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19. - außerordentliche(n)- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TOP: Ö 5
Gremium: A. f. Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 23.09.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:42 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Frau Dr. Schlapeit-Beck und Herr Gruß erläutern die Zuweisungsquoten, die die Stadt zu erfüllen habe.

Seit August werden wöchentlich 20 Personen zugewiesen. Diese Größenordnung stelle die Stadt vor eine große Herausforderung. Neben zahllosen internen Maßnahmen, würden weiterhin Gewerbeobjekte auf ihre Wohneignung hin geprüft. Die Wohnungsbaugesellschaften werden um Kooperation gebeten. Inzwischen müssten jedoch entgegen bisheriger Überzeugung auch Gemeinschaftsunterkünfte geplant werden. Man prüfe derzeitig geeignete Standorte.

Aktuell gebe es noch einen Leerstand von 4 Zimmern, die belegt werden könnten.

Im Bereich Wohnraumversorgung sei ein Mitarbeiter allein nur damit beschäftigt, Wohnungen zu suchen und zu vermitteln.

Die Pressemitteilung vom 16.09.2014 habe positive Resonanz erzielt.

Es habe Wohnungsangebote gegeben und Bürger hätten sich gemeldet, die Flüchtlinge betreuen wollen.

Herr Gottwald lobt den Presseaufruf.

Frau Dr. Schlapeit-Beck und Herr Gruß betonen, dass weiter private Vermieter aber auch städtische Gebäude und Gewerbeimmobilien nötig seien. Daneben würden auch Standorte für Gemeinschaftsunterkünfte gesucht. Hierbei müsse eine wirtschaftliche Größe gefunden werden, da solche Unterkünfte erheblich Personalkosten hervorrufen würden.

Als positives Beispiel nennt Frau Dr. Schlapeit-Beck das ehemalige Wohnheim in der Merkelstraße aus den 90iger Jahren.

Grundsätzlich sei sie gegen eine Nutzung von Wohncontainern, in der jetzigen Lage sei die Verwaltung angesichts der Ankündigung der Landesaufnahmebehörde, wöchentlich bis zu 20 Flüchtlinge zuzuweisen, allerdings gezwungen, auch diese Möglichkeit zu prüfen. Verwaltungsinterne Abstimmungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Auf Nachfrage von Herrn Dr. Hermann macht Herr Gruß deutlich, dass die Stadt sich nicht weigern könne, die Flüchtlinge aufzunehmen.

 

 

 

 
 

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