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Betreff: Erweiterung des Winterdienstes ins Industriegebiet
Antrag der Piraten Ratsfraktion zur Sitzung des Rates am 16.05.2014
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:75-Göttinger Entsorgungsbetriebe   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss Umweltdienste Vorberatung
21.10.2014 
21.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste vertagt (zurückgestellt)   
25.11.2014 
22. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Umweltdienste nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis An den Prioritäten der im Winterdienst betreuten Radwege wird festgehalten.

Der Antrag wird hiermit für erledigt erklärt (RBK lfd. Nr. 1134).

 

             

 

 

Begründung:              

Mitte der 80er Jahre wurde unter Mitwirkung des ADFC ein straßenbegleitendes Radwegenetz abgestimmt, dass im Winterdienst geräumt und gestreut wird. Im Laufe der Jahre wurde dieses Netz aufgrund leistungsfähigerer Technik von ehemals rund 50 auf heute rund 65 Kilometer erweitert.

 

Das betreute Radwegenetz im gesamten Stadtgebiet wird von 2 Kleinfahrzeugen im Winterdienst geräumt und gestreut. Die beiden Kleinfahrzeuge sind mit einem Vorbaubesen und einer Solesprüheinheit ausgestattet. Die Sole wird ortsnah von der Saline Luisenhall bezogen. Die beiden Winterdienstfahrzeuge bearbeiten zeitgleich die beiden Räum- und Streupläne der 1. Priorität (vorrangig), um anschließend die beiden Streu- und Räumpläne der 2. Priorität (nachgeschaltet) abzuarbeiten. Jedes Kleinfahrzeug ist mit einem Fahrer besetzt. Beide Kleinfahrzeuge sind im Volleinsatz (Schneefall) an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Eine Erweiterung des im Winterdienst zu betreuenden Radwegenetzes oder eine Verschiebung von Radwegen aus der Priorität 2 in die Priorität 1 setzt daher voraus, dass weitere Ressourcen zur Verfügung gestellt werden müssten.

Um die Radwege ins und im Industriegebiet Grone, die bisher in der 2. Priorität bedient werden, ab dem kommenden Winter in der 1. Priorität bedienen zu können, wäre ein zusätzlicher personeller Bedarf von 2 Fahrern im Zeitraum Mitte Oktober – Mitte April erforderlich. Auf die Schwierigkeit, für nur 6 Monate im Jahr geeignetes Personal zu finden, soll hier nicht weiter eingegangen werden.

 

Folgende Geräte wären zusätzlich erforderlich:

- 2 Trägerfahrzeuge

- 2 Vorbaukehrwalzen

- 2 Solesprayer

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen:

Die Umsetzung des Antrages würde folgenden Kosten nach sich ziehen:

 

Personalkosten: 2 Fahrer EG 5 im Schichtdienst für 6 Monate              ca.              60.000 EUR              p. a.

 

Anschaffungskosten Maschinen:

2 Trägerfahrzeuge mit Vorbaubesen und Solesprayer              ca.              290.000 EUR

(Abschreibung und Verzinsung):              ca.               55.000 EUR              p. a.

 

Betriebs- und Unterhaltungskosten für 2 Trägerfahrzeuge              ca.              20.000 EUR               p. a

 

Dies würde zu einer Mehrbelastung des städtischen Haushaltes führen.

 

 

 

 

 

Anlagen:

 

-          Antrag an die Verwaltung der Stadt Göttingen zur Sitzung des Rates am 16.05.2014 auf Erweiterung des Winterdienstes ins Industriegebiet der Piraten Ratsfraktion

-          Übersicht der betreuten Radwege im Winterdienst

-          Ratsbeschluss vom 16.05.2014

 

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag Piraten 16052014 (309 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Übersicht Radwegenetz (461 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich RatsbeschlussAntragPiraten (581 KB)      
 
 

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