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28. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 16.10.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 17:34 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/0469/14 Fortschreibung des Regionalen Konzeptes "Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertagesstätten der Stadt Göttingen"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Herr Schmidthrt aus, dass es in der Angebotsstruktur sowie in den gesetzlichen Regelungen bezüglich integrativer Krippengruppen Änderungen gegeben habe, die eine Fortschreibung des Regionalen Konzepts nötig gemacht hätten, für die auch ein Ratsbeschluss zwingend erforderlich sei.

 

Frau Fischer äert, dass integrativ zu fördernde Kinder auch in Tagespflege betreut würden und fragt an, inwiefern die Tagespflege im Regionalen Konzept berücksichtigt werden könne. Herr Dahms erklärt, dass Frau Schweizer als zuständige Koordinatorin diese Thematik in der chsten Sitzung der Arbeitsgruppe „Regionales Konzept“ erörtern könne. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den erheblichen qualitativen Unterschied zwischen institutioneller Betreuung und jener in Tagespflege und stellt fest, dass eine institutionelle Förderung für behinderte Kinder förderlicher sei. Herr Schmidt ergänzt, dass die Betreuung behinderter Kinder nicht Teil des Curriculums für Tagespflegepersonen sei.

 

Frau Karnasch teilt mit, dass sie als Tagespflegeperson zwar nicht für die Betreuung behinderter Kinder ausgebildet, aber dennoch eine solche Betreuung möglich sei, was in Einzelfällen bereits vorkomme. Sie plädiere daher dafür, Tagespflege in das Regionale Konzept aufzunehmen.

 

Frau Behbehani erfragt den Sachstand in Bezug auf integrative Hortgruppen. Herr Schmidt antwortet, dass man noch keine Rückmeldung vom Land bekommen habe.

 

Herr Dahms weist abschließend darauf hin, dass die Eltern behinderter Kinder eine wohnortnahe Versorgung bevorzugen würden, weshalb es zu Bedarfsveränderungen  gekommen sei, die eine angepasste Angebotsstruktur erfordert hätten. Die Situation hinsichtlich integrativer Krippengruppen halte er r unbefriedigend und er hoffe auf eine Besserung im Rahmen der Neufassung des Kindertagesstättengesetzes. Auf Anfrage erläutert er, dass Grone hinreichend versorgt sei, es allerdings aufgrund der örtlichen baulichen Verhältnisse einen Engpass in der Innenstadt gebe.

 

Frau Behbehani stellt die Vorlage der Verwaltung zur Abstimmung. Die Vorlage wird einstimmig genehmigt.

 

Beschluss:             

 

Der Fortschreibung des Regionalen Konzeptes „Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertagesstätten der Stadt Göttingen“ wird zugestimmt.

 

 
 

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