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Betreff: Fahrradverkehr an der Kasseler Landstraße - Anregung der SPD-Fraktion im Ortsrat Grone
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
Beratungsfolge:
Ortsrat Grone Kenntnisnahme
31.08.2017 
7.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Der Ortsrat nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.

Stellungnahme der Verwaltung: 

 

Die Signalisierung des Radverkehrs auf dem Straßenzug Groner Landstraße – Posthof – Kasseler Landstraße genügt den Anforderungen der derzeit gültigen Fassung der Straßenverkehrsordnung und der Richtlinie für Lichtsignalanlagen (RiLSA).

 

Gemäß der RiLSA kommen für die Signalisierung des Radverkehrs drei Grundformen in Betracht:

-          Gemeinsame Signalisierung mit dem Kfz-Verkehr

-          Gesonderte Signalisierung des Radverkehrs

-          Gemeinsame Signalisierung mit dem Fußgängerverkehr bei kombiniertem Sinnbild für Fußgänger und Radfahrer

 

Die gesonderte Signalisierung des Radverkehrs mit dreifeldigen Signalgebern ist bei Radfahrstreifen und bei Radwegen mit nicht abgesetzten Furten einzusetzen (Beispiel Einmündung Salinenweg).

 

Bei abgesetzten Furten, welche unmittelbar an die Fußgängerfurten angrenzen (Beispiel Einmündung Bachstraße) kann die gemeinsame (kombinierte) Signalisierung mit dem Fußgängerverkehr eingesetzt werden.

 

Im Zuge einer Ertüchtigung des Straßenzugs Groner Landstraße/Posthof/Kasseler Landstraße für den Radverkehr könnten in den nächsten Jahren je nach zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln die Radfahrerfurten in den Knotenpunkten gemäß dem aktuellen Stand der Technik näher an die Fahrbahn gerückt werden und in diesem Zusammenhang der Radfahrer ein eigenes Signal erhalten bzw. gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr signalisiert werden. Aus Sicht der Verwaltung ist die vorzeitige Ausrüstung der Knotenpunkte mit gesonderten Radfahrsignalen mit einem unnötigen und nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden.

 

Die Kosten für die vorzeitige Ausrüstung der neun Knotenpunkte mit Radfahrsignalgebern belaufen sich nach grober Schätzung auf ca. 45.000,- EUR. Damit verbunden sind die Montage der Signalgeber, Verkabelung, ggf. Setzen von neuen Masten und die Änderung der Signalprogramme. Diese Arbeitsschritte würden bei der bereits erwähnten Ertüchtigung des Straßenzugs erneut anfallen, da sich dann die Lage der Radfahrerfurten ändert. Der Anregung wird daher nicht gefolgt.

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

 

XNein

 

siehe Anlage

 

 

 

Anlagen:

 

-          Anregung der SPD-Ortsratsfraktion vom 15.03.2017

-          Beschlussauszug der Ortsratssitzung am 30.03.2017

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anregung SPD-Ortsratsfraktion Kasseler Landstr (445 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Beschlussauszug 30.03.2017 (48 KB)      
 
 

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