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40. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 17.12.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 17:55 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Herr Deimel-Bessler und Frau ller-Brandt erläutern die Tätigkeit der Beschäftigungsförderung Göttingen im Bereich des Regionalen Übergangsmanagements. Man habe den Auftrag erhalten, für diese Aufgabe eine Lösung für die gesamte Region zu erarbeiten. In diesem Prozess sei es zunächst wichtig gewesen, die relevanten Akteure zu benennen und mit diesen eine Kooperation zu beginnen und gemeinsame Strukturen zur Steuerung des Prozesses einzurichten. Dieser Arbeitsschritt sei nun abgeschlossen und man konzentriere sich jetzt auf die Verknüpfung der Arbeitsbereiche. Hierbei gehe es unter anderem um die Schaffung von Strukturen zum Informations- und Datenaustausch sowie von Schnittstellen zu Schulen.

 

Man habe fünf Handlungsfelder definiert. Im Handlungsfeld 1 wolle man die Berufsorientierung stärken. Man sei an sechs verschiedenen Schulen tätig und auf den vorhandenen 120 Betreuungsplätzen würden zurzeit 113 Schüler begleitet. Im Handlungsfeld 2 versuche man, den direkten Übergang von der Schule in den Beruf zu fördern. Hierfür vermittle man Praktika von fünf Monaten. Falls die Jugendlichen sich in diesen bewährten, würden sie einen Ausbildungsplatz erhalten. Handlungsfeld 3 betreffe die Begleitung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Hier kooperiere man mit der DITIB-Gemeinde sowie der Deutsch-Russischen Gesellschaft. Handlungsfeld 4 lege den Fokus auf den Übergang von der Schule zur Hochschule. Hier würden 20 Schulen in einem regionalen Schulnetzwerk kooperieren, um Praxis- und Studienorientierung zu stärken sowie die Beratung von Schülern zu intensivieren. Handlungsfeld 5 drehe sich um die Erstellung eines Bildungsmonitoring, in dem es um die Definition von Kennzahlen sowie die Datenerhebung und -auswertung gehe.

 

Herr Friebe begrüßt die Tätigkeit der Beschäftigungsförderung in diesem Bereich. Er äert, dass die Ansprüche an die Auszubildenden stetig steigen würden. Die überbetriebliche Ausbildung sei ein nützliches Instrument gewesen und deren Wegfall sei eine schlechte Entwicklung. Frau Behbehani schließt sich dem an und meint, dass sich bisher immer etwa 700 Jugendliche in diversen Maßnahmen in einer Warteschleife befunden hätten und fragt, ob es hierzu aktuelle Zahlen gebe. Herr Deimel-Bessler erklärt, dass die überbetriebliche Ausbildung teuer gewesen und gestrichen worden sei, als es zu Einsparungen kam. Herr Lieske ergänzt, dass man spontan keine Zahlen liefern könne, allzumal der Begriff Warteschleife offen r Interpretationen sei.

 

Herr Friebe meint, dass es gut sei, dass die Betreuung von Jugendlichen bereits in der 8. Klasse ansetze, regt aber an, diese über das 25. Lebensjahr der begleiteten Personen hinaus auszudehnen. Herr Deimel-Bessler entgegnet, dass das Pro-Aktiv-Center bereits jetzt auch Personen jenseits des 25. Lebensjahres betreue.

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Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 2015-12-17 Präsentation Regionales Übergangsmanagement (408 KB)      

 

 

 
 

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