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28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 16.10.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 17:34 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/0471/14 Produktorientierter doppischer Haushalt 2015 und Investitionsprogramm 2014 - 2018 - 2. Lesung
(auf die der Einladung zur Sitzung des JHA am 16.10.2014 beigefügten Unterlagen wird verwiesen)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Herr Schmidt teilt mit, dass der Ergebnishaushalt zurzeit mit einem Plus von circa 93.000 Euro abschließe. Frau Behbehani ergänzt, dass sich dies in Anbetracht einer noch ausstehenden Änderungsliste noch verändern könne.

 

Frau Behbehani fragt zu Seite 331, ob es hinsichtlich des Betreuungsgeldes nicht zu Minderausgaben bei der Wirtschaftlichen Jugendhilfe durch Anrechnungen kommen müsse. Des Weiteren fragt sie an, ob die räumliche Verteilung der Empfänger von Betreuungsgeld festgestellt werden könne. Herr Schmidt erklärt, dass sich die Anrechnungen des Betreuungsgeldes im Budget des Fachbereichs Soziales niederschlagen würden.

 

Frau Schaar teilt zu Seite 393 mit, dass ab dem Jahr 2015 die Personalkosten für das Produkt „Verwaltung der Jugendhilfe“ nicht mehr gesondert erhoben, sondern anteilig auf alle anderen Produkte verteilt würden. Daher komme es dort zu Schwankungen bei Personalanteilen und -kosten.

 

Herr Schmidt antwortet auf Anfrage, dass man aufgrund der guten Konjunktur von weniger Zahlfällen im Rahmen des Unterhaltsvorschussgesetzes ausgehe. Auf die Frage hinsichtlich realer Stellenzuwächse im Fachbereich Jugend verweist er auf eine befristete Stelle in der Betreuungsstelle, eine Drittelstelle im Bereich Betreuungsgeld sowie je eine volle Stelle im Bereich der Übernahme von Kita-Beiträgen im Rahmen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe sowie in der Erziehungsberatung. Die Erhöhung der Personalkosten im Jugendhaus Holtenser Berg sei nicht auf eine bessere Personalausstattung zurückzuführen.

 

Frau Behbehani erfragt den Sachstand bezüglich des Projektsr Schulverweigerer2. Chance“ sowie des Umzugs des Jugendhauses Maschmühle in das Weiße Haus. Herr Lieske meint, dass es bezüglich der „2. Chance“ ein Nachfolgeprogramm gebe, aus dem man Mittel erhalten wolle. Allerdings gebe es noch keine konkrete Aussage zur Zukunft des Projekts. Herr Schmidt äert, dass der Wasserschaden im Weißen Haus im Kita-Bereich aufgetreten sei und den Zeitplan für den Umzug des Jugendhauses, der für Ende 2015 vorgesehen sei, nicht beeinträchtige.

 

Frau Behbehani erfragt auf Seite 653 den Hintergrund des Ziels „Erstellung eines Qualitätsentwicklungskonzepts. Herr Schmidt antwortet, dass es sich hier um eine gesetzliche Aufgabe handele.

 

Herr Gottwald fragt zu Seite 653 an, wie es zur Eingliederung von Mitarbeitern des Landkreises Osterode komme. Herr Schmidt erklärt, dass dies eine Folge der Fusion des Landkreises Osterode mit dem Landkreis Göttingen sei. Da der Fachbereich Jugend eine gemeinsame Betreuungsstelle für Stadt und Landkreis Göttingen unterhalte, würden die Mitarbeiter der Betreuungsstelle des Landkreises Osterode in diesem Zuge dem Fachbereich Jugend zufallen.

 

Herr Unger schlägt auf Seite 654 vor, das Ziel „Steigerung der Zahl der Inhaber/innen einer Jugendleitercard“ nicht zu streichen, allzumal lediglich die Umsetzung des Online-Antragsverfahrens an den Stadtjugendring abgegeben worden sei. Herr Lieske meint, dass man das Ziel erhalten könne mit dem Hinweis, dass es sich um eine gemeinsame Aufgabe von Stadt Göttingen und Stadtjugendring handele.

 

 

 

 

Frau Behbehani unterbricht die Sitzung für Bürgerfragen.

 

Frau Hunte von KORE e.V. teilt mit, dass sich der Verein absehbar in einer desperaten finanziellen Situation befinde, da die Finanzierung der Personalkosten über Drittmittel ab 2015 nicht gesichert sei. Man versuche, über das Job-Center Mittel zu erhalten. Wenn dies nicht gelinge, müssten Stellen gestrichen werden, was für die Mädchenarbeit ebenfalls das Aus bedeuten würde. Man würde in 2015 etwa 10.000 Euro benötigen, in den Folgejahren eine höhere Summe.

 

 

 

 

             

 

 

 

 
 

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