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21. öffentliche Sitzung des Ortsrates Herberhausen
TOP: Ö 4.6
Gremium: Ortsrat Herberhausen Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Di, 14.10.2014 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 20:55 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Bürgerhaus Herberhausen, Eulenloch 6, 37075 Göttingen-Herberhausen
Ort:
ORMit/0120/14 Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen betr. der Aktion "Obst für Alle"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Mitglied des Ortsrates   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Rippen bringt die Anfrage ein und begründet sie.

 

Herr Horn erklärt, dass seitens der Fachverwaltung noch keine Stellungnahme vorläge.

 

Herr Grothey schildert, dass die Situation in Herberhausen eine abweichende Vorgehensweise wie im übrigen Stadtgebiet erfordere. Insgesamt seien mit Unterstützung des Ortsrates ca. 400 Obstbäume gepflanzt worden. Für ca. 130 der Bäume seien Baumpatenschaften vergeben worden. Hierbei müsse berücksichtigt werden, dass für Jungbäume oder alte Bäume, welche noch einen hohen ökologischen Wert aufweisen, keine Patenschaften vergeben werden. Von den Bäumen, für welche Patenschaften abgeschlossen wurden, sei der überwiegende Teil abgeerntet worden. Darüber hinaus seien mit der finanziellen Unterstützung der Jagdgenossenschaft im letzten Jahr 40 Obstbäume fachgerecht geschnitten worden. Eine derartige Aktion sei auch in diesem Jahr geplant. Bäume, für welche keine Patenschaft besteht, seien aber grundsätzlich zum Pflücken freigegeben.

 

Dieses System sei insb. für ortsfremde Personen nur schwer zu verstehen, so Frau Rippen. Herr Grothey erklärt, dass er dies nachvollziehen könne, jedoch solle man sich bei Fragen jederzeit an den Ortsrat bzw. jedes einzelne Ortsratsmitglied wenden. Frau hring ergänzt, dass heruntergefallenes Obst jederzeit aufgesammelt werden dürfe. Bäume, welche einer Patenschaft unterliegen, seien darüber hinaus mit Schildern gekennzeichnet. So sollten Verwechselungen weitestgehend ausgeschlossen sein.

 

Herr Bartels befürwortet das bestehende System bei den Obstbäumen in Herberhausen. Dadurch, dass die Obstbäume nicht offensiv beworben werden, könne man zumindest einen „Apfelbaumschütteltourismus“ ausschließen. Ihm seien in der Vergangenheit aber Bäume aufgefallen, welche trotz einer Patenschaft nicht abgeerntet wurden. Herr Droß ergänzt hierzu, dass man in diesem Jahr diverse Schilder an den Bäumen erneuert habe. Durch die im letzten Jahr zum Teil veralteten Schilder konnte der Eindruck entstehen, dass einige augenscheinlich verpatete Bäume nicht abgeernet wurden. Bäume, welche in diesem Jahr noch Früchte tragen, seien insb. Herbst- und Winteräpfel, welche die Pflückreife noch nicht erreicht hätten.

 

 

 

 

Einwohnerfragen

 

Herr Prof. Petke weist darauf hin, dass bald der neue Liniennetzplan für das Stadtgebiet gelte. Insb. die Reduzierung der Fahrten während der Ferien von derzeit alle 30 Minuten auf alle 60 Minuten sehe er hierbei als problematisch an. Für Personen, welche auf den ÖPNV angewiesen seien, stelle dies eine erhebliche Einschränkung dar. Darüber hinaus sei es Sonntags nicht möglich, vor 10.30 Uhr in die Innenstadt zu gelangen. Dies stelle z. B. für Mitglieder der Kirchengemeinden in der Innenstadt ein großes Problem dar, welche die sonntäglichen Gottesdienste besuchen wollen. Frau hring erklärt, dass das Thema bekannt sei und der Ortsrat die Verschlechterungen ebenfalls missbillige. Sie bittet darum, die GöVB noch einmal auf die von Herrn Prof. Petke angesprochenen Punkte hinzuweisen und um eine kurze Mitteilung der GöVB an den Ortsrat.

 

Herr ntherlt einen kurzen historischen Vortrag zur Ortschaft Herberhausen mit dem Schwerpunkt der in Herberhausen angebrachten Gebäudetafeln sowie dem Brunnen am Ende der Oberstraße. Hinsichtlich der Gebäudetafeln erklärt er, dass er derzeit mit dem Forstamtsleiter Herrn Levin, über eine weitere Hinweistafel zur stung Omborn verhandele. Die Ausführung werde vom Bauhof der Stadt Göttingen übernommen.

 

Bezüglich der Denkmäler in Herberhausen ergänzt Herr Prof. Petke, dass sich vom Ort aus gesehen ein Papierkorb genau in Sichtachse zum „Sedanstein“ befinde. Diese Sichtbeziehung sei nicht optimal. Überdies sei die Inschrift des Steins nur noch schwer zu lesen. Herr Grothey erklärt, dass die Realgemeinde eine Messingplatte an dem Stein angebracht habe, auf welcher ein Teil der Inschrift zu lesen sei. Der Rest der Inschrift sei auf der Rückseite der Platte für die Nachwelt erhalten. Der Papierkorb in der Sichtbeziehung zum „Sedanstein“ sei ihm auch bereits aufgefallen. Die Realgemeinde arbeite an einer Lösung.

 
 

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