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1. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Aussschusses für Personal, Gleichstellung und Inklusion
TOP: Ö 3.1
Gremium: Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mo, 21.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:37 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB11/1207/16 Überplanmäßige Ausgabe für Führungskräftefortbildung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:11-Fachbereich Personal und Organisation Beteiligt:20-Fachbereich Finanzen
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Herr Lieske erläutert, dass die Thematik der Führungskräfteschulungen auf Wunsch von Oberbürgermeister hler eingebracht worden sei. Da dieser aufgrund einer Aufsichtsratssitzung verhindert sei, werde die Vorlage von seiner Referentin Frau Ahlborn vorgestellt.

 

Frau Ahlborn erklärt, dass die letzte umfangreiche Maßnahme zur Führungskräfteschulung vor zehn bis fünfzehn Jahren durchgeführt worden sei. Dabei sei jedoch verumt worden, den Aspekt der Nachhaltigkeit zu beachten. Sie erläutert, dass in der nun geplanten Führungskräftefortbildung nicht nur bloße Werkzeuge erlernt werden sollen, sondern ein Kulturwandel im Bereich Führung beabsichtigt sei. Zu den Inhalten teilt Frau Ahlborn mit, dass nach den Sommerferien 2017 zunächst der Oberbürgermeister, die Dezernenten, die Fachbereichsleitungen und die Fachdienstleitungen geschult werden sollen. Dies seien ungefähr einhundert Personen. Sie berichtet, dass der Umfang der Schulungen drei mal drei Tage betragen würde. Die Schulungen sollen außer Haus und mit Übernachtungen stattfinden, womit eine informelle Vernetzung der Führungskräfte begünstigt werden solle. Im Anschluss sollen weitere ca. sechzig Personen mit einem Basisprogramm über drei Tage geschult werden.

 

Anschließend begründet Frau Ahlborn die Erforderlichkeit der überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 130.000 Euro damit, dass eine Auftragserteilung schnellstmöglich erfolgen müsse, um den Trainern einen entsprechenden Vorlauf gewähren zu können. Mit der Auftragsvergabe könne daher nicht bis zur Genehmigung des nächsten Haushaltes, voraussichtlich im Juni 2017, gewartet werden.

 

Weiter teilt sie mit, dass sich die Gesamtkosten auf rund 500.000 Euro belaufen würden. Entsprechend solle der gesamte Fortbildungsansatz in den kommenden drei Jahren auf 650.000 Euro und anschließend auf 450.000 Euro angepasst werden. Frau Ahlborn gibt hierzu noch bekannt, dass dieser Ansatz nur ungefähr 0,7 Prozent der Bruttopersonalkosten betragen würde und dies im Vergleich zur freien Wirtschaft ein geringer Anteil sei.

 

Frau Dr. Sakowsky teilt mit, dass sie die geplanten Führungskräfteschulungen außerordentlich begrüße und diese ihrer Meinung nach dazu beitragen würden eine bürgerfreundliche Verwaltung zu gestalten. Sie bittet um Mitteilung, in wie weit dabei der demografische Wandel berücksichtigt sei, da von den jetzigen Führungskräften in naher Zukunft einige altersbedingt ausscheiden würden.

 

Frau Ahlborn bestätigt, dass ein gewisser Anteil in den kommenden vier bis sechs Jahren in den Ruhestand gehen werde. Sie erläutert weiter, dass die Führungskräfte in diesem Zeitraum dennoch viel bewegen könnten und zudem r Nachwuchsführungskräfte ein entsprechendes Schulungsmodul angeboten werden solle.

 

Herr Lieske betont, dass der Kulturwandel nur erfolgen könne, wenn alle Führungskräfte in den Prozess mit eingebunden seien.

 

Herr Arnold bittet um Mitteilung, welche konkreten Elemente die Schulungen beinhalten und ob der entstehende Aufwand durch den Ausfall der Führungskräfte bei ihrer eigentlichen Tätigkeit berücksichtigt worden sei.

 

Frau Ahlborn teilt mit, dass die Schulungen aus den Elementen „hrungsmanagement, „Beziehungsmanagement“ und „Selbstmanagement“ bestehen würden und dass die Schulungen jeweils von Donnerstag bis Samstag geplant seien, um die Ausfallzeiten möglichst gering zu halten.

 

Frau Dr. Sakowsky fragt, ob die Themen Gleichstellung und Inklusion in den Schulungen enthalten seien.

 

Dazu gibt Frau Ahlborn bekannt, dass der Trainer die Module entsprechend dernsche der Stadt Göttingen anpassen könne.

 

Frau Rotter gibt zu bedenken, dass möglicherweise einige Führungskräfte nicht nach neun Tagen Schulung ihre über viele Jahre angeeigneten Führungsmittel ändern würden und bittet deshalb um Mitteilung, in wie weit Kontrollen oder Auffrischungen nach der Schulung stattfinden würden.

 

Frau Ahlborn erklärt, dass zur Transfersicherung alle zwei bis drei Monate eine Austauschrunde geplant sei und es zudem Überlegungen gäbe, interne Trainer auszubilden.

 

Herr Arnold schlägt vor, die Module zu gegebener Zeit im Detail im Ausschuss vorzustellen.

 

Dem stimmen Frau Ahlborn und Frau Fischer-Kallmann zu.

 

Der Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion empfiehlt dem Rat einstimmig folgenden Beschluss zu fassen:

 

Im Sachkostenbudget des Fachbereichs Personal und Organisation wird gemäß § 117 NKomVG für das Haushaltsjahr 2016 einer überplanmäßigen Aufwendung für Aus- und Fortbildung in Höhe von

 

130.000,-- €

 

zugestimmt.

 

 
 

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