zurück
 
 
32. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt - und Klimaschutz
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 27.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Levinhrt in die Thematik ein und verweist darauf, dass über viele Jahre von dem Forstwissenschaftlichen Institut auch in Person des Referenten Dr. Habermann immer wieder das Thema  „Baumsterben“ -wie zuletzt die Ulme- diskutiert wurde. Heute ist die Esche durch das ETS betroffen, ein Anteil von ca. 18 % des Baumbestandes im Stadtwald.

 

Herr Dr. Habermann verweist zu Anfang des Vortrages auf die Hompage des Instituts und mitgebrachte Unterlagen für weitergehende Informationen (s. Anlage zum Protokoll).

 

Frau Walbrun fragt nach einem Mittel gegen ETS.

 

Herr Dr. Habermann sieht dies nur unter Einsatz von Fungiziden, die aber im öffentlichen Raum nicht geeignet sind. Da die Bäume sich jedes Jahr neu infizieren, wäre Laub entfernen denkbar, ist aber mühselig und nicht so vielversprechend, da der Pilz über die Luft verbreitet wird (Sporen).

 

Herr Dr. Scherer fragt, ob durch Selektion der anfälligen Bäume die Krankheit abklingen kann.

 

Herr Dr. Habermann verweist auf die im Bericht erwartete 2 %ige Überlebenschance für resistente Bäume, entscheidend sind auch gute oder schlechte Vegetationsjahre. Dieses Jahr ist eher ein schlechtes, da es über lange Zeit extrem trocken war.

 

Frau Bank fragt, wie mit den 20% befallenen Waldbäumen umgegangen werde soll.

 

Herr Levin antwortet, dass die Bäume nach Möglichkeit rechtzeitig nach Beobachtung gefällt werden sollen (Stadtgebiet: von 1400 Eschen bereits 160 gefällt).

 

Herr Menzel merkt an, dass der Schadbefall auch bei benachbarten Bäumen sehr unterschiedlich ist. Es geht nur über regelmäßige Beobachtung.

 

Herr Klatt fragt, ob denn auch andere Baumarten betroffen sein können.

 

Herr Dr. Habermann  antwortet, dass es sich um einen artspezifischen Pilz handelt.

 

Herr Levin merkt an, dass durch die Globalisierung eine weltweite Vermischung der Florenreiche erfolgt und in der Zukunft mit weiteren Infektionen einheimischen Baumarten gerechnet werden muss.

 

Herr Rudolph fragt, wer das Holz abnimmt.

 

Herr Levin berichtet, dass der Markt gut ist, wenn das Holz noch gesund ist. Z.Z. ist Eiche gefragt und diese Kunden nehmen auch gerne Esche.

 

Herr Dr. Scherer bedankt sich beim vortragenden Herr Dr. Habermann und verabschiedet diesen.

ALLRIS® Test-Dokument HTML Konvertierung

ALLRIS Dokumente

 

Dieses Dokument wurde von einem anderen Benutzer gerade erstellt und noch nicht auf dem Server gespeichert.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Eschentriebsterben Umweltausschuss Gooettingen 27-09-2016 (2235 KB)      

 

 

 
 

zurück