf.

Zukünftige mögliche Schulnutzungen bei auslaufenden Schulformen werden ebenfalls dargestellt. Gebäudekapazitäten z.B. durch Auslaufen von Schulen werden nicht frei. Das Gegenteil ist der Fall: Wegen des Ausbaus zu Ganztagsschulen, Verlängerung der Schulzeit an Gymnasien und nicht zuletzt steigender Schüler/innenzahlen werden zusätzliche Gebäudeflächen benötigt und erhebliche Investitionsmittel erforderlich werden.

 

Nicht immer ist ein Ausbau bei der Feststellung eines Bedarfs geboten, z.B. nicht bei geringfügigem Fehlbedarf; und natürlich auch nicht, wenn er am Standort nicht möglich ist. Dann müssen Alternativen wie Veränderung des Einzugsbezirks oder Umzüge geprüft werden. Es gibt auch gute Gründe, andere Alternativen einem Ausbau vorzuziehen. Finanzielle Aspekte oder soziostrukturelle Verbesserungen können beispielhaft genannt werden. Können Kapazitäten einer anderen Schule (mit)genutzt werden? Oder können durch andere Schulbezirksgrenzen die Sozialstrukturen einer Schule besser durchmischt werden?

Das vorliegende Schulstättenentwicklungskonzept bewertet einzelne Maßnahmen nicht.  Mögliche Maßnahmen werden hier lediglich aufgelistet.

 

Wo sind bereits Änderungsmaßnahmen geplant?

 

Für einige Schulstandorte sind bereits Entscheidungen getroffen, Haushaltsmittel bereitgestellt und Planungsschritte eingeleitet. Dies ist für folgende Schulen – ohne hier auf Einzelheiten einzugehen – der Fall:

  • Otto-Hahn-Gymnasium
  • Janusz-Korczak-Schule
  • Lohbergschule
  • Herman-Nohl-Schule/Hainberg-Gymnasium Außenstelle.

An einer Zusammenführung der Hauptschulen am Standort der Heinrich-Heine-Schule zum Schuljahresbeginn 2018/2019 arbeiten Schulen und Verwaltung bereits.

Zu anderen Herausforderungen – z.B. Erweiterung des Gymnasialangebots um zwei Züge, zukünftige Standorte der Bonifatiusschule I und des Abendgymnasiums oder Errichtung einer Oberstufe an der Neue IGS Göttingen - müssen bald Entscheidungen getroffen werden.

 

Beteiligungsprozess

 

Eine Information und Abstimmung mit den verschiedenen Akteuren ist erforderlich. Ggf. müssen bereits vor Abschluss des Informationsprozesses Entscheidungen getroffen werden, die dann nur unter den unmittelbar Beteiligten abgestimmt werden können.

Aus dem Informationsprozess werden sich Änderungswünsche an dem Schulstättenentwicklungskonzept ergeben, die dann wieder dem Schulausschuss vorgelegt werden sollen. Die Vorlage wird zum Herbst des Jahres 2018 angestrebt.

 

Folgende Akteure sollen beteiligt werden:

  • 9 Ortsräte
  • Landkreis Göttingen
  • Stadtschülerrat
  • Stadtelternrat
  • Schulen
  • Kooperationspartner der Ganztagsschulen

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

Unmittelbar durch das Konzept keine. Die Umsetzung bereits einiger der in dem Konzept genannten Maßnahmen wird erhebliche Mittel erfordern.

 

Anlagen:

 

-          Schulstättenentwicklungskonzept

-          Vereinbarung über ein gemeinsames Schulangebot in Stadt und Altkreis Göttingen

-          Antrag der SPD und Bündnis 90 /DIE GRÜNEN Ratsfraktionen

-          Protokollauszug Ratssitzung am 31.11.2015

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 13-11-2015-Antrag Schulstaettenentwicklungskonz (916 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Protokollauszug13.11.15 (29 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich VereinbarungStadtLandkreis (215 KB)      
Anlage 4 4 öffentlich Schulstättenentwicklungskonzept Schulausschuss 30.11.17 (3019 KB)      
 
 

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