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24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 18.09.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Justus-von-Liebig-Weg 3, 37077 Göttingen (barrierefrei).
Ort:
Zusatz: Bitte beachten: Vor Beginn der Sitzung findet ab 16:00 Uhr eine Führung durch das Institut statt. Die Parkplätze des Institutes sind über den Hans-Adolf-Krebs-Weg zu erreichen.
 
Abstimmungsergebnis
Beschluss

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Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Präsentation Freie Theater (2192 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Anträge Freie Theater (155 KB)      

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt Herr Gerhardy Frau Derben und Herrn Buchfink von Domino e. V. und als Vertreter der Freien Theater Herrn de la Chevallerie, die nachfolgend die in Göttingen ansässigen Figurentheater, Theater für Kinder und Jugendliche und sonstigen Freien Theater vorstellen (Anlage 1).

Im Verlauf seiner Ausführungen verweist Herr Buchfink ergänzend auf zwei Anträge bezüglich der Verbesserung der finanziellen und räumlichen Situation der Freien Theater in Göttingen (Anlage 2).

Frau Dr. Schlapeit-Beck dankt r den vorgestellten Bericht und erklärt, dass die Kulturverwaltung seit längerem Gespräche mit den Freien Theatern über eine Verbesserung der finanziellen und räumlichen Situation führe. Insofern sei es ein Anliegen der Verwaltung gewesen, dass sich die Freien Theater als eine wichtige und lebendigeule der Göttinger Kulturszene hier im Ausschuss präsentieren.

Neben gemeinsamen Überlegungen zur Verbesserung der räumlichen und finanziellen Situation wurde von Seiten der Verwaltung auch eine in Teilen nunmehr bereits praktizierte Kooperation der Freien Theater mit dem DT und dem JT angeregt.

In Bezug auf die finanzielle Unterstützung für Freie Theater verweise sie darauf, dass diese nicht in einem Ansatz gebündelt sei, bei den Fördermitteln für kulturelle Projekte und Einrichtungen aber Mittel i. H. v. 55.000 EURO, den Fördermitteln für Kinder- und Jugendtheater 11.000 EURO, bei der Göttinger Kulturstiftung Mittel i. H. v. rd. 20.000 EURO  und dem Ansatz zur Förderung kultureller Aktivitäten ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger 15.000 EURO auch für eine Förderung Freier Theater etatisiert seien. Aus Sicht der Verwaltung könne man sich kein drittes Theatergebäude ausschließlich für die Freien Theatergruppen vorstellen, sondern man müsse sich gemeinsam bemühen, innerhalb der vorhandenen Ressourcen die Auftritts- und Probemöglichkeiten zu verbessern.

Bezüglich des Antrages auf Erhöhung der Fördermittel für Freie Theater verweise sie auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen. 

Herr Buchfink ergänzt, dass es der Wunsch der Freien Theater in Göttingen sei, den in der Statistik der Freien Theater (s. Anlage 1) aufgelisteten prozentualen Finanzierungsanteil der Stadt Göttingen an den Gesamtkosten der Produktionen (410.400,- EURO) von 5 % auf 10 % (45.000 EURO) zu erhöhen. Bezüglich der räumlichen Situation verweist er auf aktuelle öffentlichen Diskussionen, wonach auch r einige für die Freien Theater interessante öffentliche Gebäude neue Nutzungskonzepte zu entwickeln sein. Grundsätzlich seien die Freien Theater aber auch dankbar für Unterstützung durch z. B. Vermittlung.

Auf Nachfrage von Herrn Gerhardy erklärt Herr de la Chevallerie, dass der Zusammenschluss der Freien Theater in Göttingen vor einigen Monaten erfolgte. Grundsätzlich helfe und unterstütze man sich untereinander, aufgrund der z. T sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen, Theaterformen und Auftrittsorte aber sei dies nur begrenzt möglich.

Herr de la Chevallerie und Herr Buchfinkhren auf Nachfrage von Frau Tiedemann aus, dass zwei bis drei feste Probenräume mit einer technischen Grundausstattung ausreichend seien. Zwar seien die Aufführungsorte der verschiedenen Theatergruppen grundsätzlich sehr unterschiedlich, dennoch sei ein zentraler Aufführungsort mit einer Kapazität von 200 bis 250 Sitzplätzen wünschenswert.      

Auf Nachfrage von Frau Valena erklären Herr Buchfink und Herr de la Chevallerie, dass die Freien Theater verschiedene Stücke zum Thema Migration in ihrem Programm haben und diese auch von Migrantinnen und Migranten besucht würden. Grundsätzlich aber würden Menschen mit Migrationshintergrund insbesondere durch Auftritte an unterschiedlichen Spielorten wie Schulen und Kulturzentren erreicht.

Frau Derben bestätigt den Wunsch der rd. zehn Freien Theatergruppen nach einer Verbesserung der räumlichen Situation für Proberäume und Aufführungsorte, die durch den Wechsel der verschiedenen Aufführungsorte ergänzt werden könne.

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Anschließend wird die Sitzung für Fragen der anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner unterbrochen.

rger Kunze regt an, den Volks-Rock`n´Roll-Sänger Andreas Cabalier für das KWP-Open-Air-Festival zu engagieren.

Weiterhin regt der rger Kunze an, in Göttingen eine Straße nach der von der argentinischen Militärjunta 1977 ermordeten Elisabeth Käsemann zu benennen, die zeitweise in Göttingen lebte. Weiterhin schlage er eine Benennung nach dem 1961 tödlich verunglückten schwedischen UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträgers Dag Hammarskjöld vor.

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