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37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 21.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 19:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: musa e.V., Hagenweg 2a, 37081 Göttingen
Ort:
 
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 151001_LP3 musa Grundriss EG (180 KB)      

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt Herr Gerhardy Frau Tiedemann und Frau Mielke von Musa e. V. sowie Frau Arndt vom Architekturbüro Albrecht + Weisser und dankt für die zu Beginn der Sitzung gegebene Führung durch das Gebäude.

Nachfolgend erläutern Frau Tiedemann und Frau Arndt die zukünftig geplante Nutzung für die bisher vom Deutschen Theater als Requisitenlager genutzten Räumlichkeiten (Anlage 1). Neben einer baulich noch abzutrennenden Nutzung eines Teilbereiches durch die Freiwillige Feuerwehr werden in Trägerschaft von Musa e. V. auf rd. 1.250 m² u. a. umlichkeiten für die Freie Theaterszene, vier bis fünf Atelierräume für Bildende Künstler, ume für Film-, Video- und Graffiti-Künstler sowie ein inklusiver Tanzraum, ein co-working-space, ein von allen gemeinschaftlich genutzter Aufenthaltsraum („WG-Küche“) und ein größerer Werkstattraum geplant.

Bei der in vier Bauabschnitten geplanten Maßnahme sei neben den Umbauten auch eine energetische Optimierung der Räumlichkeiten durch u. a. Einbau eines Blockheizkraftwerkes vorgesehen. Der geplante finanzielle Aufwand für die Umbaumaßname belaufe sich nach Aussage von Frau Tiedemann auf ca. 800.000 €, von denen die Stadt Göttingen als Gebäudeeigentümerin einen Eigenanteil i. H. v. 400.000 € bereitstelle. Der verbleibende Finanzierungsbedarf solle u. a. durch Anträge an den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Niedersachsen gedeckt werden.

Frau Mielkehrt nachfolgend aus, dass die geplante Ausbaumaßnahme zu einer deutlichen Vergrößerung der von Musa e. V. verwalteten Flächen und Nutzungen führen werde. Insofern sei eine Professionalisierung des Betriebes notwendig. Hierzu habe Musa e. V. einen professionell begleiteten Organisationsentwicklungsprozess begonnen. Die Kosten für die den Prozess begleitenden Unternehmensberater würden von der Stiftung Niedersachsen (Teilnahme an dem Förderprogramm „sozio change“. Fünf Institutionen/Vereine wurden niedersachsenweit hierfür ausgewählt) und der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS e. V.) bereitgestellt. 

Auf Nachfrage von Frau Eiselthrt Frau Tiedemann aus, dass zu den im Umfeld der Musa befindlichen Flüchtlingseinrichtungen gute Kontakte bestehen würden. Insbesondere im Bereich Musik konnten erste Einzelprojekte durchgeführt werden und es werde derzeit ein Deutschkurs für Frauen mit Kleinkindern geplant. Weitere von Musa e. V. geplante Projekte aber seien derzeit aufgrund der begrenzten personellen Kapazitäten nicht durchführbar. Frau Tiedemann verweist in diesem Zusammenhang auf ein aktuell stattgefundenes Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche, Sport und Kultur aus der Weststadt.

Bezüglich des barrierefreien Ausbaus der Räumlichkeiten verweist Herr Brunken auch auf einen barrierefreien Ausbau für seh- und hörbehinderte Personen. Auf seine Frage nach inklusiven Angeboten in der Musa verweist Frau Tiedemann auf bestehende Kontakte und Projekte wie u. a. einen inklusiven Tanzkurs.   

 
 

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