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22. öffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg
TOP: Ö 6
Gremium: Ortsrat Nikolausberg Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 20.03.2014 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 21:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Gasthaus "Zum Klosterkrug", Kalklage 2, 37077 Göttingen-Nikolausberg
Ort:
NiCDU/0095/14 Anfrage der CDU Fraktion betr. der Sicherstellung von Hortplätzen in Nikolausberg
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:CDU-Ortsratsfraktion Nikolausberg   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau ntzler bringt die Anfrage ein und begründet diese. Sie unterstreicht, dass eine langfristige Planung erforderlich sei, dies sei nicht nur im Interesse von Schule und Träger, sondern insbesondere auch im Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner von Nikolausberg.

 

Herr Weide ergänzt, dass in diesem Jahr eine Erweiterung von 32 auf insgesamt 40 Hortplätze erforderlich ist und dass er eine langfristige Planung unterstütze, hierzu sei am 14.04.2014 um 09.00 Uhr ein Termin bei Herrn Stadtrat Lieske anberaumt, mit welchem er in der Angelegenheit auch bereits gesprochen habe. Sodann erteilt er Frau Gerold vom Fachbereich Jugend das Wort.

 

Frau Gerold teilt für die Verwaltung mit, dass in diesem Jahr eine Erweiterung um acht Hortplätze vorgesehen ist und die Stadt Göttingen die Finanzierung hierfür sicherstelle. Im Ergebnis stehen die in diesem Jahr erforderlichen 40 Hortplätze zur Verfügung und die vorhandene Warteliste könne vollständig abgearbeitet werden. Der Raumbedarf der zweiten Hortgruppe werde r einen begrenzten Zeitraum in der Janusz-Korcak-Schule erfüllt, was zwischen Träger und Schule bereits vereinbart wurde. Die Genehmigung dieserumlichkeiten sei vom Kultusministerium jedoch nur für maximal zwei Jahre erteilt worden. Eine darüber hinausgehende Unterbringung in der Schule werde überdies von der Schulleitung als problematisch betrachtet, da die Schule die Räumlichkeiten grundsätzlich selber benötige. Sofern der Bedarf in Nikolausberg aufgrund der Schülerzahlen im Anschluss noch immer so hoch sei, müsse man neu planen, da eine zeitliche Verlängerung vom Kultusministerium wohl nicht unterstützt werde. Hintergrund ist, dass die zweite Hortgruppe einem zweiten Kindertagesstätten-Standort gleichzusetzen sei, wofür seitens des Kultusministeriums voraussichtlich keine Betriebserlaubnis erteilt werde. Andere Möglichkeiten wären der Bau eines Hortes oder der Ausbau der Schule zu einer Ganztagsschule, was derzeit vom Schulträger nicht angestrebt werde.

 

Herr Wegener zeigt sich erfreut über die positive Mitteilung, dass die zweite Hortgruppe zumindest kurzfristig von der Stadt unterstützt wird. Im Ergebnis sieht er die Anfrage jedoch nicht als beantwortet an, da laut Anfrage eine langfristige Planung gefordert wurde. Es sei ein Konzept erforderlich, was die Konkurrenzsituation zwischen Schule und Hort auflöst, hier sei neben dem Träger insbesondere die Stadt Göttingen gefragt.

 

Sowohl Schule als auch Kindertagesstätte rden von einer Nachmittagsbetreuung profitieren, so Herr Weide, dies habe er auch bereits mit Herrn Lieske diskutiert. Unabhängig davon, ob eine Hort- oder eine Ganztagsschulen-Lösung angestrebt wird, seien auf jeden Fall Räumlichkeiten erforderlich. Entweder sei der Bau eines Hortes oder der Bau einer Mensa für die Ganztagsschule notwendig. Diese Entscheidung mit den erforderlichen Maßnahmen für den Bau etc. seien die Mindestanforderungen an ein langfristiges Konzept der Verwaltung.

 

Frau Margraf verweist darauf, dass die Geburtenzahlen sowie die Kinderzahlen bei der Stadt Göttingen bekannt seien und daher alle Daten r eine Prognose der nftigen Schul- resp. Hortgröße vorhanden seien, um eine entsprechende Planung vorzulegen. Sie erwarte deshalb von der Stadt, dass zeitnah ein Konzept vorgelegt werde. Herr Weide stimmt Frau Margraf zu und betont, dass Nikolausberg seit Jahren konstante Kinderzahlen vorzuweisen hätte und so eine sichere Planungsgrundlage bestünde.

 

Herr Rudolph sieht die Anfrage ebenfalls als nicht vollständig beantwortet an. Er hält es für sinnvoll, die Anfrage direkt über die Fraktionen in den Schulausschuss einzubringen.

Der Ortsrat nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.

 

Darüber hinaus wird die Anfrage aufrecht erhalten und in der Sitzung des Ortsrates am 18.09.2014 erneut beraten, hierbei wird um die Anwesenheit der Verwaltung gebeten, welche dem Ortsrat sodann ein langfristiges Konzept vorstellen möge.

 
 

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