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24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 18.09.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Justus-von-Liebig-Weg 3, 37077 Göttingen (barrierefrei).
Ort:
Zusatz: Bitte beachten: Vor Beginn der Sitzung findet ab 16:00 Uhr eine Führung durch das Institut statt. Die Parkplätze des Institutes sind über den Hans-Adolf-Krebs-Weg zu erreichen.
FB41/0294/14 Zielvereinbarung Göttinger Symphonie Orchester 2015-18
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage SmartDoc
Federführend:41-Fachbereich Kultur   
 
Beschluss

Gegen den Vorschlag von Herrn Gerhardy, die TOP 6 und 7 gemeinsam zu beraten, erhebt sich kein Widerspruch.

Frau Dr. Schlapeit-Beck erläutert nachfolgend die Vorlage der Verwaltung und weist im Verlauf ihrer Ausführungen darauf hin, dass das bisher vom Land Niedersachsen praktizierte „Anreiz- und Prämienprogramm“ nicht mehr fortgeführt werde und die hierfür seinerzeit bereitgestellten Haushaltsmittel des Landes anteilig in dem Zuschussbetrag des Landes  ebenso enthalten seien wie die Steigerungen nach Tarifabschluss des Landes (TV-L) der Jahre 2012 - 2014. Dies sei grundsätzlich zu begrüßen.

Nicht zufrieden sei man aus Sicht der Kulturverwaltung und der Einrichtungen damit, dass bei den Steigerungen der Zuwendungen nur die Personalkosten und nicht auch die gestiegenen Sachkosten berücksichtigt werden. Weiterhin habe das Land Niedersachsen im vorliegenden Entwurf den früheren Vertragspartner Landschaftsverband Südniedersachsen nicht berücksichtigt und von Seiten des Landes werde ein stimmberechtigter Sitz im jeweiligen Aufsichtsrat festgelegt, was von Seiten der Verwaltung aber begrüßt werde.   

Auch sei im Falle des DT für die Bereitstellung eines spielbereiten Hauses weiterhin nur die Stadt Göttingen allein verantwortlich. Sie habe diese Forderungen bereits schriftlich an das Land gerichtet, aber bisher hierzu keine Antwort erhalten.

Trotz dieser Kritik an den vorliegenden Vertragsentwürfen bittet die Verwaltung darum, diesen heute zuzustimmen. Grundsätzlich werde weiterhin versucht, die Rahmenbedingungen für die Einrichtungen und die Stadt Göttingen auf dem Verhandlungsweg zu verbessern und entsprechende Änderungen rden bis zur Ratssitzung mitgeteilt.

Bezüglich der Berechnung der Zuwendungshöhe des Landes für das GSO führt Frau Loh als neue Verwaltungsdirektorin aus, dass das GSO zwei kurzfristig aufeinanderfolgende Tarifabschlüsse zu verkraften habe und das Land Niedersachsen bisher eine im Vergleich zu dem vorhergehenden Vertrag geringere Personalkostenquote für die Zuschussberechnung zugrunde lege.   

Weiterhin teilt Frau Loh mit, dass die großen Konzertzyklen des GSO eine Auslastung von rd. 92 % und die Schülerkonzerte eine Auslastung von durchschnittlich über 70 % aufweisen würden und dass der Anteil der Besucherinnen und Besucher unter 30 Jahren bei Konzerten zeitgenössischer Musik bei über 20 % liege.

Anschließend empfiehlt der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft dem einstimmig Rat folgenden Beschluss zu fassen:

Dem Abschluss der vorliegenden „Vereinbarung über Ziele und Leistungen sowie die gemeinsame Finanzierung des Göttinger Symphonie Orchesters“ in den Jahren 2015 bis 2018 mit dem Land Niedersachsen und Landkreis Göttingen wird zugestimmt.

 
 

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