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38.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone
TOP: Ö 4.4
Gremium: Ortsrat Grone Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 28.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 22:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Bürgerhaus Grone, Martin-Luther-Str. 10, 37081 Göttingen-Grone
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Ahlborn aus dem Referat des Oberbürgermeisters.

Frau Ahlborn teilt mit, dass zeitnah, das bedeute zwischen Mitte Mai und Mitte Juni, diese Flüchtlingsunterkunft in der Carl-Giesecke-Straße belegt werden soll.  Es gibt in dem Haus eine Wohnung im Dachgeschoss, die bereits genutzt wird.  Die restliche Nutzung der Immobilie erfolgt im Wohnheimcharakter und Bonveno wird auch hier die Betreuung übernehmen. Eine Anmietung ist für drei Jahre geplant. Derzeit gehen die Zahlen der Geflüchteten massiv zurück, aber durchschnittlich müssten nach dem bestehenden Verteilerschlüssel 80 Personen monatlich untergebracht werden. Unter diesen Vorzeichen sse überlegt werden, was mit den anderen Standorten bzw. Unterkünften geschehen solle.

r Grone bedeutet dies, dass der Standort „Blaue Halle“ am Rodeweg mit dem Stand 28. April 2016 vorerst in die Reserveplanungen gehe.

 

Der Status der Geflüchteten in der Unterkunft „Carl-Giesecke-Straße“ ist dergestalt, dass eine Registrierung in Friedland bereits erfolgt ist und das Asylverfahren eingeleitet wurde. Die Dauer der Verfahren ist nicht vorhersehbar.

Frau Ernst fragt nach den Beschäftigungen der Asylbewerber während des Verfahrens.

Frau Ahlborn erläutert, dass Deutschkurs und Praktika durchgeführt werden. Insbesondere die Firma Sartorius bietet viele Praktikumsplätze an und, versucht auch Arbeitsplätze zu vergeben.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr chte wissen, ob die Aussage des Schuldezernenten noch zutreffend ist, dass eine Beschulung in verschieden Schulen erfolgt.

Dies wird von Frau Ahlborn bejaht.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr begrüßt ausdrücklich die Mitteilung, dass die „Blaue Halle“ nun nur noch als Reservemöglichkeit angesehen wird. Es sind immer noch Leerstände von Wohnraum in Grone vorhanden. Frau Ahlborn teilt mit, dass der Oberbürgermeister mit der „Westgrund“ in Gesprächen ist, in denen hierüber verhandelt wird.

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr bittet, hierüber auf dem Laufenden gehalten zu werden.

 

Herr Bode fragt, ob die Unterbringungen nach Volksgruppen erfolgen.

Frau Ahlborn antwortet, dass die Verwaltung sich bemühe, die Herkunftsländer zu berücksichtigen. Dies sei aber nicht immer möglich. Auch sei eine Unterbringungseinrichtung nur für Frauen vorgesehen.

 

Herr Falkenberg berichtet, dass sich der „Runde Tisch“ gegen eine Unterbringung in der C&C Schaper Halle ausspricht.

Frau Ahlborn erläutert, dass hier ganz neu angekommene Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Hier fänden Deutschkurse vor Ort statt und es gäbe noch viele weitere Angebote.

 

In der Einrichtung am Schützenanger wird keine Betreiberfirma eingesetzt. Hier soll versucht werden, die Geflüchteten durch Helfer an das neue Leben in Deutschland zu gewöhnen.

 

 

 
 

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