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32.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 7
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 01.10.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal der Verwaltungsstelle Geismar,Kerllsgasse 2, 37083 Göttingen
Ort:
Inter/0273/15 Interfraktioneller Antrag der Ortsratsfraktionen der SPD, Bündnis90/Die Grünen, CDU und Helmhard Ungerer betr. Volkstrauertag
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Interfraktionell   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Harms begrüßt einen Vertreter des Reservistenverbandes im Zuschauerbereich. Er merkt an, dass er dieses Jahr beim Volkstrauertag nicht moderieren könne und verliest Punkt 4 und die Begründung des o.a. interfraktionellen Antrags. Er weist insbesondere auf die Zeitänderung (15 Uhr) hin.

Frau Dr. Döring führt aus, dass sie an der Arbeitsgruppe „Volkstrauertag“ nicht beteiligt gewesen sei und bedankt sich herzlichen bei den Teilnehmern für das gute Ergebnis.

Frau Eimer-Bathke führt aus, dass die Veranstaltung für den Ortsrat wichtig sei. Vertreter der Reservisten und der Kirche seien in der Arbeitsgruppe vertreten gewesen. Sie fragt nach, ob es eine Pressemittelung für die Veranstaltung durch die Verwaltung geben könne. Herr Haase antwortet, dass dies möglich sein müsste und sie Verbindung mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit aufnehmen solle.

Herr Ungerer weist darauf hin, dass die Uhrzeit der Veranstaltung problematisch sein könnte, auch würden vielen „Neubürgern“ die Identifikation mit dem Ortsteil Geismar fehlen.

Herr Ortsbürgermeister Harms entgegnet auf die Frage von Frau Wagener-Brandt, ob die Vorträge der Redner dem Ortsrat vorher zur Einsichtnahme vorgelegt werden, dass es zu keiner Zensur der Vorträge kommen wird. Der interfraktionelle Antrag sei ein Kompromiss und es möge in der Sitzung zu keiner inhaltlichen Abstimmung mehr kommen.

Herr Dr. Czech führt aus, dass Stellvertreter des Reservistenverbandes an der Arbeitsgruppe teilgenommen haben. Es sei sich im Konsens darauf geeinigt worden, dass die Ehrenwache dieses Jahr entfalle und das Tragen von Uniform freigestellt sei. Er stimmt Herrn Ortsbürgermeister Harms zu, dass es zu keiner Vorlage der Vorträge vorab kommen möge, das Thema des Vortrags jedoch mit dem Redner abgestimmt werden soll. Da es sich um eine ständige Arbeitsgruppe handele, müsse bald mit den Planungen für das Jahr 2016 begonnen werden.

Frau Wirth dankt der sehr engagierten Arbeitsgruppe. Sie hoffe, dass dieser erste Schritt dazu beitrage jüngere Menschen in den Volkstrauertag mit einzubeziehen. Eine enge vorgegebene Thematik sei gerechtfertigt.

Frau Fischer teilt mit, wie bisher alle örtlichen Vereine und Institutionen mit einzuladen.

Herr Dr. Häntsch äert sein Unbehagen. Die Mitglieder des Reservistenverbandes  würden in den Hintergrund gedrängt. Auch die Uhrzeit sei nicht optimal.

Frau Eimer-Bathke entgegnet, dass die Uhrzeit in der Arbeitsgruppe abgestimmt worden sei und dass Herr Sohaemi (Diakon der röm.-kath. Kirche) zeitlich nicht anders könne. Die Uhrzeit sei dieses Jahr ein Versuch.

 

 

Der Ortsrat stimmt mit 8 Ja-Stimmen, bei 2 Enthaltungen für den interfraktionellen Antrag.

 

Der Ablauf der Feierstunde zum Volkstrauertag wird entsprechend der

Vorschläge der AG "Volkstrauertag" verändert.

 

Demnach soll die Feierstunde wie folgt gestaltet werden:

 

1. Allgemeine Überlegungen:
 

a. Der Ortsrat sollte sich auch in Zukunft durch eine AG "Volkstrauertag" in ähnlicher
  Besetzung zur Gestaltung des Volkstrauertages beraten lassen.

b. Der Ort für die Feierstunde soll in Zukunft immer wieder neu bestimmt werden, um
  glichst viele Ortsbereiche von Geismar zu beteiligen. Die Entscheidung über den
Ort trifft der Ortsrat dementsprechend jedes Jahr neu.

c. Ebenfalls sollen auch die aktiv Beteiligten an der Feierstunde, insbesondere die
Redner, jährlich neu bestimmt werden. Auch hier entscheidet der Ortsrat.

d. Schließlich sollten auch die beiden Träger des Kranzes jährlich neu ausgewählt
werden.

e. Eine besondere Ehrenwache entfällt. Es steht den Gästen und Beteiligten aber frei,
entsprechend Uniform zu tragen.
 

2. Die Feierstunde soll in der Öffentlichkeit ausreichend bekannt gemacht werden.
 

3. Zum Ablauf:
 

a. Begrüßung durch den/die Ortsbürgermeisterin

b. Musikalischer Rahmen

c. Ansprachen

d. Musikalischer Rahmen

e. Totengedenken, entsprechend der Handreichung des" Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V."

f. Auszug und Niederlegen des Kranzes durch die Trägerinnen

g. Richten der Schleife durch den/die OrtsbürgermeisterIn

h. Abschließende Worte durch den/die OrtsbürgermeisterIn
 

4. Feierstunde zum Volkstrauertag 2015 soll entsprechend der Vorschläge der AG
"Volkstrauertag" folgendermaßen gestaltet werden:
 

a. Der Ortsheimatpfleger Herr Heinzelmann wird gebeten, über das Thema „70 Jahre
   Frieden?“zu sprechen.

b. Herr Sohaemi, Diakon der röm.-kath. Kirche im Erstaufnahmelager Friedland, wird
gebeten, einige Worte zur Lage der Flüchtlinge in der Gegenwart zu sagen.

c. Die Feierstunde soll dieses Mal um 15.00 Uhr auf dem Friedhof Geismar stattfinden.

 

 
 

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