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Betreff: Publikumsbefragungen Göttinger Kultureinrichtungen 2014
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:41-Fachbereich Kultur   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Kenntnisnahme
22.10.2015 
33. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle (offen)   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Der in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität, Professur für Marketing/Konsumenten-forschung, und dem Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. erstellte Ergebnisbericht über die 2014 durchgeführten Befragungen ihrer Besucher/innen und Nutzer/innen in Göttinger Kultureinrichtungen wird zur Kenntnis genommen.

 

Begründung:              

 

Die Stadt Göttingen hat mit 17 Göttinger Kultureinrichtungen Zuwendungsverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Förderhöhen und zum Teil mit Beteiligung des Landes Niedersachsen und des Landkreis Göttingen abgeschlossen. In den Zuwendungsverträgen wurde u.a. als ein kulturpolitisches Ziel die Durchführung einer einfachen Besucher- und Nutzerbefragung während der Vertragslaufzeit vereinbart. Zur Umsetzung dieses Ziels hat sich die Kulturverwaltung der Stadt Göttingen mit dem Institut für Marketing und Konsumentenforschung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen und dem Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. zu einem Forschungsprojekt zusammengeschlossen, um allen institutionell geförderten Kulturinstitutionen ein einheitliches und vergleichbares Untersuchungs-design, Befragungs-, Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren ohne Kosten für die Einrichtungen anbieten zu können.

 

Die Publikumsbefragung setzte ihren Fokus auf die Besucher- und Nutzerstruktur und die Reichweite der städtisch geförderten Kultureinrichtungen. Ziel der Befragung war es, Antworten u.a. auf folgende Fragen zu erhalten:

Von wem wird unser Kulturangebot genutzt?

  • Wie setzt sich unser Publikum zusammen?
  • Wie unterscheiden sich die Publika?
  • Wen erreichen die Kulturangebote?
  • Wie häufig  werden die Angebote wahrgenommen?
  • Wie weit reichen die Einzugsgebiete unserer Kultureinrichtung?

 

Im Verlauf des Jahres 2014 fanden in 15 Göttinger Kultureinrichtungen und von diesen selbst durchgeführt anonyme, einheitliche Befragungen der Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Veranstaltungen und Veranstaltungstypen sowie der festen Nutzerinnen und Nutzer des jeweiligen Hauses anhand zweier standardisierter Fragebögen statt.

 

Nicht befragt wurden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

 

Nicht beteiligt waren das StadtRadio Göttingen, das eine eigene online-Hörerbefragung im südniedersächsischen Sendegebiet durchführte, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, die ebenfalls eine eigene, externe Befragung durchführten, deren Ergebnisse zum Teil in die Auswertung einbezogen wurden, sowie die Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH, die als Erwachsenenbildungseinrichtung eine andere Aufgabenstellung hat und über detaillierte Teilnehmerzahlen verfügt. Mit einbezogen wurden städtische Kultureinrichtungen wie die Stadtbibliothek Göttingen und der Fachdienst Kultur mit den ausgewählten kommunalen Veranstaltungen Figurentheater und Kultursommer.

 

Insgesamt wurden 5.562 Fragebögen eingesammelt und ausgewertet. Dazu kamen 393 Fragebögen einer externen Befragung von den Internationalen Händel-Festspielen.

 

Erste Informationen über die Besucherbefragungen wurden am 23.06.15 im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft vorgestellt. Der nun vorliegende, ausführliche von der Professur für Marketing/Konsumentenforschung und der Kulturverwaltung erstellte Ergebnisbericht wird den Gremien, Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit (als Download auf städt. Website) zur Kenntnis gegeben.

 

 

 

 

 

Anlage:

 

Bericht „Publikumsbefragungen Göttinger Kultureinrichtungen 2014“

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Bericht Publikumsbefragungen Göttinger Kultureinrichtungen 2014_23.09.15 (14568 KB)      
 
 

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